Beschreibung
Unsere Leitidee
Mittelpunkt unserer täglichen Arbeit ist der Patient. Wir sehen unsere humanitäre Aufgabe darin, die Würde des Patienten und seine Persönlichkeit zu achten und ihm bei seinen Problemen und Nöten in der Ausnahmesituation von Unfall und Rehabilitation beizustehen. Diese Bemühung ist für Klinikleitung und für Mitarbeiter gleichermaßen die Grundlage für unsere wirtschaftliche Existenz.
Ziel: Optimale Therapie
Wir wollen die bestmögliche medizinische und pflegerische Versorgung. Der Klinikträger wird darauf achten, dass die technische und personelle Ausstattung dem heutigen Stand entspricht. Wir wollen durch Fort- und Weiterbildung den fachlichen Standard auf höchstmöglichem Niveau sichern und wir werden nach Möglichkeiten der Steigerung unserer Effizienz und Qualität und der Weiterentwicklung der Verfahren und Abläufe suchen.
Ziel: Wirtschaftlichkeit
Wir wollen unseren Kostenträgern und Auftraggebern für unsere Leistungen nicht mehr an finanziellem Aufwand abverlangen, als nach Lage der Dinge unvermeidbar ist. Wir wollen unser Kostenbewusstsein schärfen und Wirtschaftlichkeitsreserven nutzen.
Ziel: Kundenorientierung
Wir verstehen uns als Dienstleistungsunternehmen, das mit Patienten, Besuchern, Kostenträgern, einweisenden Ärzten und anderen Kunden und Partnern kooperativ und unter Achtung der gegenseitigen Interessen zum Wohle der Patienten zusammenarbeitet.
Ziel: Kooperation und Kommunikation
Wir wollen motivierte und engagierte Mitarbeiter. Dazu brauchen wir einen kooperativen Führungs- und Arbeitsstil. Wir wollen Information und Kommunikation und das offene, aber auch selbstkritische Gespräch und ein Klima der Kooperation und Offenheit bei der gemeinsamen Arbeit, um unsere Organisation zu verbessern und unsere Ziele zu erreichen.
Schwerpunkt
Die BG-Klinik Ludwigshafen wurde am 12. Oktober 1968 eröffnet und ist ein regionales Zentrum für Verbrennungskrankheiten im Rhein-Neckar-Gebiet. Die Standortwahl innerhalb der Rhein-Neckar-Region fiel im Zusammenhang mit der BASF für Ludwigshafen. Gegenwärtig verfügt die Klinik über 415 Planbetten. Sie nimmt jährlich rund 300 stationäre Patienten mit schweren Verbrennungen auf und hat auch einen Versorgungsauftrag für Brandverletzte aus dem französischen Elsass. Die Klinik übernimmt in den Bereichen Unfall-, Hand-, Plastische- und Verbrennungschirurgie Aufgaben in Lehre, Forschung und Weiterbildung der Universität Heidelberg. Zu den bekanntesten Patienten gehörten Niki Lauda, der nach seinem schweren Unfall am Nürburgring am 1. August 1976 hier behandelt wurde, sowie Heinz-Harald Frentzen im Jahre 2005. Am 28. August 1988 wurden die meisten Verletzten der Flugschau-Katastrophe in Ramstein in die Schwerverbrannten-Abteilung der Klinik verbracht. Neun der damals 27 eingelieferten Patienten starben. Die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Ludwigshafen ist seit November 1973 auch der Stützpunkt des Rettungshubschraubers Christoph 5.
Träger
Verein für Berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung Heidelberg e.V.
Der Verein für Berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung Heidelberg e.V. wurde 1955 gegründet. Zweck der Gründung war seinerzeit der Bau und die Übernahme der Trägerschaft für die im Südwesten Deutschlands neu zu errichtende Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik in Tübingen. Weitere Einrichtungen des Vereins sind heute die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Ludwigshafen sowie zwei staatlich anerkannte Schulen für Physiotherapie, die PT-Akademie Tübingen sowie die PT-Akademie Ludwigshafen.
Mitglieder des Vereins sind gewerbliche und landwirtschaftliche Berufsgenossenschaften und Unfallkassen als Träger der Gesetzlichen Unfallversicherung. Auftrag der Gesetzlichen Unfallversicherung als eine der fünf Säulen der deutschen Sozialversicherung ist es, bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten die Gesundheit und Leistungsfähigkeit ihrer Versicherten mit allen geeigneten Mitteln dauerhaft wiederherzustellen. Die Berufsgenossenschaften haben deshalb eigene Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen geschaffen, um diesen besonderen Qualitätsanspruch umzusetzen.
Nach der Satzung ist es deshalb Ziel des Vereins für Berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung Heidelberg und seiner Mitglieder,
besonders qualifizierter Einrichtungen zur umfassenden und nachhaltigen Versorgung schwerverletzter Menschen bereit zustellen,
die Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Unfallmedizin zu fördern sowie
durch die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Ärzten und medizinischem Hilfspersonal, unter anderem durch die Wahrnehmung der Aufgaben der Unfall-, der Hand-, Plastischen und Verbrennungsmedizin für die Universitäten Tübingen und Heidelberg, den anvertrauten Patienten ein Optimum an medizinischer und therapeutischer Versorgung anbieten zu können.