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Berufsbilder - Ausbildung und Ausbildungsberufe

Altenpflegehelfer/in / Pflegefachhilfe (Altenpflege)
Die Tätigkeit im Überblick:
Altenpflegehelfer/innen unterstützen Altenpfleger/innen bei allen Tätigkeiten rund um die Betreuung und Pflege älterer Menschen.
Altenpflegehelfer/innen arbeiten hauptsächlich in geriatrischen und gerontopsychiatrischen Abteilungen von Krankenhäusern und in Pflege- und Rehabilitationskliniken. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten sich in Altenwohn- und -pflegeheimen, in Wohnheimen für Menschen mit Behinderung, in Seniorenberatungsstellen und im ambulanten Dienst, z.B. bei paritätischen Verbänden mit angeschlossenem Pflegedienst. Darüber hinaus sind ihre Dienste auch in privaten Haushalten, z.B. bei der Betreuung von Seniorenwohngemeinschaften oder pflegebedürftigen Familienangehörigen, gefragt.

Die Ausbildung im Überblick:
Altenpflegehelfer/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs .
In Hamburg handelt es sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf (Gesundheits- und Pflegeassistent/in); Berufsschule und Ausbildungsbetrieb wirken bei der Durchführung der Berufsausbildung zusammen (Lernortkooperation).
Je nach Bundesland führt die Ausbildung zu unterschiedlichen Abschlussbezeichnungen.
Die Ausbildung dauert in der Regel 1 Jahr. In Hamburg dauert die Ausbildung 2 Jahre.

Ausbildungsgänge zum Altenpflegehelfer/zur Altenpflegehelferin gibt es auch an anderen Bildungseinrichtungen. Ausbildung und Prüfung werden dort nach internen Regelungen der jeweiligen Bildungsträger durchgeführt.
Altenpfleger/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Altenpfleger/innen betreuen und pflegen hilfsbedürftige ältere Menschen. Sie unterstützen diese bei der Alltagsbewältigung, beraten sie, motivieren sie zu sinnvoller Beschäftigung und Freizeitgestaltung und nehmen pflegerisch-medizinische Aufgaben wahr.
Altenpfleger/innen arbeiten hauptsächlich in geriatrischen und gerontopsychiatrischen Abteilungen von Krankenhäusern, in Pflege- und Rehabilitationskliniken, bei Kurzzeitpflegeeinrichtungen mit pflegerischer Betreuung oder bei Tages- und Hauskrankenpflegediensten. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten Altenwohn- und -pflegeheime, ambulante soziale Dienste, paritätische Verbände mit angeschlossenem Pflegedienst, Wohnheime für Menschen mit Behinderung oder Seniorenberatungsstellen. Darüber hinaus sind Altenpfleger/innen in Privathaushalten tätig, z.B. bei der Betreuung von Seniorenwohngemeinschaften oder pflegebedürftigen Angehörigen. Gelegentlich arbeiten sie auch in der Pflegeberatung bei Seniorenorganisationen, an Pflegestützpunkten oder in Diakonien mit angeschlossenem Altenpflegedienst.

Die Ausbildung im Überblick:
Altenpfleger/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte Ausbildung, deren schulischer Teil an Berufsfachschulen für Altenpflege und deren praktischer Teil in Altenpflegeeinrichtungen durchgeführt wird.
Die Ausbildung dauert in Vollzeit 3 Jahre und in Teilzeit bis zu 5 Jahre. Modellversuche, in denen durch ein Aufbaumodul ein weiterer Abschluss erworben werden kann, sehen eine Ausbildungsdauer von insgesamt 3 1/2 Jahren vor.
Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, eine Berufsfachschulausbildung als Altenpfleger/in mit einem Hochschulstudium zu kombinieren.
Assistent/in für medizinische Gerätetechnik

Die Tätigkeit im Überblick:
Assistenten und Assistentinnen für medizinische Gerätetechnik installieren, warten und reparieren medizintechnische Geräte. Sie beraten Kunden über die Einsatzmöglichkeiten und Anwendung der Geräte und weisen das medizinische Fachpersonal in die sachgerechte Bedienung ein.
Assistenten und Assistentinnen für medizinische Gerätetechnik arbeiten bei Herstellern medizinischer Geräte, in Krankenhäusern oder im medizintechnischen Fachhandel.

Die Ausbildung im Überblick:
Assistent/in für medizinische Gerätetechnik ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen .
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und beinhaltet den Erwerb von Zusatzqualifikationen.
Folgende zwei Schwerpunkte werden angeboten:


    *Instandhaltung medizinischer Geräte und Systeme
    *Medizinprodukteberatung

Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/in
Die Tätigkeit im Überblick
Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/innen befassen sich mit der Entwicklung und dem optimalen Einsatz der menschlichen Stimme sowie mit der Behandlung von Atem-, Stimm-, Sprech-, Sprach-, Hör- und Schluckstörungen. Sie sind im medizinisch-therapeutischen, präventiven oder pädagogischen Bereich tätig.

Sie arbeiten vorwiegend in Sprach-, Stimm- und Atemtherapiepraxen, in Frühförderungs- und Heilpädagogikeinrichtungen, phoniatrischen und Hals-Nasen-Ohren (HNO)-Abteilungen von Kliniken und Sanatorien sowie in Praxen von Fachärzten und -ärztinnen für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde oder für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen. Außerdem können sie auch in Kindertagesstätten, in Pflegeheimen sowie an Volkshochschulen und Gymnastikschulen, an Berufsfachschulen für Sozialpädagogik oder Logopädie sowie an Schauspielschulen tätig sein. Darüber hinaus finden sie bei Rundfunkanstalten - etwa in der Schulung der Sprecher und Moderatoren - oder an Opern- und Schauspielhäusern sowie an verschiedenen künstlerischen bzw. pädagogischen Hochschulen Beschäftigung.
Die Ausbildung im Überblick

Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen .
Die Ausbildung dauert 3 Jahre.
Augenoptiker/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Augenoptiker/innen stellen Sehhilfen für Kunden her und passen sie individuell an. Sie beraten Kunden, verkaufen Brillen, Kontaktlinsen und optische Geräte und erledigen kaufmännische Arbeiten.
Augenoptiker/innen arbeiten vorwiegend in Betrieben des Augenoptiker-Handwerks. Darüber hinaus können sie in der optischen und feinmechanischen Industrie tätig sein.

Die Ausbildung im Überblick:
Augenoptiker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).
Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird im Handwerk angeboten.
Biologielaborant/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Biologielaboranten und -laborantinnen bereiten Untersuchungen an Tieren, Pflanzen, Mikroorganismen und Zellkulturen vor und führen sie nach Anleitung von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen durch. Sie beobachten und kontrollieren Versuchsabläufe und werten die Ergebnisse aus.
Biologielaboranten und -laborantinnen arbeiten in der medizinischen und biologischen Forschung, der angewandten Medizin und im öffentlichen Gesundheitswesen. In der Industrie sind sie beispielsweise beschäftigt bei Pharma- und Kosmetikherstellern, bei Lebensmittelherstellern und in Betrieben, die biotechnische Produkte herstellen. Darüber hinaus können sie auch in Krankenhäusern tätig sein.

Die Ausbildung im Überblick:
Biologielaborant/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
Diese bundesweit geregelte 3 1/2-jährige Ausbildung wird in der Industrie angeboten. Durch Wahlqualifikationseinheiten verfügt dieser Beruf über eine flexible Ausbildungsstruktur. Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.
Biologisch-technische/r Assistent/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Biologisch-technische Assistenten und Assistentinnen bereiten Versuche an und mit Tieren, Pflanzen, Zellkulturen und Mikroorganismen vor und führen diese durch. Sie überwachen die Versuchsabläufe, dokumentieren die Ergebnisse und werten diese aus.
Biologisch-technische Assistenten und Assistentinnen sind in Forschungsinstituten tätig, insbesondere in den Bereichen Naturwissenschaften, Medizin oder Umwelt. Ebenso arbeiten sie in Unternehmen der chemischen oder pharmazeutischen Industrie. Auch in Prüf- und Lehranstalten der öffentlichen Verwaltung, im Gesundheitswesen oder Betrieben der Lebensmittelindustrie sind sie beschäftigt.

Die Ausbildung im Überblick:
Biologisch-technische/r Assistent/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs .
Je nach Bundesland führt die Ausbildung zu unterschiedlichen Abschlussbezeichnungen. Zum Teil wird auch eine Ausbildung mit Schwerpunkten angeboten, z.B.:

    *Biologie und Biotechnologie
    *Bioinformatik und Molekularbiologie
    *Biochemie

Die Ausbildung dauert 2 Jahre. Wenn Zusatzqualifikationen Bestandteil der Ausbildung sind, kann sie auch 3 bis 4 Jahre dauern
Chemielaborant/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Chemielaboranten und -laborantinnen bereiten chemische Untersuchungen und Versuchsreihen vor bzw. führen diese durch. Sie analysieren Stoffe, trennen Stoffgemische und stellen chemische Substanzen her. Darüber hinaus werten sie die protokollierten Ergebnisse aus.
Chemielaboranten und -laborantinnen arbeiten in erster Linie in Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionslaboratorien der chemischen und pharmazeutischen Industrie, der Farben- und Lackindustrie oder der Nahrungsmittelindustrie. Sie sind auch in naturwissenschaftlichen und medizinischen Instituten von Hochschulen beschäftigt. Darüber hinaus können sie unter anderem in Firmen der chemischen Untersuchung und Beratung oder bei Umweltämtern tätig sein.

Die Ausbildung im Überblick:
Chemielaborant/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
Diese bundesweit geregelte 3 1/2-jährige Ausbildung wird in der Industrie angeboten. Durch Wahlqualifikationseinheiten verfügt dieser Beruf über eine flexible Ausbildungsstruktur. Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.
Chemikant/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Chemikanten und Chemikantinnen steuern und überwachen Maschinen und Anlagen für die Herstellung, das Abfüllen und Verpacken chemischer Erzeugnisse.
Hauptsächlich arbeiten Chemikanten und Chemikantinnen in Unternehmen der chemischen Industrie, z.B. bei Herstellern von Düngemitteln, Klebstoffen, Pflanzenschutz- und Desinfektionsmitteln, in Chemiefaserwerken, bei Produzenten von Kosmetika oder bei Unternehmen der Mineralölverarbeitung. Auch in Betrieben der Farben- und Lackindustrie sind sie beschäftigt. Darüber hinaus arbeiten sie in Unternehmen der Pharmaindustrie oder der kunststoffverarbeitenden Industrie.

Die Ausbildung im Überblick:
Chemikant/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
Diese bundesweit geregelte 3 1/2-jährige Ausbildung wird in der Industrie angeboten. Durch Wahlqualifikationseinheiten verfügt dieser Beruf über eine flexible Ausbildungsstruktur.
Chemisch-technische/r Assistent/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Chemisch-technische Assistenten und Assistentinnen unterstützen Wissenschaftler/innen und Techniker/innen bei chemischen Untersuchungen.
Chemisch-technische Assistenten und Assistentinnen arbeiten in erster Linie in Unternehmen der chemischen, pharmazeutischen und Kunststoffindustrie. Sie sind aber auch in Betrieben der unterschiedlichsten Branchen tätig, in denen Ausgangs-, Zwischen- und Endprodukte mit chemischen Methoden regelmäßig überprüft werden, z.B. bei Nahrungsmittelherstellern oder Sondermüllentsorgern. Ebenso bieten Untersuchungslabors oder Forschungseinrichtungen Beschäftigungsmöglichkeiten, etwa im Bereich Medizin oder Naturwissenschaften. Darüber hinaus können sie unter anderem in der Textil- und Papierindustrie sowie in der Glas- und Keramikindustrie beschäftigt sein.

Die Ausbildung im Überblick:
Chemisch-technische/r Assistent/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs .
Je nach Bundesland führt die Ausbildung zu unterschiedlichen Abschlussbezeichnungen. Zum Teil wird auch eine Ausbildung mit Schwerpunkten angeboten, z.B.:

    *Biochemie
    *Biotechnologie
    *Chemische Analytik
    *Laboratoriumstechnik
    *Lebensmittelanalytik
    *Lebensmittelchemie
    *Umwelt
    *Umweltanalytik
    *Umweltschutztechnik

Die Ausbildung dauert 2 Jahre. Wenn Zusatzqualifikationen Bestandteil der Ausbildung sind, kann sie auch 3 bis 4 Jahre dauern
Chirurgiemechaniker/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Chirurgiemechaniker/innen stellen medizinisch-chirurgische oder kosmetische Instrumente, Implantate und medizinische Geräte her, warten sie und setzen sie instand.
Vor allem arbeiten Chirurgiemechaniker/innen in Handwerksbetrieben der Medizintechnik, aber auch in Industriebetrieben, die medizinische Instrumente herstellen.

Die Ausbildung im Überblick:
Chirurgiemechaniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).
Diese bundesweit geregelte 3 1/2-jährige Ausbildung wird im Handwerk angeboten.
Diätassistent/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Diätassistenten und -assistentinnen erarbeiten eine Ernährung und Verpflegung für Personen, die sich gesund ernähren wollen oder die eine bestimmte Diät einhalten müssen. Sie setzen ärztliche Diätverordnungen um, erarbeiten individuelle Diättherapien, bereiten spezielle Diätkostformen zu und beraten bzw. schulen in Ernährungsfragen.
Diätassistenten und -assistentinnen arbeiten vor allem in Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken, in ambulanten Schwerpunktpraxen oder in einer selbstständigen Praxis. Weitere Einsatzmöglichkeiten bestehen in Senioreneinrichtungen, vereinzelt in Apotheken, im Bereich Wellness oder bei Herstellern diätetischer Lebensmittel.

Die Ausbildung im Überblick:
Diätassistent/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen .
Die Ausbildung dauert 3 Jahre.
Drogist/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Drogisten und Drogistinnen verkaufen neben Produkten für Gesundheit, Kosmetik, Körperpflege und Ernährung auch Pflanzenschutz-, Wasch- und Putzmittel oder Filme. Sie beraten Kunden fachgerecht, wirken mit bei Warenpräsentation und Sortimentsgestaltung und führen allgemeine kaufmännische Aufgaben aus.
Vorwiegend sind Drogisten und Drogistinnen im Einzelhandel beschäftigt. Dort arbeiten sie in Drogerieabteilungen von Kaufhäusern oder Supermärkten sowie in Fachgeschäften, die Drogerieartikel führen. Auch im Großhandel für kosmetische Erzeugnisse und Körperpflegemittel oder pharmazeutische Produkte sind sie angestellt.

Die Ausbildung im Überblick:
Drogist/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in Industrie und Handel angeboten.
Ergotherapeut/in - Ausbildung
Die Tätigkeit im Überblick:
Ergotherapeuten und -therapeutinnen beraten, behandeln und fördern Patienten jeden Alters, die durch eine physische oder psychische Erkrankung, durch eine Behinderung oder durch eine Entwicklungsverzögerung in ihrer Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit beeinträchtigt bzw. von Einschränkungen bedroht sind. Sie erarbeiten individuelle Behandlungspläne, führen Therapien sowie Maßnahmen der Prävention durch.
Ergotherapeuten und Ergotherapeutinnen arbeiten in Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken, psychiatrischen Einrichtungen, Gesundheitszentren, Sozialstationen oder auch in speziellen Praxen für Ergotherapie. Ebenso sind sie in Altenheimen, Tages- oder Wohnheimen für Menschen mit Behinderung, ambulanten Diensten sowie in pädagogischen Einrichtungen wie Sonderschulen und Frühförderzentren tätig.

Die Ausbildung im Überblick:
Ergotherapeut/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen oder bei privaten Bildungsträgern.
Die Ausbildung dauert 3 Jahre.
Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, eine Berufsfachschulausbildung als Ergotherapeut/in mit einem Hochschulstudium zu kombinieren.
Fachangestellte/r für Bäderbetriebe
Die Tätigkeit im Überblick:
Fachangestellte für Bäderbetriebe beaufsichtigen den Badebetrieb in Frei- oder Hallenbädern, betreuen die Badegäste und überwachen die technischen Anlagen.
Fachangestellte für Bäderbetriebe arbeiten hauptsächlich in öffentlichen und privaten Frei- und Hallenbädern, See- und Strandbädern, Meerwasser- und Wellenbädern oder Fitnesszentren. Darüber hinaus bieten sich Beschäftigungsmöglichkeiten in Wellnesshotels, in kommunalen Sportämtern oder in medizinischen Badeeinrichtungen von Rehabilitationskliniken oder Altenheimen.

Die Ausbildung im Überblick
Fachangestellte/r für Bäderbetriebe ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird im Bereich von Bäderbetrieben angeboten.
Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste - Medizinische Dokumentation
Die Tätigkeit im Überblick:
Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste der Fachrichtung Medizinische Dokumentation erfassen, verwalten und pflegen medizinische Datenbestände. Sie klassifizieren Informationen, prüfen, pflegen und sichern sie.
Sie sind in medizinischen Dokumentationsstellen von Krankenhäusern und Hochschulkliniken, in Forschungseinrichtungen von pharmazeutischen Unternehmen, an (medizinischen) Hochschulen und bei Informationsdienstleistern für medizinische Information und Dokumentation tätig. Darüber hinaus finden sie bei Softwareanbietern auf dem Gebiet der Anwenderberatung, bei Verlagen für medizinische Fachzeitschriften und bei Interessenvertretungen, z.B. kassenärztlichen Vereinigungen, Beschäftigungsmöglichkeiten.

Die Ausbildung im Überblick:
Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird im öffentlichen Dienst und in der Privatwirtschaft in folgenden Fachrichtungen angeboten:

    *medizinische Dokumentation
    *Archiv
    *Bibliothek
    *Bildagenturen
    *Information und Dokumentation
Fachkraft für Pflegeassistenz
Die Tätigkeit im Überblick:
Fachkräfte für Pflegeassistenz übernehmen die grundpflegerische Versorgung von kranken Menschen, Senioren oder Menschen mit Behinderung. Auch die hauswirtschaftliche und soziale Betreuung dieser pflegebedürftigen Menschen und deren Familienangehörigen gehört zu ihren Aufgaben.
Hauptsächlich arbeiten sie in Krankenhäusern, in Alten- und Altenpflegeheimen und in Einrichtungen zur Betreuung und Pflege von Menschen mit Behinderung. Auch bei ambulanten Alten- und Krankenpflegediensten finden sie Beschäftigung. Die Betreuung von pflegebedürftigen Personen in Privathaushalten bietet ein weiteres Tätigkeitsfeld. Darüber hinaus können sie bei kirchlich-sozialen Diensten beschäftigt sein.

Die Ausbildung im Überblick:
Fachkraft für Pflegeassistenz ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen .
Je nach Bundesland führt die Ausbildung zu unterschiedlichen Abschlussbezeichnungen.
Die Ausbildung dauert 2 bis 3 Jahre.
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen betreuen und versorgen eigenverantwortlich kranke und pflegebedürftige Säuglinge, Kinder und Jugendliche. Sie führen eigenständig ärztlich veranlasste Maßnahmen aus, assistieren bei Untersuchungen und Behandlungen und dokumentieren Patientendaten.
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen arbeiten vorwiegend in Krankenhäusern auf Stationen für Kinder, Jugendliche oder Säuglinge oder in Kinderkliniken. Auch in Facharztpraxen für Kinder und Jugendliche, in Gesundheitszentren, in Wohnheimen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung sowie in Einrichtungen der Kurzzeitpflege sind sie beschäftigt. Ebenso können Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen in der ambulanten Pflege oder in Kinderheimen tätig sein.

Die Ausbildung im Überblick:
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen für Krankenpflege.
Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Modellversuche, in denen durch ein Aufbaumodul ein weiterer Abschluss bzw. auch zwei weitere Abschlüsse erworben werden können, sehen eine Ausbildungsdauer von insgesamt 3 1/2 Jahren vor.
Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, eine Berufsfachschulausbildung als Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in mit einem Hochschulstudium zu kombinieren.
Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/innen unterstützen examinierte Pflegefachkräfte bei der Versorgung und Pflege von Patienten. Sie wirken bei Therapiemaßnahmen mit und sorgen für Sauberkeit und Hygiene auf der Station.
Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/innen arbeiten hauptsächlich in Krankenhäusern, Facharztpraxen oder Gesundheitszentren. Ebenso sind sie in Altenwohn- und -pflegeheimen, bei ambulanten sozialen Diensten, in Einrichtungen der Kurzzeitpflege sowie in Wohnheimen für Menschen mit Behinderung beschäftigt.

Die Ausbildung im Überblick:
Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Schulen des Gesundheitswesens und anderen Bildungseinrichtungen.
Je nach Bundesland führt die Ausbildung zu unterschiedlichen Abschlussbezeichnungen.
Die Ausbildung dauert in der Regel 1 Jahr. In Hamburg dauert die Ausbildung 2 Jahre.
Gesundheits- und Krankenpfleger/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Gesundheits- und Krankenpfleger/innen betreuen und versorgen eigenverantwortlich kranke und pflegebedürftige Menschen, führen eigenständig ärztlich veranlasste Maßnahmen durch, assistieren bei Untersuchungen und Behandlungen und dokumentieren Patientendaten.
Gesundheits- und Krankenpfleger/innen arbeiten hauptsächlich in Krankenhäusern, Facharztpraxen oder Gesundheitszentren. Beschäftigt sind sie auch in Altenwohn- und -pflegeheimen, in Einrichtungen der Kurzzeitpflege, in Wohnheimen für Menschen mit Behinderung sowie ggf. in Pflegestützpunkten.

Die Ausbildung im Überblick:
Gesundheits- und Krankenpfleger/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen für Krankenpflege.
Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Modellversuche, in denen durch ein Aufbaumodul ein weiterer Abschluss bzw. auch zwei weitere Abschlüsse erworben werden können, sehen eine Ausbildungsdauer von insgesamt 3 1/2 Jahren vor.
Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, eine Berufsfachschulausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger/in mit einem Hochschulstudium zu kombinieren.
Gymnastiklehrer/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Gymnastiklehrer/innen streben sowohl präventiv als auch rehabilitativ mit den Mitteln der Bewegung und der Musik ganzheitliche Bildung für Menschen aller Altersstufen an.
Sie arbeiten vorwiegend in Fitnesszentren und Sportvereinen, in denen Gymnastik- und Rückenschulungen angeboten werden; auch in Vorsorge- und Rehabilitationskliniken sind Gymnastiklehrer/innen tätig. Darüber hinaus bieten allgemeinbildende Schulen sowie Sport- und Kurhotels, die für ihre Gäste ein Gymnastikangebot bereitstellen, weitere Beschäftigungsmöglichkeiten.

Die Ausbildung im Überblick:
Gymnastiklehrer/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen .
Je nach Bundesland führt die Ausbildung zu unterschiedlichen Abschlussbezeichnungen.
Die Ausbildung dauert 2 bis 3 Jahre. Mitunter sind Zusatzqualifikationen Bestandteil der Ausbildung.
Ausbildungsgänge zum Gymnastiklehrer bzw. zur Gymnastiklehrerin gibt es auch an anderen Bildungseinrichtungen. Ausbildung und Prüfung werden dort nach internen Regelungen der jeweiligen Bildungsträger durchgeführt.
Haus- und Familienpfleger/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Haus- und Familienpfleger/innen versorgen und betreuen Familien und Einzelpersonen in Notsituationen. Sie pflegen aber auch pflegebedürftige und chronisch kranke Menschen in deren Wohnungen, kümmern sich um den Haushalt und führen alle erforderlichen Pflegemaßnahmen nach Absprache mit dem Arzt/der Ärztin durch.
Sie arbeiten hauptsächlich in Einrichtungen des Sozialwesens, z.B. bei Sozialstationen oder ambulanten Familienpflegediensten. Darüber hinaus sind Haus- und Familienpfleger/innen auch direkt in Privathaushalten tätig.

Die Ausbildung im Überblick:
Haus- und Familienpfleger/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen .
Daneben gibt es die Möglichkeit, im Rahmen einer Weiterbildung an Fachschulen bzw. Berufskollegs und privaten Bildungseinrichtungen den Abschluss Haus- und Familienpfleger/in zu erwerben.
Je nach Bundesland bzw. Bildungsanbieter führt die Ausbildung zu unterschiedlichen Abschlussbezeichnungen.
Die Ausbildung dauert 2 bis 3 Jahre und beinhaltet ggf. den Erwerb von Zusatzqualifikationen.
Hauswirtschafter/in
Die Tätigkeit im Überblick
Hauswirtschafter und Hauswirtschafterinnen übernehmen die hauswirtschaftliche Versorgung und Betreuung von Personen in privaten Haushalten, sozialen Einrichtungen sowie in Haushalten landwirtschaftlicher Unternehmen und Dienstleistungsunternehmen.

Jugend- und Erziehungsheime, Alten- und Altenpflegeheime, Wohn- und Pflegeheime für Menschen mit Behinderung und kirchliche Einrichtungen: Hier arbeiten Hauswirtschafter/innen vorwiegend. Auch in Tagesstätten und in landwirtschaftlichen Unternehmen oder Hofgemeinschaften sowie in Krankenhäusern und als Hauspersonal in privaten Haushalten sind sie angestellt. Darüber hinaus gibt es z.B. in Jugendherbergen, Betriebskantinen oder Schulküchen weitere Beschäftigungsmöglichkeiten.
Die Ausbildung im Überblick

Hauswirtschafter/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in den Bereichen Hauswirtschaft und Landwirtschaft angeboten. Dienstleistungsunternehmen wie Kantinen, Hotel- und Cateringbetriebe können Hauswirtschafter/innen ebenfalls ausbilden. Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.
Hebamme/Entbindungspfleger - Ausbildung
Die Tätigkeit im Überblick:
Hebammen und Entbindungspfleger betreuen werdende Mütter während der Schwangerschaft und bei der Entbindung. Außerdem versorgen sie Mutter und Kind nach der Geburt.
Hebammen und Entbindungspfleger arbeiten hauptsächlich in Geburtsabteilungen von Krankenhäusern, in Hebammenpraxen und Geburtshäusern. Für eine Tätigkeit als Familienhebamme bzw. -entbindungspfleger kommen vorwiegend soziale Dienste oder Gesundheitsämter als Arbeitgeber infrage.

Die Ausbildung im Überblick:
Hebamme/Entbindungspfleger ist eine bundesweit einheitlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen für Hebammen und Entbindungspfleger.
Die Ausbildung dauert 3 Jahre.
Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, eine Berufsfachschulausbildung als Hebamme/Entbindungspfleger mit einem Hochschulstudium zu kombinieren.
Heilerziehungspfleger/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Heilerziehungspfleger/innen sind für die pädagogische und pflegerische Betreuung und Versorgung von Menschen mit körperlicher, geistiger und seelischer Behinderung zuständig. In Pflegeeinrichtungen für Menschen mit Behinderung begleiten sie die zu Betreuenden bei der Bewältigung der Anforderungen des täglichen Lebens.
Heilerziehungspfleger/innen arbeiten vorwiegend in Einrichtungen zur Eingliederung und Betreuung von Menschen mit Behinderung, z.B. in entsprechenden Tagesstätten oder Wohn- und Pflegeheimen. Sie können auch bei ambulanten sozialen Diensten oder in Vorsorge- und Rehabilitationskliniken tätig sein. Darüber hinaus übernehmen sie an Förderschulen Aufgaben im Bereich der pädagogischen Freizeitbetreuung. Gelegentlich finden sie auch in Kindergärten oder Privathaushalten in der Kinderbetreuung Beschäftigung.

Die Ausbildung im Überblick:
Heilerziehungspfleger/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Aus- bzw. Weiterbildung an Fachschulen bzw. Berufskollegs und anderen Bildungseinrichtungen.
Die Aus- bzw. Weiterbildung dauert in Vollzeit 2 bis 3 Jahre, in Teilzeit 3 bis 4 1/2 Jahre. Ggf. sind Zusatzqualifikationen Bestandteil der Aus- bzw. Weiterbildung.
Heilpraktiker/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Heilpraktiker und Heilpraktikerinnen betrachten Krankheiten als Ausdruck von Störungen innerhalb des komplexen seelischen und körperlichen Gesamtsystems eines Menschen. Sie analysieren und therapieren insbesondere mit Methoden der Naturheilkunde oder der Alternativmedizin.
Heilpraktiker/innen sind vor allem in der eigenen Praxis tätig, in Massage- und physiotherapeutischen Praxen, in Arztpraxen oder auch in Gesundheitszentren.

Die Ausbildung im Überblick:
Heilpraktiker/in ist eine Ausbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist. Die meisten Schulen orientieren sich jedoch an der Schulsatzung der Kooperation Deutscher Heilpraktikerverbände. Die Ausbildung bereitet auf die amtsärztliche Überprüfung vor, der man sich unterziehen muss, um den Beruf ausüben zu dürfen.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eine gekoppelte Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie und Kunsttherapeuten bzw. zur Heilpraktikerin für Psychotherapie und Kunsttherapeutin mit Fachschuldiplom zu absolvieren.
Die Lehrgänge unterschiedlicher Dauer werden von privaten Bildungsträgern durchgeführt.
Außerdem bereitet ein Bachelor-Studiengang Naturheilverfahren/Komplementärmedizin auf die amtsärztliche Überprüfung vor.
Hörgeräteakustiker/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Hörgeräteakustiker/innen passen Hörsysteme an die individuellen Bedürfnisse ihrer Kunden an. Sie führen Hörtests durch, stellen Otoplastiken her und reparieren Hörhilfen.
Hörgeräteakustiker/innen arbeiten hauptsächlich in Betrieben des Hörgeräteakustiker-Handwerks sowie bei industriellen Herstellern von Hörgeräten.

Die Ausbildung im Überblick:
Hörgeräteakustiker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).
Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird im Handwerk angeboten.
Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen
Die Tätigkeit im Überblick:
Kaufleute im Gesundheitswesen planen bzw. organisieren Geschäfts- und Leistungsprozesse, entwickeln Dienstleistungsangebote und übernehmen Aufgaben im Qualitätsmanagement oder Marketing.
Hauptsächlich sind Kaufleute im Gesundheitswesen in Krankenhäusern, medizinischen Labors oder Arztpraxen beschäftigt. Auch bei Krankenversicherungen sind sie tätig. Darüber hinaus arbeiten sie in Altenpflegeheimen oder in der ambulanten Alten- und Krankenpflege.

Die Ausbildung im Überblick:
Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in Industrie und Handel angeboten. Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.
Kosmetiker/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Kosmetiker/innen beraten Kunden über Behandlungen zur Körper- und Schönheitspflege und führen Gesichts- sowie Ganzkörperbehandlungen durch. Daneben verkaufen sie kosmetische Produkte.
Sie arbeiten hauptsächlich in Kosmetikstudios. Darüber hinaus sind sie unter anderem in Wellnesshotels oder Clubanlagen beschäftigt. Parfümerien oder Drogeriemärkte eröffnen weitere Tätigkeitsfelder. Mitunter sind Kosmetiker/innen in Hautarztpraxen tätig.

Die Ausbildung im Überblick:
Kosmetiker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
Die bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in Industrie und Handel sowie im Handwerk angeboten und verfügt über Wahlqualifikationseinheiten.
Daneben gibt es die Möglichkeit, im Rahmen einer landesrechtlich geregelten schulischen Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs den Abschluss als Kosmetiker/in zu erwerben.
Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, im Rahmen einer Weiterbildung den Abschluss als Schönheitspfleger/in (Kosmetiker/in) zu erwerben und die entsprechende Prüfung vor einer Handwerkskammer abzulegen.
Logopäde/Logopädin - Ausbildung
Die Tätigkeit im Überblick:
Logopäden und Logopädinnen beraten, untersuchen und behandeln auf Basis einer ärztlichen Verordnung Patienten mit Sprach-, Sprech- oder Schluckstörungen.
Hauptsächlich arbeiten Logopäden und Logopädinnen in Krankenhäusern, Kliniken und Logopädie-Praxen. Darüber hinaus sind sie auch in Kindergärten und Grundschulen beschäftigt sowie in Kinderheimen, Wohnheimen für Menschen mit Behinderung oder Gesundheitsämtern.

Die Ausbildung im Überblick:
Logopäde/Logopädin ist eine bundesweit einheitlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen für Logopädie.
Die Ausbildung dauert 3 Jahre.
Daneben besteht die Möglichkeit, Logopädie an Fachhochschulen zu studieren, teilweise auch in kombinierter Form mit der Berufsfachschulausbildung.
Masseur/in und medizinische/r Bademeister/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Masseure und medizinische Bademeister bzw. Masseurinnen und medizinische Bademeisterinnen wenden bei ihren Patienten bzw. Kunden verschiedene Verfahren der physikalischen Therapie an.
Hauptsächlich arbeiten Masseure und medizinische Bademeister bzw. Masseurinnen und medizinische Bademeisterinnen in Krankenhäusern, Massagepraxen, Gesundheitszentren oder Rehabilitationskliniken. Auch in Altenheimen, bei Pflegediensten sowie in Bädern und Saunas sind sie beschäftigt. Darüber hinaus können sie unter anderem in Wellnesshotels tätig sein oder für Unternehmen, die Privatkunden und Firmen Massagebehandlungen zu Hause oder am Arbeitsplatz anbieten.

Die Ausbildung im Überblick:
Masseur und medizinischer Bademeister bzw. Masseurin und medizinische Bademeisterin ist eine bundesweit einheitlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen .
Die Ausbildung dauert 2 1/2 Jahre.
Medizinische/r Dokumentar/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Medizinische Dokumentare und Dokumentarinnen unterstützen Ärzte und Ärztinnen bei der Informationsbeschaffung und -verarbeitung sowie Wissenschaftler/innen in der Therapieforschung. Dabei erfassen, strukturieren und verschlüsseln sie medizinische Informationen und verwalten und pflegen die medizinischen Datenbestände.
Medizinische Dokumentare und Dokumentarinnen arbeiten in erster Linie in Arztpraxen und Krankenhäusern. Ebenso sind sie in der pharmazeutischen und chemischen Industrie, in Forschungsinstituten und in Gesundheitsämtern tätig. Darüber hinaus können sie auch in medizinischen Fakultäten von Hochschulen sowie bei kassenärztlichen Vereinigungen und anderen Organisationen des Gesundheitswesens beschäftigt sein. Geeignete Tätigkeitsfelder sind auch bei Herstellern medizinischer Software denkbar.

Die Ausbildung im Überblick:
Medizinische/r Dokumentar/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen .
Die Ausbildung dauert 3 Jahre.
Ausbildungsgänge zum Medizinischen Dokumentar/zur Medizinischen Dokumentarin gibt es auch an anderen Bildungseinrichtungen. Ausbildung und Prüfung werden dort nach internen Regelungen der jeweiligen Bildungsträger durchgeführt.
Medizinische/r Dokumentationsassistent/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Medizinische Dokumentationsassistenten/-assistentinnen erbringen Dokumentations- und Informationsdienstleistungen in den Bereichen Gesundheitswesen und Pharmazie.
Hauptsächlich arbeiten Medizinische Dokumentationsassistenten und -assistentinnen in der pharmazeutischen und chemischen Industrie sowie in Krankenhäusern und Arztpraxen. Sie sind aber auch in Forschungsinstituten oder in Gesundheitsämtern beschäftigt. Darüber hinaus können sie an medizinischen Fakultäten von Hochschulen, bei Krankenkassen und -versicherungen, in medizinischen Archiven sowie bei kassenärztlichen Vereinigungen und anderen Organisationen des Gesundheitswesens tätig sein. Geeignete Tätigkeitsfelder gibt es auch bei Herstellern medizinischer Software.

Die Ausbildung im Überblick:
Medizinische/r Dokumentationsassistent/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen .
Die Ausbildung dauert 2 bis 3 Jahre.
Ausbildungsgänge zum Medizinischen Dokumentationsassistenten/zur Medizinischen Dokumentationsassistentin gibt es auch an anderen Bildungseinrichtungen. Ausbildung und Prüfung werden dort nach internen Regelungen der jeweiligen Bildungsträger durchgeführt.
Medizinische/r Fachangestellte/r / Arzthelfer/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Medizinische Fachangestellte assistieren Ärzten und Ärztinnen bei der Untersuchung, Behandlung, Betreuung und Beratung von Patienten und führen organisatorische und Verwaltungsarbeiten durch.
Beschäftigungsmöglichkeiten finden Medizinische Fachangestellte in Arztpraxen aller Fachgebiete sowie in Krankenhäusern und anderen Institutionen und Organisationen des Gesundheitswesens. Auch bei ambulanten Pflegediensten bieten sich Einsatzmöglichkeiten. Darüber hinaus können Medizinische Fachangestellte in betriebsärztlichen Abteilungen von Unternehmen, medizinischen Laboren oder Forschungsabteilungen von Pharmafirmen tätig sein.

Die Ausbildung im Überblick:
Medizinischer Fachangestellter bzw. Medizinische Fachangestellte ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird im Bereich Freie Berufe angeboten. Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.
Mikrotechnologe/-technologin
Die Tätigkeit im Überblick:
Mikrotechnologen und -technologinnen stellen in verfahrenstechnischen Prozessen Produkte wie Mikrochips, Halbleiterkomponenten und Mikrosysteme her.
Beschäftigung finden Mikrotechnologen und -technologinnen bei Herstellern elektronischer Bauteile oder elektrischer Ausrüstungen für Fahrzeuge. Außerdem sind sie in Unternehmen tätig, die Computerchips oder elektromedizinische Geräte produzieren. Forschungs- und Entwicklungslabors im Bereich Ingenieurwissenschaften kommen ebenso als Arbeitgeber infrage. Darüber hinaus bieten Forschungslabors im Bereich Mikrotechnik an Hochschulen weitere Tätigkeitsfelder.

Die Ausbildung im Überblick:
Mikrotechnologe/-technologin ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in der Industrie in den folgenden Schwerpunkten angeboten:

    *Halbleitertechnik
    *Mikrosystemtechnik
Operationstechnische/r Assistent/in (OTA)
Die Tätigkeit im Überblick:
Operationstechnische Assistenten und Operationstechnische Assistentinnen betreuen Patienten vor und nach Operationen, bereiten Operationseinheiten vor und assistieren bei deren Durchführung.
Operationstechnische Assistenten und Assistentinnen arbeiten vorwiegend in Krankenhäusern, in Praxen, die ambulante Operationen durchführen, sowie in ambulanten Operationszentren.

Die Ausbildung im Überblick:
Operationstechnische/r Assistent/in ist eine durch die Empfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) oder landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und anderen Bildungseinrichtungen.
Je nach Bildungsanbieter führt die Ausbildung zu unterschiedlichen Abschlussbezeichnungen.
Die Ausbildung dauert 3 Jahre.
Es besteht auch die Möglichkeit, eine Ausbildung zur Operationstechnischen Assistenz auf der Basis des Berufsbildungsgesetzes zu absolvieren.
Orthopädiemechaniker/in und Bandagist/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Orthopädiemechaniker/innen und Bandagisten/Bandagistinnen fertigen orthopädietechnische Hilfsmittel wie z.B. maßgenau passende Prothesen und Bandagen, aber auch Rollstühle an. Daneben warten und reparieren sie Erzeugnisse der Orthopädie- bzw. Reha-Technik.
Hauptsächlich arbeiten Orthopädiemechaniker/innen und Bandagisten/Bandagistinnen bei Herstellern orthopädietechnischer oder medizinischer Hilfsmittel. Darüber hinaus können sie auch in Einzelhandelsfachgeschäften wie etwa Sanitätshäusern, denen oft Werkstätten angegliedert sind, tätig sein. Beschäftigungsmöglichkeiten bieten sich zudem bei Krankenversicherungen.

Die Ausbildung im Überblick:
Orthopädiemechaniker/in und Bandagist/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).
Diese bundesweit geregelte 3 1/2-jährige Ausbildung wird im Handwerk angeboten.
Orthopädieschuhmacher/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Orthopädieschuhmacher/innen fertigen in handwerklicher Arbeit orthopädisches Schuhwerk sowie fußmedizinische Heil- und Hilfsmittel an. Überwiegend handelt es sich dabei um Einzelstücke, die sie der Kundschaft individuell anpassen und, falls erforderlich, auch reparieren.
Hauptsächlich arbeiten Orthopädieschuhmacher und -schuhmacherinnen in Fachbetrieben des Orthopädieschuhmacher-Handwerks, in Kliniken und Rehabilitationseinrichtungen sowie in Sanitätshäusern mit schuhorthopädischer Abteilung. Darüber hinaus sind sie auch in Schuhreparaturwerkstätten oder in der industriellen Herstellung orthopädischer Schuhe tätig.

Die Ausbildung im Überblick:
Orthopädieschuhmacher/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).
Diese bundesweit geregelte 3 1/2-jährige Ausbildung wird im Handwerk angeboten.
Orthoptist/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Orthoptisten und Orthoptistinnen wirken in der Augenheilkunde bei der Prävention, Untersuchung und Behandlung von Sehstörungen mit.
Orthoptisten und Orthoptistinnen sind vorwiegend in Hochschulkliniken mit Abteilungen für Pleoptik und Orthoptik, in Krankenhäusern mit einer augenärztlichen Abteilung und in Augenarztpraxen tätig. Darüber hinaus finden sie Beschäftigungsmöglichkeiten in Einrichtungen für blinde Menschen und Menschen mit Sehbehinderung.

Die Ausbildung im Überblick:
Orthoptist/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen für Orthoptik.
Die Ausbildung dauert 3 Jahre.
Pharmakant/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Pharmakanten und Pharmakantinnen stellen an automatisierten Maschinen und Anlagen Arzneimittel industriell her und verpacken diese.
Hauptsächlich arbeiten Pharmakanten und Pharmakantinnen in der pharmazeutischen Industrie, z.B. bei Herstellern von Arzneimittelwirkstoffen und Arzneiwaren. Darüber hinaus sind sie in Chemieunternehmen tätig, die z.B. Zusatzstoffe für die Arzneimittelherstellung produzieren.

Die Ausbildung im Überblick:
Pharmakant/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
Diese bundesweit geregelte 3 1/2-jährige Ausbildung wird in der pharmazeutischen Industrie angeboten. Durch Wahlqualifikationseinheiten verfügt dieser Beruf über eine flexible Ausbildungsstruktur.
Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r
Die Tätigkeit im Überblick:
Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte bestellen Arzneimittel, kontrollieren diese, zeichnen sie aus und sortieren sie in die Regale ein. Zudem erledigen sie Büro- und Verwaltungsaufgaben, verkaufen apothekenübliche Produkte und wirken bei Verkaufsförderungsmaßnahmen mit.
Hauptsächlich arbeiten Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte in Apotheken, einschließlich Klinikapotheken, in der Medikamentendisposition, Lagerhaltung und Abrechnung. Darüber hinaus sind sie z.B. im pharmazeutischen Großhandel und in der pharmazeutischen Industrie tätig.

Die Ausbildung im Überblick:
Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird im Bereich der Freien Berufe überwiegend in Apotheken oder Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitswesens angeboten.
Pharmazeutisch-technische/r Assistent/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Pharmazeutisch-technische Assistenten und Assistentinnen unterstützen Apotheker/innen bei der Prüfung und Herstellung sowie beim Verkauf von Arzneimitteln sowie Wirk- und Hilfsstoffen. Darüber hinaus führen sie einfache physiologisch-chemische Untersuchungen durch und übernehmen Verwaltungsaufgaben.
Pharmazeutisch-technische Assistenten und Assistentinnen arbeiten hauptsächlich in öffentlichen Apotheken, Krankenhausapotheken oder auch Versandapotheken. Darüber hinaus finden sie weitere Beschäftigungsmöglichkeiten in Forschungsabteilungen der pharmazeutischen und chemischen Industrie, in Schulen für angehende Pharmazeutisch-technische Assistenten und Assistentinnen (PTA-Schulen), im pharmazeutischen Großhandel, bei Krankenkassen oder Apothekerverbänden. Im Rahmen der Arzneimittelüberwachung können sie beispielsweise in Gesundheitsämtern tätig werden.

Die Ausbildung im Überblick:
Pharmazeutisch-technische/r Assistent/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen bzw. Berufskollegs .
Die Ausbildung dauert 2 1/2 Jahre.
Physiklaborant/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Physiklaboranten und -laborantinnen führen physikalische Messungen und Versuchsreihen durch. Sie bauen Versuchsanlagen auf, bereiten Messungen bzw. Versuche vor, führen sie durch und dokumentieren sie.
Hauptsächlich arbeiten Physiklaboranten und -laborantinnen in physikalischen Laboratorien an Hochschulen und physikalischen Forschungsinstituten oder in Unternehmen der Elektro-, Maschinenbau-, Glas- oder Baustoffindustrie. Auch im Maschinen- und Anlagenbau sind sie beschäftigt. Darüber hinaus sind sie in Entwicklungsabteilungen der Luft- und Raumfahrttechnik tätig.

Die Ausbildung im Überblick:
Physiklaborant/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
Diese bundesweit geregelte 3 1/2-jährige Ausbildung wird in der Industrie angeboten.
Physiotherapeut/in - Ausbildung
Die Tätigkeit im Überblick:
Physiotherapeuten und -therapeutinnen behandeln vor allem Menschen, deren körperliche Bewegungsmöglichkeiten aufgrund hohen Alters oder einer Krankheit, Verletzung oder Behinderung eingeschränkt sind. Auch vorbeugende Therapiemaßnahmen führen sie durch.
Physiotherapeuten und -therapeutinnen arbeiten hauptsächlich in Krankenhäusern, Kliniken, Facharzt- und physiotherapeutischen Praxen. Auch in Altenheimen und in Einrichtungen zur Eingliederung und Pflege von Menschen mit Behinderung sind sie tätig. Darüber hinaus können sie bei Sportvereinen und in Wellnesshotels beschäftigt sein.

Die Ausbildung im Überblick:
Physiotherapeut/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen für Physiotherapie.
Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Kombinierte Ausbildungen, die zusätzlich den Abschluss als Gymnastiklehrer/in vermitteln, dauern zwischen 3 1/2 und 4 1/2 Jahre.
Daneben besteht die Möglichkeit, Physiotherapie an Fachhochschulen zu studieren, teilweise auch in kombinierter Form mit der Berufsfachschulausbildung.
Rettungsassistent/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Rettungsassistenten und -assistentinnen leisten Erste Hilfe am Notfallort und führen lebensrettende Sofortmaßnahmen durch. Zu ihren Aufgaben gehören außerdem Patiententransporte.
Rettungsassistenten und -assistentinnen arbeiten in erster Linie bei Krankentransport- und Rettungsdiensten. Ebenso sind sie z.B. bei Blutspendediensten oder städtischen Feuerwehren beschäftigt. Darüber hinaus können sie auch bei Katastrophenhilfswerken oder kommunal organisierten Rettungswachen tätig sein.

Die Ausbildung im Überblick:
Rettungsassistent/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen .
Die Ausbildung dauert 2 Jahre.
Sekretär/in im Gesundheitswesen
Die Tätigkeit im Überblick:
Sekretäre und Sekretärinnen im Gesundheitswesen erledigen Büro- und Verwaltungsarbeiten im Bereich Gesundheitswesen. Dazu zählen Schriftverkehr, Dokumentation, Terminplanung sowie Abrechnung.
Sekretäre und Sekretärinnen im Gesundheitswesen arbeiten hauptsächlich in Krankenhäusern, Arztpraxen und bei Trägern der Krankenversicherung. Darüber hinaus sind sie bei Hilfs- und Pflegeorganisationen oder auch kassenärztlichen Vereinigungen beschäftigt.

Die Ausbildung im Überblick:
Sekretär/in im Gesundheitswesen ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen .
Die Ausbildung dauert 2 Jahre.
Sozialassistent/in / Sozialhelfer/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Sozialhelfer/innen bzw. Sozialassistenten/-assistentinnen arbeiten in der Familien-, Heilerziehungs- und Kinderpflege, wo sie hilfsbedürftige Personen betreuen, unterstützen und fördern.
Sie arbeiten in Wohnheimen für alte und junge Menschen, in Kindergärten und -horten sowie in Einrichtungen zur Betreuung und Pflege von Menschen mit Behinderung. Sie sind auch bei ambulanten sozialen Diensten, Familienberatungsstellen, diakonischen Diensten oder Sozialämtern beschäftigt. Die Betreuung von pflegebedürftigen Personen in Privathaushalten bietet ein weiteres Tätigkeitsfeld.

Die Ausbildung im Überblick:
Sozialhelfer/in bzw. Sozialassistent/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen .
Je nach Bundesland bzw. Bildungsanbieter führt die Ausbildung zu unterschiedlichen Abschlussbezeichnungen. Zum Teil wird auch eine Ausbildung mit Schwerpunkten angeboten, z.B.

    *Familienpflege
    *Sozialpädagogik

Die Ausbildung dauert 2 bis 4 Jahre. Dabei können ggf. Zusatzqualifikationen erworben werden.
Ausbildungsgänge zum Sozialhelfer/zur Sozialhelferin bzw. zum Sozialassistenten/zur Sozialassistentin gibt es auch an anderen Bildungseinrichtungen. Ausbildung und Prüfung werden dort nach internen Regelungen der jeweiligen Bildungsträger durchgeführt.
In Baden-Württemberg besteht die Möglichkeit, eine zweijährige Ausbildung als staatlich anerkannter Alltagsbetreuer/staatlich anerkannte Alltagsbetreuerin zu absolvieren. Diese Ausbildung wird als Schulversuch angeboten. Außerdem kann im Rahmen eines Modellprojekts der Robert-Bosch-Stiftung eine zweijährige Ausbildung als Servicehelfer/in im Sozial- und Gesundheitswesen gemacht werden. Die Inhalte dieser Ausbildungen decken Teilbereiche der Ausbildung zum Sozialhelfer/zur Sozialhelferin bzw. zum Sozialassistenten/zur Sozialassistentin ab.
Sozialversicherungsfachangestellte/r
Die Tätigkeit im Überblick:
Sozialversicherungsfachangestellte bearbeiten versicherungsrechtliche Angelegenheiten und klären Versicherungsverhältnisse im Bereich der Sozialversicherung.

Die Ausbildung im Überblick:
Sozialversicherungsfachangestellte/r ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige duale Ausbildung mit Fachrichtungen findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Sie erfolgt in einer der folgenden Fachrichtungen:

    *Sozialversicherungsfachangestellter/Sozialversicherungsfachangestellte Fachrichtung allgemeine Krankenversicherung
    *Sozialversicherungsfachangestellter/Sozialversicherungsfachangestellte Fachrichtung knappschaftliche Sozialversicherung
    *Sozialversicherungsfachangestellter/Sozialversicherungsfachangestellte Fachrichtung landwirtschaftliche Sozialversicherung
    *Sozialversicherungsfachangestellter/Sozialversicherungsfachangestellte Fachrichtung gesetzliche Rentenversicherung
    *Sozialversicherungsfachangestellter/Sozialversicherungsfachangestellte Fachrichtung gesetzliche Unfallversicherung

Sport- und Fitnesskaufmann/-frau
Die Tätigkeit im Überblick:
Sport- und Fitnesskaufleute übernehmen Verwaltungs- bzw. Organisationsaufgaben und erarbeiten Konzepte für Sportangebote. Außerdem beraten und betreuen sie Kunden.
Sie sind bei einer Vielzahl von Organisationen und Unternehmen tätig: bei Sportverbänden und -vereinen, bei Betreibern von Golfplätzen, von Schwimmbädern, Kletterhallen und Fußballstadien sowie in Wellness- und Gesundheitszentren und bei vielen Sportveranstaltern und Sportschulen. Darüber hinaus können sie z.B. in Sport- und Bäderämtern, Tourismuszentralen oder im Sportfachhandel tätig sein.

Die Ausbildung im Überblick:
Sport- und Fitnesskaufmann/-frau ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in der Sport- und Fitnessbranche angeboten. Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.
Sportlehrer/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Sportlehrer und Sportlehrerinnen vermitteln Fertigkeiten in verschiedenen Sportarten.
Sportlehrer/innen arbeiten zumeist im sportpädagogischen Bereich, z.B. bei Sportvereinen und -verbänden, in Sport- und Gymnastikschulen oder Fitnesscentern. Darüber hinaus können sie auch in der Sportanimation, bei Sportreiseveranstaltern oder in kommunalen Sportstätten tätig sein.

Die Ausbildung im Überblick:
Sportlehrer/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und sportwissenschaftlichen Fakultäten.
Je nach Bundesland bzw. Bildungsanbieter führt die Ausbildung zu unterschiedlichen Abschlussbezeichnungen.
Die Ausbildung dauert 2 bis 3 Jahre.
An beruflichen Gymnasien in Nordrhein-Westfalen führt ein landesrechtlich geregelter schulischer Bildungsgang in Verbindung mit der allgemeinen Hochschulreife zum Abschluss Freizeitsportleiter/in.
Darüber hinaus ist in Bayern eine Ausbildung als Fachsportlehrer/in (Tennislehrer/in, Skilehrer/in, Snowboardlehrer/in oder Berg- und Skiführer/in) möglich.
Verwaltungsangestellte/r - Krankenk.,Krankenhäuser, Kliniken / Verwaltungsangestellter in medizinschen Pflegeeinrichtungen
Die Tätigkeit im Überblick:
Verwaltungsangestellte bei Krankenkassen, in Krankenhäusern und Kliniken erledigen Büroarbeiten, wickeln administrative Verwaltungsvorgänge ab und übernehmen weitere Sachbearbeitungsaufgaben.
Sie arbeiten in Krankenhäusern und bei Krankenversicherungsträgern. Darüber hinaus sind sie auch in Heimen tätig, z.B. in Altenpflegeheimen oder Einrichtungen zur Eingliederung und Pflege von Menschen mit Behinderung.

Zugang:
Um diese Tätigkeit ausüben zu können, ist üblicherweise eine Ausbildung im Gesundheitswesen erforderlich. Auch eine kaufmännische Ausbildung mit Berufserfahrung im Gesundheitswesen kann den Zugang zur Tätigkeit ermöglichen.
Yogalehrer/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Yoga-Lehrer/innen leiten bei Körper-, Atem-, Entspannungs- und Meditationsübungen an. Sie vermitteln den Schülern und Schülerinnen neben der praktischen Ausführung auch die theoretischen Grundlagen von Yoga.
Yoga-Lehrer/innen arbeiten in erster Linie bei Sportvereinen und in Fitnesszentren, in Yoga- oder Volkshochschulen. Auch in Kurkliniken sind sie beschäftigt. Darüber hinaus können sie z.B. in Wellnesshotels tätig sein.

Die Ausbildung im Überblick:
Yoga-Lehrer/in ist eine Aus- bzw. Weiterbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist.
Die Lehrgänge unterschiedlicher Dauer werden vom Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. (BDY), von Volkshochschulen und von privaten Bildungsträgern durchgeführt. Daneben gibt es eine Weiterbildung zum Yoga-Lehrer/zur Yoga-Lehrerin, die von einer Industrie- und Handelskammer geregelt ist.
Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (früher: Zahnarzthelfer/in)
Die Tätigkeit im Überblick:
Zahnmedizinische Fachangestellte unterstützen Zahnärzte und -ärztinnen bei allen Tätigkeiten in einer Praxis. Sie empfangen und betreuen die Patienten, organisieren die Praxisabläufe und assistieren bei Untersuchungen und Behandlungen.
Hauptsächlich arbeiten Zahnmedizinische Fachangestellte in Zahnarztpraxen, Zahn-, Mund- und Kieferkliniken sowie in universitären Zentren für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde.

Die Ausbildung im Überblick:
Zahnmedizinischer Fachangestellter bzw. Zahnmedizinische Fachangestellte ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird im Bereich Freie Berufe angeboten. Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.
Zahntechniker/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Zahntechniker/innen fertigen, reparieren und reinigen festsitzenden und herausnehmbaren Zahnersatz sowie zahn- und kieferregulierende Geräte.
Beschäftigungsmöglichkeiten finden Zahntechniker/innen vor allem in zahntechnischen Labors. Darüber hinaus sind sie aber auch in Labors von Zahnarztpraxen oder in Zahnkliniken beschäftigt.

Die Ausbildung im Überblick:
Zahntechniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).
Diese bundesweit geregelte 3 1/2 jährige Ausbildung wird im Handwerk angeboten.

Berufsbilder - Weiterbildung und Fortbildung

Algesiologe/ Algesiologin
Die Tätigkeit im Überblick:
Algesiologen und Algesiologinnen therapieren chronisch schmerzkranke Patienten.
Algesiologen und Algesiologinnen arbeiten vorwiegend in Kliniken und Schmerzpraxen. Darüber hinaus können sie in der medizinischen Forschung oder Lehre tätig sein.

Die Ausbildung im Überblick:
Im Bereich Algesiologie bzw. Schmerztherapie gibt es für Ärzte und Ärztinnen die durch die Landesärztekammern geregelte Zusatz-Weiterbildung Spezielle Schmerztherapie.
Darüber hinaus gibt es verbandsintern geregelte Weiterbildungen zum Algesiologen bzw. zur Algesiologin.
Die Weiterbildung dauert 1 bis 2 Jahre.
Alltagsbetreuer/in für Demenzkranke
Die Tätigkeit im Überblick:
In stationären Einrichtungen sind bereits weit über die Hälfte der Bewohnerinnen und Bewohner von einer Demenzerkrankung betroffen. Adäquate Betreuung und Pflege der Menschen mit Demenz soll ihnen diese Lebensphase in Würde und Wohlbefinden erleben lassen. Ihre Versorgungssituation in der stationären Pflege wird überwiegend als verbesserungsbedürftig angesehen.
Es ist die Aufgabe der Alltagsbetreuer/innen, die dementen Heimbewohner auch in deren Alltagsbedürfnissen zu unterstützen.

(Quelle: Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Dienste, 30.06.2011.)
Altentherapeut/in / Gerontotherapeut/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Altentherapeuten und -therapeutinnen organisieren soziale und therapeutische Dienste in der Altenpflege und führen sie durch.
Altentherapeuten und -therapeutinnen arbeiten hauptsächlich in Altenheimen, in Einrichtungen für die Kurzzeitpflege, in Alten- und Pflegediensten oder in Hospizen. Weitere Beschäftigungsfelder finden sich in gerontopsychiatrischen bzw. geriatrischen Kliniken und den betreffenden Abteilungen von Krankenhäusern. Darüber hinaus sind sie in Pflegeberatungen von Seniorenorganisationen oder bei Diakonien tätig.

Die Ausbildung im Überblick:
Altentherapeut/in ist eine schulische Weiterbildung, die landesrechtlich geregelt an staatlich anerkannten Weiterbildungseinrichtungen oder durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt im Gesundheits- und Sozialwesen durchgeführt wird.
Die Lehrgänge dauern einschließlich der Praktika bis zu 1 1/2 Jahre und werden in Voll- und Teilzeit angeboten.
Apotheken-Außendienstmitarbeiter/in
Die Tätigkeit im Überblick:

    Sie führen Verkaufsaktionen durch
    Sie schulen Apothekenpersonal zur Verkaufssteigerung bestimmter Produkte
    Sie sind tätig im Vertrieb von Produkten namhafter Hersteller
    Sie beraten im Vertrieb von OTC-Arzneimitteln
    Sie steigern wirksam den Absatz im sogenannten Randsortiment
    Sie betreuen Ihre Kunden komplett, oft bis zur Bestellabwicklung

Der Markt für OTC-Arzneimittel, also rezeptfrei verkäufliche Arzneimittel, wächst beständig. Der Trend zur Selbstmedikation bei Verbrauchern hält an.
Die Apotheke ist für Verbraucher immer öfter der erste Anlaufpunkt bei Beschwerden und bei der Vorsorge.  Hier erwarten sie beste Beratung und qualitativ hochwertige Produkte.
Hier sind die Verbraucher allerdings auch – mit Recht – besonders anspruchsvoll. Sie vertrauen auf die  Beratungskompetenz des Personals und legen Wert auf Qualität bei den Produkten.
Im Apothekenaußendienst unterstützen Sie Apothekenmitarbeiter bei ihrer Arbeit. Sie liefern hilfreiche Produktinformationen, überzeugende Verkaufsunterstützung und geben Ratschläge zur erfolgreichen Umsetzung der Verkaufsstrategien beim Kunden.

Zugang zu dieser Tätigkeit bietet eine Weiterbildung zum Pharmareferenten.
(Quelle: careforce, 04.07.2011.)
Asthmatrainer/in
Ausbildungsziel ist die Befähigung des angehenden Trainers zur selbständigen Durchführung qualifizierter und pädagogisch-didaktisch sinnvoller Asthmaschulungen.

Zertifikate können erworben werden von den zur Ausbildung zugelassenen Berufsgruppen.
(Quelle: Astma Akademie Baden-Württemberg e.V., 04.07.2011)
Betreuungsassistent/in / Fachkraft Betreuung
Die Tätigkeit im Überblick:
Fachkräfte für Betreuung unterstützen hilfs- und pflegebedürftige Menschen.
Sie arbeiten in Pflegeeinrichtungen für alte Menschen oder Menschen mit Behinderung, insbesondere in Heimen, in Tagesstätten sowie bei Betreuungsdiensten. Darüber hinaus können sie auch in Privathaushalten tätig sein.

Die Ausbildung im Überblick:
Fachkraft für Betreuung ist eine Aus- bzw. Weiterbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger oder durch zuständige Stellen im Bereich der Hauswirtschaft nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) geregelt ist.
Die Lehrgänge unterschiedlicher Dauer werden in der Regel von privaten Bildungsträgern durchgeführt.
Betriebliche/r Gesundheitsmanager/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist die planvolle Organisation mehr oder weniger komplexer betrieblicher Gesundheitsdienstleistungen zum Zwecke der Erhaltung und zum Ausbau der Arbeitsbewältigungsfähigkeit der Mitarbeiter.

Eine Ausbildung zum „Betrieblichen Gesundheitsmanager“ qualifiziert zur Entwicklung und Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements im Unternehmen. Hier gibt es zertifizierte Studiengänge mit Zertifikat oder Masterstudiengänge. Diese Weiterbildung wird zum Beispiel vom Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung an der Universität Bielefeld oder von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement angeboten. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA) bietet einen Zertifikatskurs Ausbildung zum Gesundheitsmanager im Betrieb an. Betriebliche Gesundheitsmanager können jedoch nicht die Fachaufgaben z.B. des Betriebsarztes im Rahmen des BGM oder des BEM übernehmen.
(Quelle: wikipedia, 04.07.2011.)
Betriebswirt/in (Fachschule) - Management im Gesundheitswesen
Die Tätigkeit im Überblick:
Betriebswirte und Betriebswirtinnen für Management im Gesundheitswesen übernehmen kaufmännisch-betriebswirtschaftliche Fach- und Führungsaufgaben des Sozialmanagements und der Betriebswirtschaft auf der mittleren Ebene in den unterschiedlichen Arbeitsgebieten des Gesundheits- und Sozialwesens.
Hauptsächlich arbeiten sie im Gesundheitswesen, z.B. in Krankenhäusern, Fachkliniken oder medizinischen Versorgungszentren. Auch in Alten- oder Altenpflegeheimen sowie bei ambulanten sozialen Diensten können Betriebswirte und Betriebswirtinnen für Management im Gesundheitswesen tätig sein. Darüber hinaus kommen unter anderem Gesundheits- und Veterinärämter, Krankenkassen und andere Sozialversicherungsträger als Arbeitgeber infrage.

Die Ausbildung im Überblick:
Betriebswirt bzw. Betriebswirtin für Management im Gesundheitswesen ist eine landesrechtlich oder durch interne Vorschriften der Bildungsträger geregelte Weiterbildung an Fachschulen , Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien und privaten Bildungseinrichtungen. Teilweise wird die Weiterbildung auch durch Ärzte- und Zahnärztekammern nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) geregelt.
Vorbereitungslehrgänge auf die Weiterbildungsprüfung werden in Teilzeit durchgeführt und dauern zwischen 10 Monaten und 2 Jahren.
Für die Zulassung zur Prüfung der Kammern ist die Teilnahme an einem Lehrgang nicht verpflichtend.
Bewegungstherapeut/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Bewegungstherapeuten und -therapeutinnen behandeln Menschen, deren körperliche Bewegungsfähigkeit aufgrund von Alter, Krankheit, Verletzung oder Behinderung eingeschränkt ist. Hierzu setzen sie die Bewegungstherapie als heilendes und förderndes Verfahren ein, bei dem die Bewegung des Körpers als Ansatzpunkt für die Therapie dient.
Bewegungstherapeuten und -therapeutinnen arbeiten im Gesundheitswesen, insbesondere in eigenen bzw. Gemeinschaftspraxen für Bewegungstherapie, in Massagepraxen, Praxen von medizinischen Bademeistern und -meisterinnen, Krankengymnastikpraxen, in Praxen von Hebammen und Entbindungspflegern oder in psychotherapeutischen Kliniken. Auch im Sozialwesen sind sie tätig, z.B. in Alten-, Altenpflege- oder Altenwohnheimen und bei ambulanten Pflegediensten.

Zugang:
Um als Bewegungstherapeut/in tätig zu sein, benötigt man üblicherweise eine Ausbildung im Bereich Gesundheitswesen oder eine Weiterbildung im Bereich Bewegungstherapie.
Darüber hinaus benötigen Bewegungstherapeuten und -therapeutinnen für die berufsmäßige Ausübung therapeutischer Tätigkeiten entweder eine Erlaubnis gemäß Heilpraktikergesetz oder eine Approbation.
Breast Care Nurse
Die Tätigkeit im Überblick:
Die pflegerische Betreuung von Brustkrebspatientinnen erfordert ein spezielles Wissen um adäquat mit den existentiellen Erfahrungen der betroffenen Frauen umgehen zu können. Diese spezielle Pflege zeichnet sich weniger durch originär körperlich/somatische Pflege aus, sondern mehr durch das Verstehen und Unterstützen der Bewältigungsarten und
-möglichkeiten der betroffenen Frauen. Im Vordergrund stehen sowohl psychische als auch soziale Gesichtspunkte. Fundierte Kenntnisse onkologischer Grundlagen und brustkrebsspezifische Diagnostik und Therapie mit ihren Nebenwirkungen, bilden die grundlegende Basis. Die Weiterbildung orientiert sich an internationalen Standards mit Anpassung an das deutsche Gesundheitssystem. Kooperationspartner sind der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK), die Universität Witten/Herdecke und die Steinbeis-Hochschule-Berlin.
Ziele der Weiterbildung

    Entwicklung der fachlichen Kompetenz zur  Begleitung und Unterstützung von brustkrebskranken Frauen
    Umsetzung  internationaler Standards pflegespezifischer Behandlung in Brustkrebszentren

Struktur der Weiterbildung:
Die Weiterbildung ist berufsbegleitend und umfasst insgesamt 332 Stunden, mit einem Präsenzanteil von 108 Stunden und einem Selbstlernanteil von 224 Stunden. Der Unterricht wird in vier Modulen an  jeweils drei Tagen (à 9 Stunden) angeboten. Der Selbstlernanteil besteht aus der Bearbeitung von acht Studienbriefen inklusive Einsendeaufgaben, der Erstellung eines Kurzreferates und einer schriftlichen Hausarbeit.
Zielgruppe und Teilnahmebedingungen

    Gesundheits- und Krankenpflegerinnen
    Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen Hebammen
(Quelle: Deutsche Gesellschaft für Gesundheits- und Pflegewissenschaft, 04.07.2011.)
Case- und Care-Manager/in
Konzipiert in Zusammenarbeit mit dem Institut für Qualität und Case Management (IQC) der Hochschule Bremen und als Modul im Bachelorstudiengang anerkannt!

Durch die gesetzlichen Veränderungen im Gesundheitswesen werden Fach- und Führungskräfte der stationären und ambulanten Pflege zunehmend mit den Aufgaben der „Lotsenfunktion durch das Gesundheitswesen“ betraut. Case- und Caremanager erkennen die Bedarfe von Patienten und Bewohnern und verbinden diese als Gesundheits- und Pflegeberater/in zielgerichtet mit öffentlichen Leistungsangeboten. In dieser Weiterbildung werden die verschiedenen Strategien einer Behandlungsplanung beschrieben und das Case-Management als methodisches Instrument der Fallsteuerung erarbeitet. Die Teilnehmer erlangen die Kompetenz - unter Beachtung von personellen, finanziellen und organisatorischen Rahmenvorgaben - effizient professionelle Ziele zu verfolgen.
Der vierwöchige Lehrgang endet mit einer fachpraktischen Prüfung und wird als Fachmodul 3 im Rahmen der Weiterbildung zur „Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege“ anerkannt.

Im Rahmen dieser Weiterbildung ist eine Förderung nach dem Meisterbafög möglich.
(Quelle: Erwin Stauss Institut, 04.07.2011.)
Diabetesassistent/in
Die Tätigkeit im Überblick:

Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft veranstaltet Lehrgänge zur Weiterbildung zu Diabetesassistentinnen. Ziel dieser Weiterbildung ist es, das medizinische Personal zu befähigen, in einem Team zusammen mit dem Arzt Unterricht und Beratung von Patienten mit Typ 2 Diabetes durchzuführen und in der Betreuung von Patienten mit Typ 1 Diabetes unterstützend tätig zu werden - unter der Leitung des für die Therapie verantwortlichen Arztes und eingebettet in die therapeutische Vorstellung des jeweiligen Behandlungsteams.

Organisation und Ablauf der Weiterbildung

Zulassung zur Weiterbildung
 Voraussetzungen zur Weiterbildung zur Diabetesassistentin sind:

 1.   Tätigkeit als: Arzthelferin, MTA, Pädagogin, Oecotrophologin, Krankenpflegehelferin, Altenpflegerin, Krankenschwester, Diätassistentin mit abgeschlossener Berufsausbildung. Die Anmeldung nimmt der jeweilige Ausrichter entgegen

 2.  eine mindestens einjährige praktische Erfahrung in Schulung und Betreuung von Patienten mit Diabetes mellitus

 3.  durch Bescheinigung nachgewiesene Teilnahme an einem Fortbildungsseminar "Schulungsprogramm für Typ 2 Diabetes ohne Insulin" und einem Seminar "Schulungsprogramm für Typ 2 Diabetes mit Insulin"

 4.  der Nachweis, in einem Team mit strukturierter Diabetestherapie und Trainingsprogramm tätig zu sein. Diese Tätigkeit darf nicht länger als ein Jahr zurückliegen
Unterschrift des Leitenden Arztes unter dem Bewerbungsschreiben
(Quelle: Deutsche Diabetes Gesellschaft, 04.07.2011.)
Diabetesberater/in
Die Tätigkeit im Überblick:

Diabetesberater/innen informieren und beraten über die verschiedenen Diabetes mellitus-Stoffwechselstörungen, deren Leitbefund ein konstant zu hoher Blutzuckerspiegel ist. Sie erstellen gezielt abgestimmte Maßnahmenprogramme und führen Diabetikerschulungen durch.
Diabetesberater/innen führen Patientenschulungen in Krankenhäusern, internistischen Facharztpraxen und Praxen von Allgemeinmedizinern durch. Darüber hinaus sind sie in Informationszentren von Arzneimittelherstellern oder in Beratungsstellen von Krankenversicherungen tätig.

Die Ausbildung im Überblick:

Diabetesberater/in ist eine Weiterbildung, die durch landesrechtliche Regelungen oder interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist.
Vorbereitungslehrgänge auf die Weiterbildungsprüfung werden von privaten Bildungsträgern durchgeführt, z.B. von beauftragten Bildungsstätten der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG). In der Regel finden die Lehrgänge in Teilzeit (Blockunterricht) statt und sind auf eine Dauer von einem Jahr ausgelegt.

Auch eine Zwei-Stufen-Weiterbildung ist möglich: An eine erste Stufe mit dem Abschluss Diabetesassistent bzw. Diabetesassistentin kann die Weiterbildung zum Diabetesberater bzw. zur Diabetesberaterin angeschlossen werden.
Diätberater/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Diätberater/innen erstellen Ernährungs- und Diätpläne, die auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten und Patientinnen abgestimmt sind.
Diätberater/innen arbeiten in Krankenhäusern, Arztpraxen oder Ernährungs- und Gesundheitsberatungsstellen. Auch in Fitnesszentren, Reformhäusern sowie in Apotheken können sie tätig sein. Darüber hinaus bieten Gesundheitsämter und Volkshochschulen Beschäftigungsmöglichkeiten. Sie können jedoch auch freiberuflich tätig sein.

Zugang:
Um diese Tätigkeit ausüben zu können, wird üblicherweise eine Aus- oder Weiterbildung im Bereich Ernährungswissenschaften bzw. Diätküche oder ein ernährungswissenschaftliches Hochschulstudium gefordert.
Diätkoch/-köchin
Die Tätigkeit im Überblick:
Diätköche und Diätköchinnen stellen diätetische Mahlzeiten für Personen her, denen auf Grund eines Krankheitsbildes bestimmte Lebensmittel versagt sind.
Hauptsächlich arbeiten Diätköche und Diätköchinnen in Krankenhäusern, Kurkliniken und anderen Rehabilitationseinrichtungen oder in Altenheimen, Sozialstationen und Tagesstätten. Darüber hinaus finden sie Beschäftigungsmöglichkeiten im Hotelgewerbe, in Ferienzentren, in der Gastronomie oder auf Ausflugs- und Kreuzfahrtschiffen. Aber auch in Cateringunternehmen, die sich auf die Zubereitung von Diätkost spezialisiert haben, in der Nahrungsmittelindustrie oder in Privathaushalten gibt es geeignete Tätigkeitsfelder.

Die Ausbildung im Überblick:
Diätkoch/Diätköchin ist eine durch Industrie- und Handelskammern geregelte berufliche Weiterbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
Vorbereitungslehrgänge auf die Weiterbildungsprüfung dauern in Vollzeit 2-6 Monate, in Teilzeit 6-10 Monate. Im Fernunterricht dauert die Weiterbildung 12-24 Monate. Für die Zulassung zur Prüfung ist die Teilnahme an einem Lehrgang nicht verpflichtend.
Entspannungsberater/in / Entspannunfspädagoge/-pädagogin / Entspannungstrainer/in / Entspannungstherapeut/in
Stress ist ein Symptom unserer Gesellschaft. Durch verstärkten Leistungsdruck im beruflichen und schulischen Bereich spüren immer mehr Menschen die negativen Auswirkungen von Überlastung und Stress. Hier sind ausgebildete Entspannungspädagogen gefragt: Sie unterstützen die Menschen dabei, Ursachen und Merkmale von Stresssituationen zu erkennen, zu vermeiden und zu bewältigen.

Dauerstress kann zahlreiche Erkrankungen verursachen. Deshalb sind Entspannungsverfahren ein wichtiges Instrument der Gesundheitsvorsorge. Sie helfen, die Entstehung stressbedingter Krankheiten zu vermeiden.

Mit Abschluss der Ausbildung werden Sie in der Lage sein, selbständig Seminare zum Erlernen beider Entspannungsmethoden anzubieten und  gemeinsam mit den Teilnehmern Lösungsstrategien für deren Probleme zu erarbeiten.

Typische Arbeitsfelder für Entspannungspädagogen sind die eigene Praxis, Bildungseinrichtungen, Kurkliniken und Arztpraxen. (Quelle: Bergische Akademie für Erwachsenenbildung, 06.07.2011)
Ernährungs- und Fitness-Berater/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Ernährungs- und Fitnessberater/innen für Gesundheit und Sport zeigen ihren Kunden Möglichkeiten auf, durch ausgewogene Ernährung und körperliche Betätigung persönliches Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit zu erhalten und zu steigern.
Sie arbeiten hauptsächlich in Krankenhäusern, Ernährungsberatungsstellen sowie in Fitnesszentren. Auch für Sportmannschaften bzw. in Sportvereinen sind sie tätig. Darüber hinaus bieten sich Beschäftigungsmöglichkeiten an Volkshochschulen, bei Gesundheitsämtern, Verbraucherorganisationen und Zeitschriftenverlagen für Gesundheits- und Fitnessthemen.

Zugang:
Um diese Tätigkeit ausüben zu können, wird üblicherweise eine Weiterbildung in der Ernährungs- oder Gesundheitsberatung bzw. ein ernährungswissenschaftliches Hochschulstudium gefordert.
Ernährungsberater/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Ernährungsberater/innen vermitteln Informationen über gesunde Ernährung, über spezielle Ernährungsweisen sowie über verschiedene Diätformen und beraten Menschen mit ernährungsbedingten Krankheiten. Sie arbeiten auch im Auftrag der gesetzlichen Krankenkassen und führen im Sinne der Primärprävention Maßnahmen durch, mit denen bei den Versicherten Mangel- bzw. Fehlernährung vermieden werden soll.
Ernährungsberater/innen arbeiten hauptsächlich in der Ernährungs- und Gesundheitsberatung im Gesundheitswesen sowie in Krankenhäusern, z.B. in Vorsorge- und Rehabilitationskliniken, oder im Auftrag der bzw. in Zusammenarbeit mit den gesetzlichen Krankenkassen. Viele Ernährungsberater/innen machen sich mit eigenen Beratungsbüros oder als Schulungsfachkräfte selbstständig. Darüber hinaus sind sie in Verbraucherorganisationen, Erholungs- und Ferienheimen oder in Kinder- und Altenheimen tätig. Weitere Beschäftigungsfelder finden sich z.B. bei Verlagen, die Ernährungs- und Gesundheitsfachzeitschriften herausgeben, bei Berufsakademien oder Schulen des Gesundheitswesens und in der Forschung im Bereich Ernährungswissenschaften.

Die Ausbildung im Überblick:
Ernährungsberater/in ist eine Weiterbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist. Die Weiterbildungen können in Vollzeit, Teilzeit oder in Form von Fernlehrgängen absolviert werden und bis zu 14 Monate dauern. Die Lehrgänge werden von privaten Bildungsträgern, etwa der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), durchgeführt.
Eurythmielehrer/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Eurythmielehrer/innen erarbeiten mit Kindern oder Erwachsenen eurythmische Darstellungen, d.h. sie unterrichten ihre Schüler/innen in Bewegungsabläufen, denen Märchen, Erzählungen, Gedichte oder auch Lieder und Musikstücke zugrunde liegen können.
Eurythmielehrer/innen arbeiten vor allem in Kindergärten und -horten sowie an Schulen, insbesondere Waldorf- bzw. Rudolf-Steiner-Schulen. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten gibt es z.B. an Instituten für Eurythmie oder Therapiezentren für Heileurythmie.

Die Ausbildung im Überblick:
Eurythmielehrer/in ist eine Ausbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist.
Die Lehrgänge dauern 4 Jahre und werden von privaten Schulen oder Akademien für Eurythmie durchgeführt, die meist von einem anthroposophisch orientierten Verein oder Verband getragen werden. Die Schulen nennen sich in der Regel Eurythmieschule oder Akademie für Eurythmische Kunst.
Darüber hinaus gibt es in Hamburg ein 4-jähriges Eurythmie-Studium.
Fachaltenpfleger/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Hauptaufgabe von Fachaltenpflegern und Fachaltenpflegerinnen ist die eigenständige Pflege und mitverantwortliche Betreuung alter Menschen im Sinne einer ganzheitlichen Hilfe. Sie führen die Grund- und Behandlungspflege durch und aktivieren bzw. fördern die Patienten und Patientinnen bei der Alltagsbewältigung unter anderem durch beschäftigungstherapeutische Maßnahmen. Darüber hinaus beraten sie Angehörige in pflegerischen und organisatorischen Fragen. In Altenpflegeeinrichtungen übernehmen Fachaltenpfleger/innen auch Organisations-, Verwaltungs- oder Führungsaufgaben.

Die Ausbildung im Überblick:
Fachaltenpfleger/in ist eine landesrechtlich geregelte Weiterbildung im Gesundheits- und Sozialwesen.
Weiterbildungslehrgänge werden von Weiterbildungseinrichtungen im Gesundheits- und Sozialwesen angeboten. Sie dauern in der Regel in Vollzeit ca. 1 Jahr, in Teilzeit 1-3 Jahre.

Die Weiterbildung wird in folgenden Gebieten angeboten:

    *Fachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für klinische Geriatrie und Rehabilitation
    *Fachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für Onkologie
    *Fachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für Palliativ- und Hospizpflege
    *Fachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für Psychiatrie
Fachaltenpfleger/in - Palliativ- und Hospizpflege / Palliative Care
Die Tätigkeit im Überblick:
Fachaltenpfleger/innen für Palliativ- und Hospizpflege pflegen und betreuen ältere, unheilbar erkrankte und sterbende Menschen.
Sie arbeiten hauptsächlich in Hospizen oder auf geriatrischen Stationen in Krankenhäusern, z.B. in Hochschulkliniken. Ferner sind Fachaltenpfleger/innen für Palliativ- und Hospizpflege bei ambulanten sozialen Diensten oder in Altenpflegeheimen tätig. Darüber hinaus können sie in der Pflegeberatung bei Seniorenorganisationen oder bei Verbänden der Sozialversicherungsträger beschäftigt sein. Weitere Beschäftigungsfelder finden sich in Diakonien mit angeschlossenem Altenpflegedienst oder in Pflegestützpunkten.

Die Ausbildung im Überblick:
Fachaltenpfleger/in für Palliativ- und Hospizpflege ist eine landesrechtlich geregelte schulische Weiterbildung an staatlich anerkannten Bildungseinrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens.
Die Weiterbildung dauert ca. 1 Jahr und wird berufsbegleitend durchgeführt.

Hinweis: Die Abschlussbezeichnungen können in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich sein.
Fachaltenpfleger/in - Psychiatrie  / Zusatzqualifikation Gerontopsychiatrie
Die Tätigkeit im Überblick:
Fachaltenpfleger/innen in der Psychiatrie pflegen und betreuen ältere Menschen mit psychischen Erkrankungen.
Sie arbeiten hauptsächlich in gerontopsychiatrischen bzw. geriatrischen Kliniken oder Krankenhausstationen. Auch bei ambulanten sozialen Diensten wie Alten- und Pflegediensten sowie in Heimen, z.B. in Altenheimen, oder in Hospizen können Fachaltenpfleger/innen in der Psychiatrie tätig sein. Weitere Beschäftigungsfelder finden sich in anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens oder in Pflegestützpunkten.

Die Ausbildung im Überblick:
Fachaltenpfleger/in in der Psychiatrie ist eine landesrechtlich geregelte schulische Weiterbildung an staatlich anerkannten Bildungseinrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens.
Die Weiterbildung dauert in der Regel in Teilzeitform ca. 2 Jahre. Manche Länder schreiben eine Höchstdauer von 3 Jahren vor.

Darüber hinaus gibt es in einigen Bundesländern gerontopsychiatrische Weiterbildungen z.B. privater oder kirchlicher Einrichtungen. Meist handelt es sich dabei um Qualifizierungsmöglichkeiten, die entweder institutionsintern geregelt sind oder die sich an Empfehlungen übergeordneter Gremien orientieren, wie dem bayerischen Landespflegeausschuss.
Fachkinderkrankenschwester/-pfleger
Die Tätigkeit im Überblick:
Hauptaufgabe von Fachkinderkrankenschwestern und -pflegern ist die eigenständige Pflege und mitverantwortliche Betreuung von Patienten und Patientinnen im Kindes- und Jugendalter in bestimmten medizinisch-pflegerischen Fachgebieten. Sie führen vor allem pflegerische, diagnostische und therapeutische Maßnahmen nach ärztlichen Anweisungen aus. Darüber hinaus leiten sie Pflegepersonal an und bilden den Fachkräftenachwuchs aus.

Die Ausbildung im Überblick:
Fachkinderkrankenschwester/-pfleger ist eine landesrechtlich geregelte Weiterbildung im Gesundheitswesen.
Weiterbildungslehrgänge werden von Weiterbildungseinrichtungen für Gesundheitsberufe angeboten. Sie dauern in Vollzeit mindestens 1 Jahr, in Teilzeit/Blockunterricht bis zu 4 Jahre.

Die Weiterbildung wird in folgenden Fachgebieten angeboten:

    *Fachkinderkrankenschwester/Fachkinderkrankenpfleger - Hygiene
    *Fachkinderkrankenschwester/Fachkinderkrankenpfleger für Intensivpflege/Anästhesie
    *Fachkinderkrankenschwester/Fachkinderkrankenpfleger für Nephrologie
    *Fachkinderkrankenschwester/Fachkinderkrankenpfleger - Onkologie
    *Fachkinderkrankenschwester/Fachkinderkrankenpfleger - Operations-/Endoskopiedienst
    *Fachkinderkrankenschwester/Fachkinderkrankenpfleger für Palliativ- und Hospizpflege
    *Fachkinderkrankenschwester/Fachkinderkrankenpfleger in der Psychiatrie
    *Fachkinderkrankenschwester/Fachkinderkrankenpfleger - Rehabilitation/Langzeitpflege
Fachkrankenschwester/-pfleger
Die Tätigkeit im Überblick:
Hauptaufgabe von Fachkrankenschwestern und -pflegern ist die eigenständige Pflege und mitverantwortliche Betreuung von Patienten und Patientinnen in bestimmten medizinisch-pflegerischen Fachgebieten. Sie führen vor allem pflegerische, diagnostische und therapeutische Maßnahmen auf ärztliche Weisung durch. Darüber hinaus leiten sie das Pflegepersonal an und bilden den Fachkräftenachwuchs aus.

Die Ausbildung im Überblick:
Fachkrankenschwester/-pfleger ist eine landesrechtlich geregelte Weiterbildung im Gesundheitswesen.
Weiterbildungslehrgänge werden von Weiterbildungseinrichtungen für Gesundheitsberufe angeboten. Sie dauern in Vollzeit mindestens 1 Jahr, in Teilzeit/Blockunterricht meist 2 Jahre, teilweise bis zu 4 Jahre.

Die Weiterbildung wird in folgenden Fachgebieten angeboten:

    *Fachkrankenschwester/ Fachkrankenpfleger für Hygiene
    *Fachkrankenschwester/Fachkrankenpfleger - Intensivpflege/Anästhesie
    *Fachkrankenschwester/Fachkrankenpfleger für klinische Geriatrie
    *Fachkrankenschwester/Fachkrankenpfleger - Nephrologie
    *Fachkrankenschwester/Fachkrankenpfleger für Onkologie
    *Fachkrankenschwester/Fachkrankenpfleger - Operations-/Endoskopiedienst
    *Fachkrankenschwester/Fachkrankenpfleger für Palliativ- und Hospizpflege
    *Fachkrankenschwester/Fachkrankenpfleger für Psychiatrie
    *Fachkrankenschwester/Fachkrankenpfleger - Rehabilitation/Langzeitpflege
Fachkrankenschwester/-pfleger - Hygiene
Die Tätigkeit im Überblick:
Fachkrankenschwestern und -pfleger für Hygiene sind dafür zuständig, Infektionskrankheiten in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens abzuwehren und zu bekämpfen.
In erster Linie arbeiten Fachkrankenschwestern und -pfleger für Hygiene in der stationären Krankenpflege, z.B. in Hochschul- oder Vorsorge- und Rehabilitationskliniken. Auch in Gesundheitszentren sind sie tätig. Ambulante Pflegedienste oder Kurzzeitpflegeeinrichtungen kommen ebenso als Arbeitgeber infrage.

Die Ausbildung im Überblick:
Fachkrankenschwester/-pfleger für Hygiene ist eine landesrechtlich geregelte Weiterbildung im Gesundheitswesen. Weiterbildungslehrgänge werden von Weiterbildungseinrichtungen für Gesundheitsberufe angeboten.
Die Weiterbildung dauert im Teilzeitunterricht bzw. als Blockunterricht (in berufsbegleitender Form) in der Regel 2 Jahre und im Vollzeitunterricht 1 Jahr.
Fachkrankenschwestern und -pfleger für Intensivpflege und Anästhesie / Fachkraft für Intensiv- und Anästhesiepflege
Die Tätigkeit im Überblick:
Fachkrankenschwestern und -pfleger für Intensivpflege und Anästhesie pflegen eigenständig und betreuen mitverantwortlich Patienten auf den Aufwach- und intensivmedizinischen Stationen. In der Anästhesie bereiten sie die Narkose vor und assistieren dem Anästhesisten bzw. der Anästhesistin.
Hauptsächlich arbeiten Fachkrankenschwestern und -pfleger für Intensivpflege und Anästhesie in Krankenhäusern, z.B. in Hochschul- oder Vorsorge- und Rehabilitationskliniken. Auch in Gesundheitszentren, Facharzt- oder Zahnarztpraxen sind sie tätig. Ambulante Pflegedienste, Alten- und Altenpflegeheime sowie Kurzzeitpflegeeinrichtungen und ggf. Pflegestützpunkte kommen ebenso als Arbeitgeber infrage.

Die Ausbildung im Überblick:
Fachkrankenschwester/-pfleger für Intensivpflege und Anästhesie ist ein landesrechtlich geregelter Weiterbildungsberuf im Gesundheitswesen an staatlich anerkannten Weiterbildungseinrichtungen für Gesundheitsberufe.
Die Weiterbildung dauert in der Regel 2 Jahre und wird im Teilzeitunterricht bzw. als Blockunterricht durchgeführt.
Fachkrankenschwestern und -pfleger im Operations- und Endoskopiedienst / Fachkraft für operative und endoskopische Pflege
Die Tätigkeit im Überblick:
Fachkrankenschwestern und -pfleger im Operations- und Endoskopiedienst pflegen Patienten vor, während und nach endoskopischen und operativen Eingriffen. Darüber hinaus reinigen und warten sie die empfindlichen endoskopischen Geräte.
In erster Linie arbeiten Fachkrankenschwestern und -pfleger im Operations- und Endoskopiedienst in der stationären Krankenpflege, z.B. in Hochschulkliniken. Auch in Facharztpraxen oder Gesundheitszentren sind sie tätig. Darüber hinaus können sie in ambulanten sozialen Diensten, Kurzzeitpflegeeinrichtungen oder ggf. Pflegestützpunkten beschäftigt sein.

Die Ausbildung im Überblick:
Fachkrankenschwester/-pfleger im Operations- und Endoskopiedienst ist ein landesrechtlich geregelter Weiterbildungslehrgang im Gesundheitswesen an staatlich anerkannten Weiterbildungseinrichtungen für Gesundheitsberufe.
Lehrgänge werden berufsbegleitend in Form von Blockunterricht bzw. in Teilzeitform oder als Vollzeitlehrgang mit Unterricht und den Unterricht begleitenden Praxisanteilen angeboten und dauern in der Regel 2 Jahre.
Fachverkäufer/in - Medizintechnik, medizinische Einrichtungen
Die Tätigkeit im Überblick:
Fachverkäufer/innen für Medizintechnik und medizinische Einrichtungen beraten bei der Auswahl einzelner medizinischer Produkte und Geräte ebenso wie bei der Gestaltung und Ausstattung von Großprojekten.
Fachverkäufer/innen für Medizintechnik und medizinische Einrichtungen arbeiten in erster Linie im Medizinprodukte-Fachhandel.

Zugang:
Um diese Tätigkeit ausüben zu können, wird üblicherweise eine Ausbildung im Groß- oder Einzelhandel mit medizinischen Artikeln oder eine Weiterbildung im Bereich Medizintechnik gefordert.
Fachwirt/in - ambulante medizinische Versorgung (früher: Arztfachhelfer/in)
Die Tätigkeit im Überblick:
Fachwirte und Fachwirtinnen für ambulante medizinische Versorgung führen im Gesundheitswesen qualifizierte nichtärztliche Tätigkeiten aus. Sie erledigen organisatorische Aufgaben und betreuen Patienten vor, während und nach der Behandlung.
Sie arbeiten hauptsächlich in Arztpraxen sämtlicher Fachgebiete, in Krankenhäusern, medizinischen Labors, Rehabilitations- und Gesundheitszentren oder betriebsärztlichen Abteilungen von Unternehmen. Darüber hinaus sind Fachwirte und Fachwirtinnen für ambulante medizinische Versorgung in Altenheimen, in universitätseigenen Labors oder in Forschungseinrichtungen von Pharmalabors tätig. Weitere Beschäftigungsfelder finden sich im Bereich der öffentlichen Verwaltung, z.B. bei Gesundheitsämtern oder Sozialversicherungsträgern.

Die Ausbildung im Überblick:
Fachwirt/in für ambulante medizinische Versorgung ist eine von den Landesärztekammern geregelte Weiterbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
Vorbereitungslehrgänge auf die Weiterbildungsprüfung dauern in Teilzeit in modularer Form ca. zwischen 1 und 2 Jahre und umfassen mindestens 420 Unterrichtsstunden.
Fachwirt/in Alten- und Krankenpflege
Die Tätigkeit im Überblick:
Fachwirte und Fachwirtinnen in der Alten- und Krankenpflege übernehmen Fach- und Führungsaufgaben in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen. Sie planen, organisieren und kontrollieren Arbeitsabläufe in den Bereichen Management, Betriebswirtschaft, Personalwesen, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing.
Hauptsächlich arbeiten sie in Seniorenwohn- und Altenpflegeheimen, in Einrichtungen der Kurzzeitpflege oder bei ambulanten Altenpflegediensten. Auch in Kliniken sind Fachwirte und Fachwirtinnen in der Alten- und Krankenpflege beschäftigt, z.B. in Abteilungen, die auf die Behandlung altersbedingter Erkrankungen spezialisiert sind (Geriatrie und Gerontopsychiatrie). Darüber hinaus können sie z.B. bei Seniorenorganisationen tätig sein.

Die Ausbildung im Überblick:
Fachwirt/in in der Alten- und Krankenpflege ist eine durch Industrie- und Handelskammern geregelte berufliche Weiterbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
Vorbereitungslehrgänge auf die Weiterbildungsprüfung dauern in Teilzeitunterricht sowie als Fernunterricht ca. 24 Monate. Für die Zulassung zur Prüfung ist die Teilnahme an einem Lehrgang nicht verpflichtend.
Fachwirt/in Fitness
Die Tätigkeit im Überblick:
Fitnessfachwirte und -fachwirtinnen leiten den Übungsbetrieb im Fitnessbereich und übernehmen kaufmännische und organisatorische Leitungsaufgaben.
Fitnessfachwirte und Fitnessfachwirtinnen arbeiten in Betrieben der Fitness- und Freizeitwirtschaft, etwa in Fitnesscentern und Fitnessstudios, aber auch in Vorsorge- und Rehabilitationskliniken. Außerdem können sie in großen Hotels und Ferienclubs mit Sport- und Fitnessangeboten beschäftigt sein.

Die Ausbildung im Überblick:
Fitnessfachwirt/in ist eine durch Industrie- und Handelskammern geregelte berufliche Weiterbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
Vorbereitungslehrgänge auf die Weiterbildungsprüfung werden in der Regel in Teil- und Vollzeitunterricht sowie als Fernunterricht durchgeführt und dauern 8-24 Monate. Für die Zulassung zur Prüfung ist die Teilnahme an einem Lehrgang nicht verpflichtend.
Fachwirt/in Sozial- und Gesundheitswesen
Die Tätigkeit im Überblick:
Fachwirte und Fachwirtinnen im Sozial- und Gesundheitswesen übernehmen Leitungsfunktionen und Managementaufgaben in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens.
Hauptsächlich arbeiten sie im Sozial- und Gesundheitswesen, z.B. in Jugend- oder Altenwohnheimen, bei ambulanten sozialen Diensten und sozialen Beratungsstellen oder in Krankenhäusern und bei Krankentransport- und Rettungsdiensten. Außerdem sind Fachwirte und Fachwirtinnen im Sozial- und Gesundheitswesen in Gesundheitsämtern, bei Sozialversicherungsträgern oder im Versicherungsgewerbe tätig. Daneben können sie z.B. bei Organisationen des Gesundheitswesens beschäftigt sein.

Die Ausbildung im Überblick:
Fachwirt/in im Sozial- und Gesundheitswesen ist eine durch Industrie- und Handelskammern oder durch das Bundesversicherungsamt geregelte berufliche Weiterbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Darüber hinaus gibt es auch eine landesrechtlich geregelte Weiterbildung.
Vorbereitungslehrgänge auf die Weiterbildungsprüfung werden meist in Teilzeit durchgeführt und dauern 1-2 Jahre. Z.T. werden auch Vollzeitkurse angeboten, diese dauern 3 bis 10 Monate, Fernlehrgänge 12-18 Monate. Für die Zulassung zur Prüfung ist die Teilnahme an einem Lehrgang nicht verpflichtend.
Fachwirt/in Sport
Die Tätigkeit im Überblick:
Sportfachwirte und -fachwirtinnen bearbeiten Geschäftsvorgänge in Unternehmen, deren Geschäftsfeld Sport oder Sportmanagement ist. Dabei nehmen sie Aufgaben in der Unternehmensleitung sowie in den einzelnen Funktionsbereichen wie Organisation, Marketing, Sponsoring, Merchandising und Rechteverwertung wahr.
Hauptsächlich arbeiten Sportfachwirte und -fachwirtinnen bei Sportverbänden oder -vereinen. Auch bei Betreibern von Fußballstadien, Golfplätzen oder Bowlingbahnen oder im Einzelhandel mit Sportartikeln sind sie beschäftigt. Darüber hinaus können sie unter anderem bei Sportämtern oder in Rehabilitationskliniken tätig sein.

Die Ausbildung im Überblick:
Sportfachwirt/in ist eine durch Industrie- und Handelskammern geregelte berufliche Weiterbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
Vorbereitungslehrgänge auf die Weiterbildungsprüfung werden in der Regel in Teilzeit durchgeführt und dauern ca. 10 Monate, als Wochenendveranstaltung und bei Fernunterricht ca. 18 Monate. Vollzeitlehrgänge dauern 3 Monate. Für die Zulassung zur Prüfung ist die Teilnahme an einem Lehrgang nicht verpflichtend.
Fitnesstrainer/in - Qualifizierung
Die Tätigkeit im Überblick:
Fitnesstrainer/innen vermitteln Kunden das richtige Trainieren an Fitnessgeräten zur Steigerung der körperlichen Ausdauer, zur Prävention und Rehabilitation. Darüber hinaus unterrichten sie verschiedene Fitnesssportarten und beraten Kunden über eine gesunde, ausgewogene und aktive Lebensweise.
Sie arbeiten in Fitness-Studios und -Zentren sowie in Sportvereinen. Auch in Hotels, Ferienzentren und -clubs oder in Rehabilitationskliniken sind sie tätig.

Die Ausbildung im Überblick:
Fitnesstrainer/in ist eine Aus- bzw. Weiterbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist.
Die Lehrgänge unterschiedlicher Dauer werden von privaten Bildungsträgern durchgeführt.
Gesundheitsberater/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Die Tätigkeit eines Gesundheitsberaters/Gesundheitspädagogen ist auf dem stetig wachsenden Markt für Gesundheitsdienstleistungen immer mehr gefragt. Als Gesundheitsberater/Gesundheitspädagoge fungieren Sie als kompetenter Ansprechpartner in allen Facetten der Gesundheitsförderung, des Gesundheitsschutzes sowie der organisierten Gesundheitsentwicklung. Die Ausbildung zum Gesundheitsberater/Gesundheitspädagogen ist in Deutschland weder an eine amtliche Prüfung noch an eine behördliche Zulassung geknüpft. Es gibt daher unterschiedliche Anbieter mit verschiedensten Ausbildungsumfängen, Kostenniveaus und Qualitätsunterschieden.

(Quelle: AHAB Akademie, 30.06.2011.)
Hauswirtschafter/in in der Altenpflege
Die Tätigkeit im Überblick:
Fachhauswirtschafter/innen unterstützen hilfs- bzw. pflegebedürftige Menschen bei der Haushaltsführung und übernehmen bei Bedarf die hauswirtschaftliche Versorgung und körperliche Grundpflege.
Sie arbeiten in der ambulanten und stationären Alten- und Krankenpflege, in Heimen für Menschen mit Behinderung, bei Sozialstationen, in Beratungsstellen und Selbsthilfeorganisationen. Darüber hinaus finden sich Beschäftigungsmöglichkeiten in privaten Haushalten, z.B. in Seniorenwohngemeinschaften, oder in Berufsverbänden für Pflegeberufe.

Die Ausbildung im Überblick:
Geprüfte/r Fachhauswirtschafter/in ist eine bundesweit geregelte Weiterbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
Die Weiterbildung dauert in Teilzeit ca. 18 bis 23 Monate. Für die Zulassung zur Prüfung ist die Teilnahme an einem Lehrgang jedoch nicht verpflichtend.
Heilpraktiker/in (Psychotherapie)
Die Tätigkeit im Überblick:
Der/Die Psychologische Berater/in bietet Lebenshilfe und -beratung in sozialen Konflikten, zur Persönlichkeitsentwicklung, Krisenbewältigung etc. Hierzu ist keine staatliche Zulassung vorgeschrieben. Wer hingegen sein Arbeitsfeld auch auf die Behandlung von Kranken mit psychotherapeutischen Methoden ausdehnen will, braucht dazu eine Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz HPG. Er/Sie führt dann die Berufsbezeichnung „Heilpraktiker/in für Psychotherapie“.

Der VFP (Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e.V.) ist der wichtigste und größte Berufsverband der Freien Psychotherapie und vertritt über 5.000 Kolleginnen und Kollegen. Beim Verband liegt die Verantwortung für die Durchführung des Qualifizierten Zertifizierungs-Verfahrens als „Geprüfte/r Psychologische/r Berater/in (VFP)“. Die Paracelsus Schulen sind seit 1976 führend in der Ausbildung der Freien Psychotherapie. Sie bereiten mit qualifizierten, in enger Abstimmung mit unserem Verband konzipierten Studienangeboten, Seminaren und Symposien auf den anspruchsvollen beruflichen Einsatz vor.

(Quelle: Heilpraktiker.de Informationsportal, 04.07.2011)
Homöopath/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Homöopathen und Homöopathinnen behandeln Krankheiten und Beschwerden durch Anwendung homöopathischer Heilverfahren.
Homöopathen und Homöopathinnen arbeiten im Gesundheitswesen, z.B. in Praxen für Homöopathie und in Privatkliniken, die auch homöopathische Behandlungen anbieten. Sie können auch in einer eigenen Praxis tätig sein.

Zugang:
Zugang zur Tätigkeit als Homöopath/in verschafft ein Studienabschluss in Humanmedizin oder eine Ausbildung als Heilpraktiker/in sowie eine amtsärztliche Überprüfung.
Darüber hinaus benötigen Homöopathen bzw. Homöopathinnen für die berufsmäßige Ausübung therapeutischer Tätigkeiten entweder eine Erlaubnis gemäß Heilpraktikergesetz oder eine Approbation.
Hygienebeauftragte/r in Pflegeeinrichtungen
Die Tätigkeit im Überblick:
Die Hygienefachkraft ist das wichtigste Glied in der Verknüpfung von grundlegenden Fachkenntnissen der Hygiene und der Umsetzung in der täglichen Praxis. Sie sichert die Standards der Hygiene in Pflegeinrichtungen und senkt somit Infektionsrisiken.

In der Weiterbildung „Hygienebeauftragte/r in Pflegeinrichtungen“ sollen Pflegefach-kräfte und hauswirtschaftliche Fach- und Führungskräfte qualifizierte Kenntnisse, Fertig-keiten und Verhaltensweisen erwerben, die sie dazu befähigen, in ihren Einrichtungen die Hygiene durch Maßnahmen der Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von Infektionen kontinuierlich zu verbessern.
 
Hygienebeauftragte in Pflegeeinrichtungen haben im Einvernehmen mit dem Träger bzw. der Leitung ihrer Pflegeeinrichtungen u.a. folgende Aufgaben wahrzunehmen:

        Mitwirken bei der Einhaltung der Regeln der Hygiene und Infektionsprävention
        Mitwirken beim Erkennen von nosokomialen Infektionen
        Mitwirken bei der Fortbildung der Mitarbeiter/innen und beim Qualitätsmanagement

(Quelle: Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Dienste, 30.06.2011.)
Kinderbetreuer/in /  Kindertagespflege - Pflegemutter/-vater
Die Tätigkeit im Überblick:
Kinderbetreuer/innen beaufsichtigen in Privathaushalten Kinder bei der Freizeitgestaltung, auf dem Spielplatz oder beim Sport. Kinderbetreuer/innen arbeiten in Privathaushalten.

Zugang:
Um diese Tätigkeit ausüben zu können, ist eine erzieherische bzw. pädagogische Ausbildung bzw. eine Ausbildung im Bereich Kinderbetreuung, z.B. als Kinderpfleger/in, von Vorteil.
Gemäß des Achten Buches Sozialgesetzbuch - Kinder und Jugendhilfe benötigt man für Tätigkeiten in der Kindertagespflege eine Erlaubnis.
Kinderpflegehelfer/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Kinderpflegehelfer/innen versorgen und betreuen Säuglinge und Kleinkinder oder arbeiten mit Kindern und Jugendlichen in (sozial)pädagogischen und sozialpflegerischen Einrichtungen oder auch in Privathaushalten.
Kinderpflegehelfer/innen arbeiten unter anderem in Tagesstätten, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe oder in Kinderheimen. Außerdem sind sie in Kindergärten, -krippen und -horten tätig. Auch in Privathaushalten können sie beschäftigt sein.

Zugang:
Um als Kinderpflegehelfer/in tätig zu sein, sollte man über Erfahrung in der Kinderpflege und -betreuung verfügen. Teilweise wird auch eine Ausbildung im pädagogischen bzw. sozialen Bereich erwartet.
Klinische Kodierfachkraft
Die Tätigkeit im Überblick:
Das Gesundheitswesen befindet sich in einem permanenten Veränderungsprozess mit weitreichenden Folgen für die dienstleistenden Unternehmen in diesem Bereich. So ist das Überleben eines Krankenhauses heute nicht mehr allein eine Frage der guten Krankenversorgung, sondern auch eine Frage der effizienten und effektiven Arbeitsprozessgestaltung. In diesem Zusammenhang gehen traditionelle Arbeitsplätze verloren und neue Berufe entstehen. Ein noch junges Tätigkeitsfeld ist das der "Klinischen Kodierfachkraft".
Eine Klinische Kodierfachkraft ist Mitglied in einem Casemanagement - Team. Die Teams arbeiten dezentral in den verschiedenen Zentren des UKE und nehmen Aufgaben im Rahmen der

    *Aufnahme von Patienten
    *Dokumentation von Patientendaten
    *Erlössicherung aus der richtigen Dokumentation
    *Rechnungserstellung wahr.

Die Hauptaufgaben der Klinischen Kodierkraft sind:·
   * Die korrekte Kodierung und Dokumentation der Diagnosen und Prozeduren in enger Kooperation mit den behandelnden Ärzten
   * Die Aufbereitung der Dokumentation, so dass die Rechnungserstellung problemlos erfolgen kann und die Krankenhauserlöse gesichert werden.

Ihre Voraussetzungen - Sie haben:
    * Eine medizinische Vorbildung (z.B. Krankenpflege; Physiotherapie; MTA u.ä.) oder
    * Verständnis für medizinische Zusammenhänge (durch bisherige Tätigkeit im Verwaltungsbereich des Krankenhauses)
    * Interesse an der Arbeit am PC (Bildschirmarbeitsplatz) und können einen PC sicher bedienen·
    * Eine gute Auffassungsgabe, analytische und kommunikative Fähigkeiten
(Quelle: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, 04.07.2011)
Leitung einer Pflegeeinheit

Inhalte der Weiterbildung:

Managementkompetenz:

* Personalführung
* Betriebsorganisation
* Betriebswirtschaftliche Rahmenbedingungen
* Rechtsgrundlagen
* Gesundheits- und sozialpolitische Fragen
 
Psychosoziale und pädagogische Kompetenz:

* Kommunikation und Konfliktlösung
* Gruppen und Team
* Berufspädagogik
* Leitungsrolle

Pflegefachliche Kompetenz:

* Theorien und Modelle der Pflege
* Pflegeorganisation
* Begleitung und Kontrolle des Pflegeprozesses

Zielgruppe:

Gesundheits- und Krankenpfleger/in,Altenpfleger/innen, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in, Hebammen oder Entbindungspfleger


Ziele

Die Weiterbildung "Leitung einer Pflegeeinheit" macht die Teilnehmenden mit den komplexen Leitungsaufgaben in verschiedenen Bereichen der pflegerischen Versorgung vertraut.
Die Weiterbildung entspricht den Anforderungen des Kernkurses der Landesverordnung über die Weiterbildung und Prüfung für die Leitung einer Pflegeeinheit (WBLPfleVO) vom 31. Januar 2003 und den Anforderungen an verantwortliche Pflegefachkräfte nach § 112 (Qualitätsverantwortung) und § 113 (Maßstäbe und Grundsätze zur Sicherung und Weiterentwicklung der Pflegequalität) SGB XI. 
Die staatliche Anerkennung kann nach weiteren 300 fakultativen Stunden und einer Prüfung erreicht werden.
(Quelle: Institut für berufliche Aus- und Fortbildung, 04.07.2011)

Lerntherapeut/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Lerntherapeuten und Lerntherapeutinnen diagnostizieren und erfassen Lernstrukturen, auf deren Basis sie Therapiepläne erstellen. Sie fördern Kinder und Jugendliche und beraten Eltern und Lehrkräfte. Neben dem Vermitteln von Wissen und erfolgreichem Lernverhalten steht für sie die Stabilisierung der Persönlichkeit im Mittelpunkt.
Lerntherapeuten und -therapeutinnen arbeiten in erster Linie in lerntherapeutischen Praxen bzw. Instituten. Auch in psychologischen Beratungsstellen z.B. von Organisationen der Jugendhilfe und Familienberatung sind sie tätig.

Zugang:
Um als Lerntherapeut/in tätig zu sein, wird üblicherweise eine Weiterbildung im Bereich Lerntherapie erwartet.
Medizincontroller/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Das Berufsbild des Medizin-Controlling wurde basierend auf den Ergebnissen der Krankenhausbefragung und praktischen Erfahrungen erstellt. Als Modell wurde das Berufsbild des Deutschen Verein für Krankenhaus-Controlling e.V. und das Controller-Leitbild des Controller Verein e.V. verwendet. Seit Ende 2007 arbeiten die Deutsche Gesellschaft für Medizincontrolling (DGfM) und die AG Medizincontrolling der GMDS an einem Curriculum für eine strukturierte Weiterbildung.
(Quelle: wikipedia, 04.07.2011)
Medizinische Schreibkraft
Die Tätigkeit im Überblick:
Medizinische Schreibkräfte schreiben Operationsberichte nach Diktaphon, die Ergebnisse von Diagnostik und Therapie, sowie Arztbriefe, Pflegeberichte und Prüfberichte des MDK, Entlassungs- und Verlegungsberichte. Sie können in Krankenhäusern, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen, Diagnostik-Zentren und Krankenkassen eingesetzt werden.

Lehrgangsinhalte:

    * Teamarbeit, Arbeitstechniken, kundenorientierte Kommunikation
    * Office-Anwendungen, ECDL (Europäischer Computerführerschein)
    * Büroorganisation
    * Tastaturtraining
    * Medizinische Grundbegriffe und Terminologie
    * Medizinische Abrechnungssysteme
    * Bewerbungstraining

Ziel der Weiterbildung:
Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten für eine Tätigkeit im Verwaltungsbereich des Gesundheitswesens.

Voraussetzungen:
Interessenten aus dem medizinisch-pflegerischen Bereich und dem kaufmännisch-verwaltenden Bereich.
(Quelle: Campus Berlin, 04.07.2011.)
Medizintechniker/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Staatlich geprüfte Techniker und Technikerinnen der Fachrichtung Medizintechnik sind für die Einsatzbereitschaft, die sichere Anwendung, die wirtschaftliche Betriebsweise und die zweckmäßige Beschaffung von medizinisch-technischen Geräten und Einrichtungen zuständig. In Labors wirken sie an der Entwicklung neuer Geräte der Medizintechnik mit.
Sie arbeiten hauptsächlich in Krankenhäusern oder Gesundheitszentren. Darüber hinaus sind sie bei Herstellern von medizintechnischen Geräten oder im Vertrieb tätig.

Die Ausbildung im Überblick:
Staatlich geprüfte/r Techniker/in der Fachrichtung Medizintechnik ist eine landesrechtlich geregelte Weiterbildung an Fachschulen. Im Vollzeitunterricht dauert die Weiterbildung 2 Jahre.
Mentaltrainer/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Unter den Bezeichnungen Mentales Training, Mentaltraining und Mentalcoaching werden auf dem Psychomarkt eine schwer überschaubare Vielfalt von Methoden angeboten, welche, je nach Anbieter, die soziale und emotionale Kompetenz, kognitive Fähigkeiten, die Leistungsfähigkeit, das Selbstbewusstsein, die mentale Stärke oder das Wohlbefinden fördern sollen. Eine verwandte Bezeichnung ist Motivationstraining, das in der Methodik vom Mentalen Training schwer abgrenzbar ist. Viele Anbieter bezeichnen es als Form des Coachings.

Mentales Training bezeichnete ursprünglich eine Trainingsmethode zur Optimierung sportlicher Bewegungsabläufe in der Sportpsychologie. (Quelle: wikipedia, 04.07.2011)
Mentor/in für Pflegeberufe
Die Tätigkeit im Überblick:
Mentoren und Mentorinnen in der Pflege konzipieren und koordinieren die praktische Ausbildung und das Lehrangebot der Ausbildungsstätte in Abstimmung mit der jeweiligen Pflegeschule.
Mentoren und Mentorinnen in der Pflege sind an Fach- oder Berufsfachschulen im Gesundheitswesen beschäftigt. Sie arbeiten auch in Krankenhäusern, Hochschul- und Rehabilitationskliniken, Altenpflegeheimen oder Wohnheimen für Menschen mit Behinderung. Weitere Beschäftigungsfelder finden sich in ambulanten sozialen Diensten, z.B. in der Kinderkrankenpflege oder in Organisationen der freien Wohlfahrtspflege.

Die Ausbildung im Überblick:
Mentor/in in der Pflege ist eine Weiterbildung, die durch landesrechtliche Regelungen oder interne Vorschriften von Organisationen des Gesundheitswesens oder von Pflegeeinrichtungen geregelt ist.
Die Lehrgänge werden von privaten oder staatlichen Krankenpflegeschulen oder Lehrinstituten für Gesundheits- bzw. Pflegeberufe, die oft Universitätskliniken angegliedert sind, durchgeführt. Sie werden in Vollzeit- oder Teilzeitform angeboten und dauern zwischen 2 Monate und 1 Jahr.
NLP-Therapeut/in / NLP-Trainer/in / NLP-Coach / NLP-Practitioner
NLP-Kurse sind primär als Seminare zur Selbsterfahrung angelegt. Sie vermitteln einerseits die Kenntnisse der Grundlagen und Methoden, die zur verantwortungsvollen Anwendung dienlich sind, andererseits leiten sie die Teilnehmer an, ihre Wertvorstellungen zu überprüfen und gegebenenfalls gemäß der Ethik-Richtlinien (siehe unten) zu verändern.

Die NLP-Ausbildungen sind national und international unterschiedlich geregelt. Es haben sich jedoch nationale und internationale Vereinigungen und Verbände etabliert, die Ausbildungsrichtlinien erlassen haben. Dabei werden die Mindestdauer, die Mindestinhalte, die Testingkriterien sowie die Qualifikation der Trainer beschrieben. Die Verbandsmitglieder sind verpflichtet, sich an diese Curricula zu halten und dürfen nur dann die entsprechenden Siegel verwenden. Üblich ist die gegenseitige Anerkennung der Ausbildungen, mitunter jedoch mit Auflagen.

Nur einige Stufen der Ausbildung sind in den verschiedenen Verbänden gleich benannt:

    NLP-Practitioner
    NLP-Master, auch NLP-Master-Practitioner genannt
    NLP-Coach, DVNLP
    NLP-Trainer

Manche Verbände unterscheiden zwischen Trainer (abgeschlossene Trainerausbildung) und Lehrtrainer (Zulassung, um NLP-Ausbildungen durchzuführen) oder zwischen Trainer (abgeschlossene Trainerausbildung) und Master Trainer (besonders erfahrener, kompetenter Trainer).

Im März 2005 wurde von der INLPTA eine Practitioner-Ausbildung mit Curriculum mittels Integriertem Lernen (E-Learning daheim am PC kombiniert mit Präsenztraining) verabschiedet.

In Deutschland sind die NLP-Anwender im DVNLP e.V. und in der DG-NLPt e.V. (einer Schwesterorganisation des DVNLP) organisiert, in der Schweiz in der HANLP, in Österreich in der ÖDV-NLP und der ÖBV NLP. Neben den Vereinsformen, in denen sich NLP-Anwender organisieren, gibt es auch freie Zusammenschlüsse von Trainern und Instituten wie beispielsweise die „International NLP Association“. International tätig ist auch die „Society of NLP“, die 1979 in den USA u. a. von Richard Bandler gegründet wurde. Mit Hilfe von nationalen Zweigen werden sämtliche Stufen der NLP-Ausbildung angeboten.

Auf europäischer Ebene gibt es die EANLPt mit psychotherapeutischen Ausbildungen oder die MCTA mit Schwerpunkt auf Training und Coaching. Die Verbände dienen u.a. der Qualitätssicherung von NLP-Ausbildungen. Seit 2007 wird NLP als Masterstudiengang an der University of Kingston in Großbritannien zertifiziert: „Master of Arts in Coaching and NLP“. An einigen Fachhochschulen und Universitäten in Deutschland werden (Einführungs-)seminare des NLPs oder Seminare, in deren Rahmen NLP-Methoden eingesetzt werden, angeboten.
(Quelle: wikipedia, 04.07.2011)
Optometrist/in (ZVA)
Die Tätigkeit im Überblick:
Mit der Qualifikation "Optometrist (ZVA)" wird es Augenoptikermeistern erstmals ermöglicht, auf Basis eines vom Verband geschützten Titels ihr über die Meisterprüfung hinausgehendes Kompetenzprofil und die damit verbundene Dienstleistungsqualität gegenüber ihren Kunden zu dokumentieren. Die Absolventen sind in der Lage, das breite Spektrum der zugelassenen Tätigkeiten des Berufsbildes bzw. der Arbeitsrichtlinien voll auszufüllen.

Voraussetzung zur Erlangung dieses geschützten Titels ist der Meisterabschluss oder eine vergleichbare Qualifikation wie Bachelor-, Diplom- oder Masterabschluss, mindestens zwei Jahre Berufserfahrung sowie das erfolgreiche Bestehen der Fortbildungsprüfung im Augenoptiker-Handwerk.
(Quelle: http://www.zva-akademie.de)
Osteopath/in
Die Osteopathie bietet in Abhängigkeit von der individuellen Situation und Diagnose des Patienten eine eigene Therapieform oder auch eine sinnvolle Ergänzung mit anderen Therapien und Maßnahmen wie z.B. von Hebammen, der Homöopathie, Physiotherapie, Psychotherapie, Zahnheilkunde und Kieferorthopädie, neurophysiologischer Entwicklungsförderung von Kindern oder hochschulärztlichen Maßnahmen. Den Zugang zum Patienten findet ein/e Osteopath/in über die Hände (manuell). Die Anwendung von Arzneimitteln oder eine psychologische Gesprächsführung gehören im Wesentlichen nicht zum Spektrum osteopathischer Medizin.

Zweck einer Osteopathiebehandlung ist nicht die Bekämpfung einer Krankheit oder eines Symptoms. Ziel ist es vielmehr, die Funktionsstörungen und Blockaden, die eine Krankheit herbeiführen, begünstigen oder aufrechterhalten, zu lösen und so dem Körper zu helfen, Gesundheit wiederzuerlangen. Somit ist eine Osteopathiebehandlung bei den meisten Krankheiten sinnvoll, da diese oft Ausdruck eines gestörten Zusammenspiels der verschiedenen Systeme des Körpers und der Organe sind.
Da die Osteopathie ganzheitlich ausgerichtet ist, kann man sie nicht aufteilen in eine Osteopathie für Bandscheibenprobleme, eine Osteopathie für die Augen, für die Ohren, etc.

Zur Veranschaulichung stellen wir Ihnen hier eine kleine Auflistung von verschiedenen Anwendungsgebieten vor:

    *im Bereich des Bewegungsapparates: Gelenkprobleme, Beschwerden wie Hexenschuss, Ischialgie, Schleudertrauma, Verstauchung und andere Verletzungen,...

    *im internistischen Bereich: Verdauungsstörungen, Sodbrennen, Organsenkung, Operationsfolgen wie Narben und Verwachsungen, funktionelle Herzbeschwerden,...

    *im Hals-Nasen-Ohren-Bereich: Kopfschmerzen, Migräne, Nasennebenhöhlenentzündung, chronische Mittelohrentzündung, Mandelentzündung, Schwindel, Tinnitus, Kiefergelenksproblematik, Bissregulation,...

    *im urogenitalen Bereich: Menstruationsbeschwerden, Schwangerschaft, Geburtsvorbereitung und -nachsorge, klimakterische Beschwerden, unerfüllter Kinderwunsch,...
    *in der Kinderheilkunde: geburtsbedingte Schädel- und Gesichtsverformungen, Schiefhals, Kiss-Syndrom, Skoliose, Hüftdysplasie, Spuckkind, Entwicklungsverzögerungen, Lern- und Konzentrationsstörungen, Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom   (ADS), Behinderungen,...

    *bei Hauterkrankungen: Neurodermitis, Gürtelrose,...

In Deutschland erfolgt die Ausbildung zum Osteopathen vorrangig an privaten Osteopathie-Schulen. Die meisten dieser Schulen bieten ihre Ausbildung berufsbegleitend an. Die berufsbegleitende Ausbildung richtet sich an Ärzte, Heilpraktiker, Physiotherapeuten.
Da die Osteopathie in Deutschland als Heilkunde gilt, darf sie nur von Ärzten oder Heilpraktikern eigenständig praktiziert werden. Andere Berufsgruppen müssen während oder nach ihrer Ausbildung den Heilpraktikertitel erwerben. Wer nicht Arzt oder Heilpraktiker ist, darf nur auf Anordnung eine Arztes oder Heilpraktikers „in den Grenzen seines Grundberufes“ osteopathisch arbeiten. (Quelle: Verband der Osteopathen Deutschland e.V., 26.05.2011)
Personaltrainer/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Das Berufsbild des Personal Trainers ist nicht geschützt. Prinzipiell kann sich jeder Personal Trainer nennen – vom Sportwissenschaftler bis zum Sportlaien. Der Bundesverband fördert nicht die Entwicklung einer staatlich anerkannten Ausbildung oder irgendeine Form der Verstaatlichung. Dieser innovative Beruf lebt von seinem freiheitlichen Grundgedanken und der Kreativität von Trainern, Therapeuten und Beratern in der Fitness, Wellness- und Gesundheitsbranche. Staatliche Reglementierungen würden diese Freiheitsgrade unnötig einschränken. Aufgrund dessen setzt der BPT e.V.auf ein bewährtes Qualitätsmanagement für Personal Trainer (QGPT) und davon unabhängig ein QM für Ausbildungsunternehmen der Fitness- und Gesundheitsbranche. 
Eine vom Bundesverband Personal Training anerkannte Ausbildung bereitet den Neueinsteiger gezielt durch das Expertenwissen und die Erfahrungen der jeweiligen Lehrgangsleiter auf einen noch jungen Beruf vor, der geprägt ist von unternehmerischen Handeln. Im Sinne einer hochwertigen One-to-one-Betreuung zielen vom BPT e.V. anerkannte Ausbildungen auf eine marktorientierte Umsetzung individueller Fähigkeiten. Sie verfolgen somit nicht das primäre Ziel, dem Personal Trainer eine Lizenzierung zu verkaufen.
(Quelle: Bundesverband Deutscher Personal Trainer, 26.05.2011)
Pflegeberater/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Der Anteil der zu Hause Versorgten liegt immer noch bei rund 70 Prozent. Die häusliche Versorgung wird immer noch als Idealform betrachtet. Aber den pflegenden Angehörigen fehlt in vielen Fällen ein pflegerischer Hintergrund oder sie benötigen dringend Entlastung. Auf diese Problematiken wird im § 45 SGB XI Bezug genommen: „Die Pflegekassen sollen für Angehörige und sonstige an einer ehrenamtlichen Pflegetätigkeit interessierte Personen Schulungskurse unentgeltlich anbieten, um soziales Engagement im Bereich der Pflege zu fördern und zu stärken, Pflege und Betreuung zu erleichtern und zu verbessern sowie pflegebedingte körperliche und seelische Belastungen zu mindern. Die Kurse sollen Fertigkeiten für eine eigenständige Durchführung der Pflege vermitteln. Die Schulung soll auch in der häuslichen Umgebung des Pflegebedürftigen stattfinden.“

Ziele der Maßnahme:
Oberstes Ziel ist die Sicherstellung einer erfolgreichen Unterstützung von Schulung und Beratung. Erreicht wird dies durch die Erlangung von theoretischen Kenntnissen in Verbindung mit praktischen Erfahrungen. Basis dafür sind pädagogische, methodische und didaktische Kompetenzen der Pflegeberater/-innen, um einer Beratungs- und Schulungssituation gelungen und wirksam beizukommen.
Inhalte:

    * Kommunikation
    * Beratung
    * Lernen lernen
    * Gestaltung einer Schulung

Zugangsvoraussetzungen: Abgeschlossene pflegerische Berufsausbildung sowie mindestens zwei Jahre Berufserfahrung in der ambulanten Versorgung (Quelle: Main Institut, 04.07.2011.)
Pflegedienstleiter/in

Tätigkeit im Überblick:

Pflegedienstleiter/innen in der Kranken-, Alten- oder Kinderkrankenpflege leiten den gesamten Pflegedienst einschließlich Personalmanagement, Budgetplanung und -überwachung. Außerdem kümmern sie sich um die Qualität der praktischen Ausbildung.

Entsprechend werden sie vor allem in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens beschäftigt, etwa in Allgemeinkrankenhäusern, Universitäts-, Rehabilitations- oder Kinderkliniken, in Altenheimen, Wohnheimen für behinderte Kinder oder in Kurzzeitpflege-Einrichtungen. Aber auch Ambulanzen, etwa bei Alten- oder Kinderpflegediensten fragen Pflegedienstleiter/innen nach.

 

Die Ausbildung im Überblick:

Die Weiterbildung zum/zur Pflegedienstleiter/in ist landesrechtlich geregelt und findet an staatlich anerkannten Weiterbildungseinrichtungen für Gesundheitsberufe statt. Außerdem werden von zuständigen Stellen im Bereich Gesundheit entsprechende Weiterbildungen nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) angeboten.

Zahlreiche Fachhochschulen eröffnen ebenfalls die Möglichkeit eines Studiums im Bereich Pflegedienstleitung/-management, wobei jedoch zusätzlich zu einer Ausbildung im Gesundheits- und Sozialbereich die Fachhochschulreife vorausgesetzt wird.

Die Weiterbildung ist, je nachdem, ob sie in Vollzeit, Teilzeit oder Blockunterricht stattfindet, von ein- bis zweijähriger Dauer.

Pflegesachverständige/r
Die Tätigkeit im Überblick:
Pflegesachverständige klären, wie hoch der Leistungsanspruch eines Patienten z.B. an den jeweiligen Versicherungsträger ist, indem sie die Pflegebedürftigkeit bzw. den Grad der Behinderung des Patienten prüfen. Zudem gehört es zu ihren Aufgaben, die Pflegequalität in Pflegeeinrichtungen zu kontrollieren.
Sie arbeiten als unabhängige Pflegesachverständige und Pflegeberater/innen vorwiegend im Auftrag von Sozialgerichten, Versicherungsträgern, ambulanten Pflegediensten oder bei Unternehmen, die sich auf Pflegegutachten spezialisiert haben. Zudem legen Pflegeeinrichtungen zunehmend Wert darauf, einen eigenen Pflegesachverständigen zu beschäftigen.

Die Ausbildung im Überblick:
Pflegesachverständige/r ist eine Weiterbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist.
Die Lehrgänge unterschiedlicher Dauer (in der Regel 1 bis 2 Jahre) werden von privaten Bildungsträgern durchgeführt. Sie werden in Voll- und Teilzeit sowie in Form von Fernunterricht angeboten.
Pharmaberater/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Der Pharmaberater (Schweiz: Ärztebesucher) ist Informationsträger, Marketinginstrument und Bindeglied zwischen Arzt und Pharmaunternehmen. Die Tätigkeit des Pharmaberaters ist im Arzneimittelrecht geregelt. Er informiert Ärzte in der Praxis und im Krankenhaus sowie die Apotheker im Rahmen der sogenannten Fachinformation über Arzneimittel. Der Pharmaberater hat nicht die unmittelbare Aufgabe zu verkaufen, sondern mittelbar im Rahmen des Gesetzes den Umsatz seines Unternehmens zu fördern. Gesetzlich erlaubt ist die Abgabe von Arzneimittelmustern an Ärzte. Der Pharmaberater benötigt ein umfangreiches medizinisches und pharmazeutisches Wissen, sowie genaue Kenntnisse über die Produktpalette seines Unternehmens sowie Kenntnisse jener Produkte, die dazu im Wettbewerb stehen. Als persönliche Voraussetzungen gelten Selbstbewusstsein, ein gepflegtes Äußeres, eine gute verbale und nicht-verbale Kommunikationsfähigkeit sowie fast immer ein Führerschein.

Um als Pharmaberater tätig werden zu können, muss eine der folgenden Ausbildungen abgeschlossen sein:

    * abgeschlossenes Hochschulstudium der Pharmazie, der Chemie, der Biologie, der Humanmedizin oder der Veterinärmedizin.
    * Ausbildung zum technische Assistenten der Pharmazie (PTA), der Chemie (CTA), der Biologie (BTA), der Humanmedizin (MTA) oder der Veterinärmedizin (VTA).
    * Apothekerassistenten, Apothekenassistenten, Pharmazieingenieure haben auch die Berechtigung als Pharmaberater tätig zu sein.

Im anderen Fall kann in einem Fortbildungslehrgang die Qualifikation als geprüfter Pharmareferent nachgewiesen werden. Außerdem kann die zuständige Behörde andere Ausbildungen als gleichwertig bestimmen. Für die Zukunft ist, in Angleichung an die gesetzlichen Regelungen anderer europäischer Staaten, geplant, für Pharmaberater verpflichtend Fortbildungen in Form von bepunkteten Weiterbildungen (ähnlich wie für Ärzte) einzuführen. Das so genannte Continuing Pharmaceutical Education (CPE) Konzept für Pharmaberater soll eine kontinuierliche und produktneutrale Fortbildung gewährleisten.

Der Pharmaberater muss die geltenden Rechtsvorschriften, vor allem des Arzneimittelgesetzes (AMG) und Heilmittelwerbegesetzes, einhalten. Nach § 76 Abs. 1 AMG ist der Pharmaberater verpflichtet, im Rahmen der Pharmakovigilanz Mitteilungen von Angehörigen der Heilberufe über Nebenwirkungen und Gegenanzeigen oder sonstige Risiken bei Arzneimitteln schriftlich aufzuzeichnen und dem Auftraggeber schriftlich mitzuteilen, wodurch zugleich ein gesetzlicher Auftrag erfüllt wird.
(Quelle: wikipedia, 04.07.2011)
Pharmareferent/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Pharmareferenten und -referentinnen informieren medizinisches Fachpersonal sowie Heilpraktiker/innen und Apotheker/innen über Arzneimittel ihres jeweiligen Auftraggebers aus der pharmazeutischen Industrie. Sie dokumentieren Beobachtungen ihrer Kunden zu Nebenwirkungen, Risiken oder Einnahmeproblemen der Therapeutika und übermitteln diese Marktinformationen an die Hersteller.
Pharmareferenten und -referentinnen arbeiten für die pharmazeutische Industrie in der Kundenberatung und sind dafür z.B. in Kliniken und Arztpraxen vor Ort.

Die Ausbildung im Überblick:
Pharmareferent/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte berufliche Weiterbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
Die Weiterbildung dauert in Vollzeit ca. 6 Monate, in Teilzeit bzw. als Wochenendveranstaltung 9 bis 18 Monate sowie in Form von Fernstudium bzw. E-Learning 6 bis 18 Monate.
Praxisanleiter/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Praxisanleiter sind in einer Pflegeausbildung für die praktische Anleitung der Auszubildenden am jeweiligen Arbeitsplatz zuständig. Außerdem sollen/können sie bei der Erstellung von Zwischen- und Regelbeurteilungen mitwirken. Ihre Tätigkeit dabei heißt Praxisanleitung. Sind sie auch für die Einarbeitung neuer Mitarbeiter oder für Praxisbegleitung älterer in den Beruf "wieder eingestiegener" Mitarbeiter zuständig, dann werden sie in der Regel Mentoren genannt.

So schreibt z.B. das neue Krankenpflegegesetz (seit 2004 in Kraft getreten) eine ausreichende Anzahl von Anleitern vor, die über eine berufspädagogische Zusatzqualifikation im Umfang von mindestens 200 Stunden verfügen müssen. Die Berufserfahrung sollte mindestens 2 Jahre betragen. Grund für die Änderung der Stellung des Praxisanleiters im Pflegeteam ist die Einführung von der so genannten Lernfeld-orientierterten Ausbildung.

Die Praxisanleiterin arbeitet bei der praktischen Ausbildung mit den Lehrern für Pflegeberufe zusammen und sind in der Gesundheits- und Krankenpflege Fachprüfer bei der staatlichen Prüfung. Es gibt Praxisanleiter, die ihre Tätigkeit in Vollzeit ausüben oder neben der "normalen" pflegerischen Tätigkeit anleiten. Die Grenze zum so genannten Mentor ist hier noch etwas unscharf. Mentoren sind keine hauptberuflichen Anleiter. Stationsgebundene Praxisanleiter sind i. d. R. der jeweiligen Stations- oder Bereichsleitung, wie auch bei ihrer sonstigen pflegerischen Tätigkeit, unterstellt.

Praxisanleiterinnen/Mentorinnen sind ebenfalls in den Bereichen der Fachweiterbildungen für die Anleitung und praktische Prüfung der Teilnehmer zuständig, wenn sie selber auch eine Fachweiterbildung in dem jeweiligen Bereich absoviert haben. Sie sind dann in der Regel neben dem zuständigen Lehrer der zweite Fachprüfer in der praktischen Prüfung.

Lehrgänge zum Praxisanleiter werden bundesweit berufsbegleitend binnen 10-12 Wochen angeboten.
(Quelle: http://www.pflegewiki.de, 12:10 Uhr.)
Praxismanager/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Praxismanager/innen organisieren größere Arztpraxen nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten.
Sie arbeiten in Arztpraxen, insbesondere in größeren Gemeinschaftspraxen oder ambulanten Operationszentren, in der Organisation und Verwaltung von Krankenhausstationen und in Tierarztpraxen.

Zugang:
Um als Praxismanager/in zu arbeiten, sollte man eine dem Fachgebiet entsprechende medizinische Aus- oder Weiterbildung vorweisen können.
Qualitätsbeauftragte/r - Gesundheits-/Sozialwesen

Die Tätigkeit im Überblick:

Qualitätsbeauftragte im Gesundheits- und Sozialwesen sind dafür zuständig, die Dienstleistungs-Qualität in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens zu bewerten, damit diese erhalten und optimiert werden kann.

Entsprechend arbeiten sie in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, also in  Krankenhäusern, Gesundheitszentren, Alten- und Pflegeheimen etc. Auch Gesundheitsämter beschäftigen zuweilen Qualitätsbeauftragte im Gesundheits- und Sozialwesen.

 

Die Weiterbildung:

Die Weiterbildung zum/zur Qualitätsbeauftragten im Gesundheits- und Sozialwesen ist durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt. Die Lehrgänge werden von privaten Bildungsträgern angeboten, können als Vollzeit, Teilzeit, Block- oder Fernunterricht organisiert sein und dauern drei Monate bis ein Jahr.

Qualitätsmanager/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Leiter/innen im Qualitätsmanagement sind für das Qualitätssicherungssystem im jeweiligen Unternehmen verantwortlich. Sie analysieren und optimieren bestehende Abläufe, entwickeln Qualitätssicherungsmaßnahmen bzw. wirken bei der Verbesserung des bestehenden Qualitätssicherungssystems mit.
Sie sind in Unternehmen der verschiedensten Wirtschaftsbereiche beschäftigt, in denen Qualitätsmanagementsysteme aufgebaut oder gepflegt werden.

Zugang:
Um diese Tätigkeit ausüben zu können, sind üblicherweise ein ingenieurwissenschaftliches Studium und Erfahrung in den Bereichen Qualitätssicherung bzw. Qualitätsmanagement üblich. Außerdem kann eine langjährige praktische Berufserfahrung in vergleichbarer Managementposition den Zugang möglich machen.
Spa & Wellnesstrainer/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Sein ganzheitliches Angebot richtet sich ausschließlich an den gesunden Menschen und hat das Ziel Gesundheit und Wohlbefinden zu fördern und zu erhalten.
Er wird dabei präventiv – jedoch nicht heilend tätig.
Die in der ganzheitlich praxisorientierten Ausbildung erworbenen Kenntnisse über die Anatomie, Physiologie und Psychologie des Menschen, die erlernten Fertig- und Fähigkeiten aus dem umfangreichen SPA- und Wellnessbereichen, bilden die Grundlagen für eine qualifizierte Anleitung und Beratung und ein vertrauensvolles Verhältnis zum Wellness interessierten Kunden.

Die erlernten kaufmännischen Grundlagen gewährleisten unternehmerisches und wirtschaftliches Denken und erleichtern die Wettbewerbsfähigkeit in der zukunftsorientierten Wellnessbranche.

Die Weiterbildung zum SPA- & WellnesstrainerIn richtet sich an Fachkräfte aus dem Gesundheitsbereich, sowie an branchenfremde Neueinsteiger, die sich zu qualifizierten Fachkräften in der Wellnessbranche ausbilden lassen möchten.

Um den heutigen gehobenen Anforderungen der gesamten zukunftsorientierten Wellness- und Gesundheitsbranche  gerecht zu werden,  schließt diese Weiterbildung mit einer Prüfung vor einer unabhängigen externen Prüfungskommission der EuroExperts EWIV ab und wird mit einem Zertifikat und einem Zeugnis dokumentiert. (Quelle: http://www.vesalia-wellness.de, 11.05.2011)
Sportmanager/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Sportmanager/innen übernehmen Leitungs- und Organisationsaufgaben im Bereich Sport und Sportvermarktung.
Sportmanager/innen arbeiten bei Sportverbänden, -vereinen, -veranstaltern und -schulen oder auch in Fitnesszentren. Die Sportverwaltungen der Kommunen, der Länder, des Bundes und der EU sowie der Sporttourismus bieten ebenfalls Beschäftigungsmöglichkeiten. Darüber hinaus können Sportmanager/innen in den Marketingabteilungen von Sportbekleidungs- und -geräteherstellern tätig sein.

Zugang:
Um diese Tätigkeit ausüben zu können, ist üblicherweise eine kaufmännische Weiterbildung im Bereich Sportmanagement und Fitness bzw. ein Studium mit entsprechender Schwerpunktsetzung erforderlich.
Sprachtherapeut/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Sprachtherapeuten und -therapeutinnen behandeln im sonderpädagogischen Bereich vorwiegend Kinder mit Sprach-, Sprech- und Stimmstörungen.
Sprachtherapeuten und -therapeutinnen arbeiten vorwiegend in Sonderkindergärten für Kinder mit körperlicher, geistiger oder Lernbehinderung, in Sprachheilkindergärten und -schulen. Außerdem sind sie in Hochschul- oder Vorsorge- und Rehabilitationskliniken tätig. Zentren für Logopädie, Stimm- und Sprachtherapie oder psychologische Therapiepraxen bieten weitere Beschäftigungsmöglichkeiten.

Zugang:
Um diese Tätigkeit ausüben zu können, wird üblicherweise eine Ausbildung im Bereich Logopädie bzw. ein entsprechendes Hochschulstudium gefordert.
Leistungen, beispielsweise der Sprachtherapie, dürfen nur von zugelassenen Leistungserbringern an Versicherte abgegeben werden. Darüber hinaus müssen sich zugelassene Leistungserbringer regelmäßig weiterbilden.
Stationsleiter/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Stationsleiter/innen in der Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege leiten und organisieren eine Pflegestation oder Funktionseinheit. Sie koordinieren pflegerische und therapeutische Maßnahmen und sind neben der Ausführung ärztlicher Verordnungen für wirtschaftliche sowie personalwirtschaftliche Aufgaben verantwortlich.
Vorwiegend arbeiten Stationsleiter/innen in der Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens, z.B. in Allgemeinkrankenhäusern, Fach- und Rehabilitationskliniken. Auch im Sozialwesen sind sie beschäftigt, beispielsweise in Altenheimen oder bei ambulanten sozialen Diensten.

Die Ausbildung im Überblick:
Stationsleiter/in in der Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege ist eine landesrechtlich geregelte Weiterbildung an staatlich anerkannten Weiterbildungsstätten des Gesundheits- und Sozialwesens.
Die Weiterbildung dauert ca. 1 bis 2 Jahre und wird in der Regel in Block- oder Teilzeitform, gelegentlich auch in Vollzeitform angeboten.
Still- und Laktationsberater/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Eine Laktationsberaterin IBCLC verfügt über umfangreiches theoretisches und praktisches Wissen zum Stillen und zur Laktation und berät Mütter über alle anfallenden Fragen und in Problemsituationen.
IBCLC ist die Abkürzung für International Board Certified Lactation Consultant. Diesen Titel darf führen, wer erfolgreich das IBLCE-Examen abgelegt hat (IBLCE = International Boars of Lactation Consultant Examiners). Dieses Examen entspricht den Richtlinien der US National Comission for Certifying Agencies (Aufsichtskommission der USA für Prüfungen im Gesundheitswesen).

„Laktationsberaterin IBCLC“ ist in Deutschland ein geschützter Begriff.
Voraussetzung für die Zulassung zum Examen ist u. a. eine medizinische Berufsausbildung, Stillberatungs-Praxis und die Teilnahme an einem mindestens 190 Stunden umfassenden Fortbildungskurs zum Thema „Stillen und Laktation“.

Laktationsberaterinnen IBCLC müssen innerhalb von fünf Jahren mindestens 75 Stunden an von IBLCE anerkannter Fortbildung nachweisen, um ihren Titel weiter tragen zu dürfen. Nach zehn Jahren muss das Examen wiederholt werden.
(Quelle: Klinikum Ingolstadt, 04.07.2011)
Study Nurse
Die Tätigkeit im Überblick:
Study-Nurses bzw. Studienassistenten und -assistentinnen unterstützen Prüfärzte und -ärztinnen bei der Durchführung klinischer Studien im Rahmen von Zulassungsverfahren für Arzneimittel und Medizinprodukten.
Study-Nurses arbeiten in Krankenhäusern, die an der klinischen Forschung und Erprobung neuer Arzneimittel mitwirken, in pharmazeutischen Unternehmen, z.B. in der Auswertung klinischer Tests im Rahmen von Arzneimittelerprobungen, und in der Forschung und Entwicklung im Bereich Medizin.

Zugang:
Um diese Tätigkeit ausüben zu können, wird in der Regel eine Ausbildung in einem Gesundheitsfachberuf oder in einem medizinischen Assistenzberuf gefordert. Berufserfahrung und/oder eine Qualifikation als Study-Nurse oder Studienassistent/in sind von Vorteil.
Tai-Chi-Chuan- und Qigong-Lehrer/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Tai-Chi-Chuan- und Qigong-Lehrer und -Lehrerinnen leiten bei Bewegungs-, Atem- und Meditationsübungen an. Neben der praktischen Ausführung vermitteln sie den Schülern und Schülerinnen auch die theoretischen Grundlagen von Tai-Chi-Chuan und Qigong.
Sie arbeiten in erster Linie in Sportvereinen und -schulen sowie in Fitnesszentren. Auch in Hotels, Kurkliniken oder an Volkshochschulen können sie tätig sein.

Die Ausbildung im Überblick:
Tai-Chi-Chuan- und Qigong-Lehrer/in ist eine Aus- bzw. Weiterbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist. Die Lehrgänge unterschiedlicher Dauer werden vom Deutschen Dachverband für Qigong und Taijiquan e.V. und von anderen privaten Bildungsträgern durchgeführt.
Techniker/in - Kardiotechnik
Die Tätigkeit im Überblick:
Staatlich geprüfte Kardiotechniker/innen übernehmen selbstständig und eigenverantwortlich technische Aufgaben bei der Durchführung von Operationen im Herz-Lungen-Bereich. Auf Intensivstationen überwachen sie medizinische Geräte und den Zustand des jeweiligen Patienten. In Büros werten sie Messdaten aus und protokollieren diese.
Kardiotechniker/innen arbeiten hauptsächlich in Krankenhäusern, Arztpraxen oder kardiologischen Labors. Darüber hinaus sind sie unter anderem in medizinischen Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen beschäftigt. Hersteller von medizintechnischen Geräten bieten weitere Tätigkeitsmöglichkeiten. Auch Tierarztpraxen kommen als Arbeitgeber infrage.

Die Ausbildung im Überblick:
Kardiotechniker/in ist eine landesrechtlich geregelte Weiterbildung an der Akademie für Kardiotechnik am Deutschen Herzzentrum Berlin.
Im Vollzeitunterricht dauert die Weiterbildung 2 Jahre.
Verantwortliche Pflegefachkraft
Für die Gewährleistung einer fachgerechten und wirtschaftlichen Pflege sowie für die Umsetzung der Qualitätspolitik ihres Trägers ist die Pflegedienstleitung verantwortlich. Diese Weiterbildung bereitet darauf vor, alle Pflegeprozesse unter Ermittlung des Pflegebedarfs, Planung, Dokumentation und Auswertung selbstständig und fachgerecht zu organisieren, zu begleiten, zu kontrollieren, qualitativ zu sichern und im Rahmen rechtlicher Vorschriften zu verantworten.
Zielgruppe: Gesundheits-, Kranken- oder Altenpfleger/innen mit zweijähriger praktischer Berufserfahrung in den letzten fünf Jahren.
Die Weiterbildung umfasst 490 Unterrichtsstunden und erfüllt die Vorgaben des SGB XI. Der Kurs schließt mit der Anerkennung als „Verantwortliche Pflegefachkraft nach SGB XI“ ab. Die Weiterbildung enthält Anteile, die auf die Weiterbildung zur „Fachkraft für Praxisanleitung“ angerechnet werden können. Mit der Belegung von nur zwei zusätzlichen Lehrgangswochen und entsprechenden Praxiserfahrungen kann dieser Abschluss erreicht werden.
Auf dem Basiskurs zur Verantwortlichen Pflegefachkraft nach SGB XI baut ein sechswöchiger Lehrgang (Inhalte: Beratung und Anleitung/ Case- und Caremanagement) auf. Der Kurs endet mit der staatlichen Anerkennung als „Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege“ und berechtigt für die Arbeit als Leitungskraft in allen Berufsfeldern der Pflege. (Quelle: Erwin Stauss Institut, 04.07.2011)
Wellnessberater/in
Die Tätigkeit im Überblick
Wellnessberater/innen informieren Kunden über Produkte und Dienstleistungen zur Förderung bzw. Unterstützung einer gesundheitsbewussten Lebensweise, sie stellen individuelle Wellnessprogramme zusammen bzw. arbeiten attraktive Angebote aus.
Wellnessberater/innen arbeiten hauptsächlich im Wellness-, Sport- und Fitnessbereich, z.B. für Saunas, Solarien und Fitnesszentren oder bei Sportverbänden und -vereinen. Darüber hinaus bieten sich Beschäftigungsmöglichkeiten z.B. in Wellnesshotels, Kur- und Bädereinrichtungen oder in Massage- und Krankengymnastikpraxen. Mitunter sind sie auch als beratende Kräfte in Reisebüros tätig.

Die Ausbildung im Überblick:
Wellnessberater/in ist eine Weiterbildung, die durch länderrechtliche Regelungen oder interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist.
Die Lehrgänge werden von privaten Bildungsträgern und Bildungszentren der Industrie- und Handelskammern durchgeführt und können bis zu 18 Monate dauern.
Wellnessmanager/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Wellnessmanager/innen leiten Wellnesseinrichtungen wirtschaftlich und personell. Sie stellen Wellnessprodukte und -dienstleistungen zusammen, informieren und beraten Interessierte über diese Angebote.
Hauptsächlich arbeiten Wellnessmanager/innen in Wellnesseinrichtungen wie Fitnesszentren und -studios, Bädern oder Ferienzentren. Auch in Wellness- und Sporthotels und Kur- und Bädereinrichtungen sind sie beschäftigt. Darüber hinaus können sie in großen Kosmetiksalons tätig sein.

Die Ausbildung im Überblick:
Wellnessmanager/in ist eine Aus- bzw. Weiterbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist.
Die Lehrgänge unterschiedlicher Dauer werden von Industrie- und Handelskammern (IHK) und privaten Bildungsträgern durchgeführt.
Wohnbereichsleiter/in in der Pflege
Die Tätigkeit im Überblick:
Stationsleiter/innen in der Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege leiten und organisieren eine Pflegestation oder Funktionseinheit. Sie koordinieren pflegerische und therapeutische Maßnahmen und sind neben der Ausführung ärztlicher Verordnungen für wirtschaftliche sowie personalwirtschaftliche Aufgaben verantwortlich.
Vorwiegend arbeiten Stationsleiter/innen in der Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens, z.B. in Allgemeinkrankenhäusern, Fach- und Rehabilitationskliniken. Auch im Sozialwesen sind sie beschäftigt, beispielsweise in Altenheimen oder bei ambulanten sozialen Diensten.

Die Ausbildung im Überblick:
Stationsleiter/in in der Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege ist eine landesrechtlich geregelte Weiterbildung an staatlich anerkannten Weiterbildungsstätten des Gesundheits- und Sozialwesens.
Die Weiterbildung dauert ca. 1 bis 2 Jahre und wird in der Regel in Block- oder Teilzeitform, gelegentlich auch in Vollzeitform angeboten.
Wundexperte/-expertin
Die Tätigkeit im Überblick:
Wundexperten beurteilen und versorgen die chronischen Wunden. Sie erstellen in Absprache mit Ärzten Versorgungspläne und besorgen Wundauflagen, Verbandsmaterial und Medikamente. Mit ihrem methodischen und interdisziplinären Wissen können sie Patienten und Pflegende anleiten und beraten.
Wundexperte wird man über eine theoretische Fortbildung mit anschließendem Praktikum und Prüfung. In Frage kommen dafür Ärzte, Pflegefachkräfte, Apotheker, Arzthelfer, Podologen und Diabetesberater mit mindestens zwei Jahren Berufspraxis. Anerkannt ist vor allem das Weiterbildungkonzept, das die Initiative Chronische Wunden (ICW) entwickelt hat. Ihr Anliegen ist es, die Wundbehandlung zu optimieren, Therapieverläufe zu verkürzen, chronischen Wunden vorzubeugen und damit die Lebensqualität bei gleichzeitiger Kostensenkung zu verbessern.

Wundexperten, auch Wundmanager genannt, arbeiten vor allem in Sanitäts- und Krankenhäusern sowie bei Pflegediensten. Stellen gibt es nur wenige. Viele Wundexperten sind selbstständig. Madeleine Gerber, Leiterin der ICW-Geschäftsstelle, geht davon aus, dass der Bedarf an gut ausgebildeten Wundexperten aufgrund der steigenden Lebenserwartung wachsen wird.
(Quelle: Chan Sidki-Lundius: Was macht eigentlich ein . . . Wundexperte, Hamburger Abendblatt, 22.09.2007, 30.06.2011.)

Berufsbilder - Studium

Apotheker/in / Pharmazeut/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Apotheker und Apothekerinnen sind für die Abgabe, Lagerung, Entwicklung, Herstellung sowie Prüfung von Arzneimitteln verantwortlich. In der Pharmaindustrie erforschen, entwickeln und erproben Pharmazeuten und Pharmazeutinnen Arzneiformen unter Berücksichtigung der optimalen Wirkstoffabgabe und Stabilität.
Apotheker und Apothekerinnen bzw. Pharmazeuten und Pharmazeutinnen arbeiten hauptsächlich in Apotheken (u.a. von Krankenhäusern), im Einzelhandel mit medizinischen Artikeln, in Entwicklungs- und Forschungslabors der Pharmaindustrie, in Betrieben der chemischen Industrie oder an Universitäten und Fachakademien. Darüber hinaus können sie bei Gesundheitsämtern, Berufsorganisationen der Apothekerschaft oder der pharmazeutischen Industrie oder bei Krankenversicherungen beschäftigt sein.

Die Ausbildung im Überblick:
Pharmazie kann man an Universitäten studieren. Die Regelstudienzeit bis zum Staatsexamen beträgt 4 Jahre.
Voraussetzung für eine Tätigkeit als Apotheker bzw. Apothekerin ist nach der Approbationsordnung für Apotheker (AAppO) das Studium der Pharmazie sowie ein praktisches Jahr, welches Voraussetzung für die Approbation ist. Da derzeit keine Bachelorstudiengänge angeboten werden, die zur Approbation als Apotheker bzw. Apothekerin berechtigen, ist der Zugang zu dieser Tätigkeit momentan nur über ein Staatsexamen möglich.
Für eine Tätigkeit als Pharmazeut/in muss an das Studium der Pharmazie ein Aufbaustudiengang von 1-2 Semestern angeschlossen werden.

Aufgrund der Umsetzung des Bologna-Prozesses wurde in fast allen Fächergruppen ein zweistufiges System von Studienabschlüssen (Bachelor- und Masterabschluss) eingeführt. Da es Bestrebungen gibt, in der Pharmazie am bisherigen Abschluss festzuhalten, wird nachfolgend sowohl das Staatsexamensstudium Pharmazie als auch der Aufbau-Diplomstudiengang zum Diplom-Pharmazeuten bzw. zur Diplom-Pharmazeutin an Hochschulen beschrieben.
Die Studiengangsbezeichnungen ist "Studienangebot mit dem Abschluss Staatsexamen Pharmazie". Darüber hinaus werden im Bereich Pharmazie die Bachelorstudiengänge Pharmaceutical Sciences, Pharmazeutische Wissenschaften und Biopharmaceutical Science angeboten.

Zudem kann ein dualer Studiengang Pharmazeutische Chemie absolviert werden. Hier ist das Studium kombiniert mit einer Berufsausbildung als Pharmakant/in, Pharmazeutisch-Technische/r Assistent/in, Medizinisch-Technische/r Assistent/in, Biotechnologische/r Assistent/in oder Chemielaborant/in.
Biochemiker/in

Die Tätigkeit im Überblick:
Biochemiker und Biochemikerinnen untersuchen chemische und physikalisch-chemische Prozesse auf molekularer Ebene, zum Beispiel den Aufbau und die Funktionsweise von Molekülen, den Stoffwechsel von Organismen und Organen, die Synthese von Zellbausteinen und Zellstrukturen, ihr Zusammenwirken sowie die Zelldifferenzierung und Zellvermehrung.
In erster Linie sind sie in der Forschung und Entwicklung an Hochschulen und Forschungseinrichtungen tätig, z.B. in den Bereichen Medizin, Naturwissenschaften, Umwelt oder Nahrungsmittel. Hochschulkliniken und medizinische Labors kommen ebenso als Arbeitgeber infrage wie Unternehmen der chemischen, pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie. Auch in der öffentlichen Verwaltung oder in der biochemischen Untersuchung und Beratung sind sie beschäftigt. Darüber hinaus eröffnen wissenschaftliche Fachverlage oder Branchenverbände weitere Tätigkeitsfelder.

Die Ausbildung im Überblick:
Biochemie kann man an Universitäten studieren. Das Fach kann eigenständig, aber auch als Schwerpunkt innerhalb von Studiengängen wie beispielsweise der Biologie oder der Chemie gewählt werden. Darüber hinaus wird Biochemie auch als Schwerpunkt im Rahmen von Studiengängen der Biotechnologie an Fachhochschulen angeboten.

Die Dauer des Studiums bis zum Bachelorabschluss beträgt mindestens 3 und höchstens 4 Jahre. Für Biochemiker/innen ist damit häufig ein direkter Berufseinstieg möglich. Führungspositionen, spezialisierte Aufgabenstellungen oder Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung erfordern oftmals im Anschluss an den Bachelorstudiengang ein Masterstudium (Dauer: 1-2 Jahre) sowie ggf. die Promotion.

Grundständige Studiengänge im Bereich Biochemie:

    *Biochemie
    *Biochemie/Molekularbiologie
    *Biochemistry and Cell Biology
    *Chemie und Biochemie

Biochemie kann als Schwerpunkt z.B. in folgenden Studiengängen gewählt werden:

    *Bioinformatik
    *Biologie
    *Biologie der Zellen
    *Biologische Chemie
    *Biomolecular Engineering-Molekulare Biotechnologie
    *Biophysik
    *Biotechnologie
    *Biowissenschaften
    *Chemie

Biomedizintechnik - Bachelor of Science
Herz-Lungen-Maschinen retten Menschen das Leben, die zeitweise nicht mehr selber atmen können. Dialyse-Maschinen, die das Blut von Nierenkranken waschen, helfen den betroffenen Nierenkranken die Zeit zu überbrücken, bis sie eine Spenderniere erhalten. Herzschrittmacher liefern schwachen Herzen Impulse zum Schlagen. Absolventen und Absolventinnen Bachelor of Science für Biomedizintechnik warten all diese Maschinen oder Geräte, die den Pflegenden und Ärzten zum Beispiel auch bei der Überwachung von Menschen im Koma oder während einer Operation helfen. Es müssen nicht nur technische Geräte sein, die überwacht werden müssen. Es kann sich auch um einen im Hirn implantierten (=eingepflanzten) Chip handeln, der Hirnstromimpulse sendet, so dass das Zittern von Alzheimer- oder Parkinson-Patienten weitgehend verschwindet. All diese technisch-medizinischen Hilfsmittel, Geräte und Maschinen, die oft mit Monitoren ausgestattet sind, werden von den Absolventen und Absolventinnen Bachelor of Science für Biomedizintechnik entworfen, entwickelt, getestet und überwacht. Immer wieder optimieren sie diese, damit sie noch mehr Daten speichern können, genauer arbeiten und leichter zu handhaben sind. Dazu bearbeiten und beheben sie die spezifischen Mängel bestehender Maschinen auch im Bereich der Informatik.
Biomedizintechnik ist Teil der Medizintechnik.

Ausbildung:
6–7 Semester: Bachelor-Studium, überwiegend an Fachhochschulen. Die Studiengänge an den Fachhochschulen haben unterschiedliche Schwerpunkte. Abschluss: Bachelor of Science.
(Quelle: Berufskunde-Verlag der Alfred Amacher AG, 04.07.2011)
Clinical Trial Manager/in - Master of Science
Beim Masterstudium „Clinical Trial Management“ handelt es sich um einen postgradualen Aufbaustudiengang im Bereich des Gesundheitswesens (klinische Forschung), der zum international anerkannten Grad Master of Science in Clinical Trial Management führt. Fachlich geht es um die Weiterqualifizierung zum „Clinical Trial Manager“.

Der Studiengang Clinical Trial Management vermittelt Hochschulabsolventen und –absolven_tinnen mit einem bio-/naturwissenschaftlichen Hintergrund weiterbildende inter­disziplinäre Querschnittskenntnisse zur Qualitätssicherung und zum Qualitätsmanagement des klinischen Prüfungsprozesses zur Zulassung von Medikamenten, Behandlungsverfahren und speziell auch Medizinprodukten.

Der Studienabschluss eröffnet ein breit gefächertes Angebot von Tätigkeiten im Umfeld der Klinischen Forschung zur Arzneimittelzulassung, insbesondere im Bereich der Planung, Durchführung und Koordination Klinischer Studien.
Ergotherapeut/in - Studium
Die Tätigkeit im Überblick:
Ergotherapeuten und -therapeutinnen beraten, behandeln und fördern Patienten jeden Alters, die durch eine physische oder psychische Erkrankung, durch eine Behinderung oder durch eine Entwicklungsverzögerung in ihrer Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit beeinträchtigt bzw. von Einschränkungen bedroht sind. Sie erarbeiten individuelle Behandlungspläne, führen Therapien sowie Maßnahmen der Prävention durch und übernehmen leitende Funktionen in Verwaltung und Management von Gesundheitseinrichtungen.
Arbeitsplätze finden Ergotherapeuten und -therapeutinnen hauptsächlich in Praxen für Ergotherapie, in Vorsorge-, Rehabilitations- und Fachkliniken oder in Gesundheitszentren. Sie sind auch in Pflegeheimen, bei ambulanten sozialen Diensten oder in Wohnheimen für Menschen mit Behinderung sowie in Sonderschulen und Frühförderzentren beschäftigt. Darüber hinaus sind sie an Berufsfachschulen für Ergotherapie und an Hochschulen tätig.

Die Ausbildung im Überblick:
Ergotherapie kann man an Fachhochschulen studieren. Das Fach kann eigenständig, aber auch in Verbindung mit Physiotherapie und Logopädie absolviert werden.

Die Dauer des Studiums bis zum Bachelorabschluss beträgt mindestens 3 und höchstens 4 Jahre. Für Ergotherapeuten und -therapeutinnen ist damit häufig ein direkter Berufseinstieg möglich. Führungspositionen, spezialisierte Aufgabenstellungen oder Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung erfordern oftmals im Anschluss an den Bachelorstudiengang ein Masterstudium (Dauer: 1-2 Jahre).

Grundständige Studiengänge im Bereich Ergotherapie:

    *Ergotherapie
    *Ergotherapie: Angewandte Therapiewissenschaft
    *Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie
    *Pflege und Gesundheit
Fitnessökonom/in - Studium
Ausbildung Dipl.-Fitnessökonom/in (BA)
Diplom-Fitnessökonomen und -ökonominnen (BA) leiten den Übungsbetrieb in Fitness-Studios und Wellnesseinrichtungen und übernehmen kaufmännische und organisatorische Leitungsaufgaben.

Diplom-Fitnessökonomen und -ökonominnen (BA) arbeiten überwiegend in Betrieben der Fitness- und Freizeitwirtschaft wie Wellnesseinrichtungen und Fitness-Studios, aber auch in Vorsorge- und Rehabilitationskliniken. Auch in großen Hotels und Ferienclubs mit Sport- und Fitnessangeboten können sie tätig werden.

Sie arbeiten sowohl in Sporthallen und Gymnastikräumen, Baderäumen, Bädern als auch in Büroräumen. In Vorsorge- und Rehakliniken und vor allem im touristischen Bereich sind sie gelegentlich auch im Freien tätig.
 
Berufsbild Dipl.-Fitnessökonom/in (BA)
Die Ausbildung als Diplom-Fitnessökonom/in (BA) ist ein landesrechtlich geregelter dualer Bildungsgang an Berufsakademien . Diese Erstausbildung wird speziell für Abiturienten und Abiturientinnen angeboten und kombiniert eine betriebliche Berufsausbildung mit einem Studium an der Akademie. Die Ausbildung dauert drei Jahre (sechs Semester).
Das Grundstudium umfasst vier und das Hauptstudium zwei Semester.  (Quelle: http://www.jumpforward.de, 18.05.2011)
Gesundheitsmanager/in (Bachelor)
Das Gesundheitswesen hat sich in den letzten Jahren zum größten Arbeitgeber in Deutschland entwickelt. Bis 2030 wird prognostiziert, dass rund 200.000 bis 400.000 neue Jobs entstehen sollen, viele davon im privaten Gesundheitsmarkt. Haben früher nur die medizinische Diagnose und Therapie im Mittelpunkt gestanden, gehören heute ökonomische und rechtliche Faktoren zum Alltag. Der international anerkannte Hochschulabschluss "Bachelor of Arts" mit der Spezialisierung Gesundheitsmanagement ermöglicht fundiertes Wissen mit Berufs- und Praxiserfahrung zu verbinden und sich für anspruchsvolle Positionen z. B. in der Führung von Kranken- und Ärztehäusern zu qualifizieren. Die Mitarbeiter/-innen des Gesundheitssektors werden künftig neben medizinischem Wissen verstärkt betriebswirtschaftlichen Sachverstand benötigen.
(Quelle: bbw Hochschule, 30.06.2011.)
Gesundheitswirt/in / Gesundheitsökonom/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Gesundheitswirte und Gesundheitswirtinnen planen, steuern und überwachen Abläufe in der Gesundheitsförderung und im Gesundheitsmanagement. Sie versuchen, die Akzeptanz der Themen Prävention und Gesunderhaltung in der Gesellschaft zu erhöhen und Menschen zu befähigen, selbst Einfluss auf die Erhaltung und Verbesserung ihrer Gesundheit zu nehmen.

Gesundheitswirte und Gesundheitswirtinnen arbeiten hauptsächlich in Kliniken oder Gesundheits- und Versorgungszentren. Sie können auch in ambulanten oder stationären Organisationen der Alten- und Krankenpflege tätig sein. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten Gesundheitsämter, kassenärztliche Vereinigungen, Ärztekammern oder Selbsthilfeorganisationen. Sie finden auch Aufgaben im Gesundheitstourismus, in Wellness- und Freizeiteinrichtungen. Darüber hinaus sind Gesundheitswirte und Gesundheitswirtinnen in Forschungsabteilungen der medizinischen und pharmazeutischen Industrie oder an den medizinischen Instituten der Hochschulen tätig.

Die Ausbildung im Überblick:
Gesundheitswirtschaft kann man an Fachhochschulen und Universitäten studieren. Das Fach kann eigenständig, aber auch als Schwerpunkt innerhalb von wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen absolviert werden. Darüber hinaus werden Fernstudiengänge angeboten.

Die Dauer des Studiums bis zum Bachelorabschluss beträgt mindestens 3 und höchstens 4 Jahre. Für Gesundheitswirte und Gesundheitswirtinnen ist damit häufig ein direkter Berufseinstieg möglich. Führungspositionen, spezialisierte Aufgabenstellungen oder Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung erfordern oftmals im Anschluss an den Bachelorstudiengang ein Masterstudium (Dauer: 1-2 Jahre).

Grundständige Studiengänge im Bereich Gesundheitswirtschaft:

    *Bewegung und Ernährung
    *Controlling in der Gesundheitswirtschaft
    *Diabetes Care and Management
    *Gesundheitsmanagement
    *Gesundheitsökonomie
    *Gesundheitswirtschaft
    *Health Care Management
    *Health Communication
    *Informationsmanagement im Gesundheitswesen
    *Integrative Gesundheitsförderung
    *Management für Gesundheit und Pflege
    *Management im Gesundheitswesen
    *Management im Gesundheits-/Wellnesstourismus
    *Medizincontrolling
    *Medizin-Ökonomie

Gesundheitswirtschaft kann als Schwerpunkt z.B. in folgenden Studiengängen gewählt werden:

    *Betriebswirtschaftslehre
    *Business Economics
    *Wirtschaftswissenschaften
Hebamme/Entbindungspfleger - Studium
Die Tätigkeit im Überblick:
Hebammen und Entbindungspfleger betreuen werdende Mütter während der Schwangerschaft und bei der Entbindung. Außerdem versorgen sie Mutter und Kind nach der Geburt. Darüber hinaus übernehmen sie Leitungsfunktionen z.B. in der Personal- und Organisationsentwicklung oder im Qualitätsmanagement von Entbindungskliniken oder sind in der Hebammenforschung oder -ausbildung tätig.

Hebammen und Entbindungspfleger arbeiten hauptsächlich in Geburtsabteilungen von Krankenhäusern, in Hebammenpraxen und Geburtshäusern. Darüber hinaus können sie auch im Hochschulwesen sowie an Berufsfachschulen für Hebammen und Entbindungspfleger tätig sein. Für eine Tätigkeit als Familienhebamme bzw. -entbindungspfleger kommen vorwiegend soziale Dienste oder Gesundheitsämter als Arbeitgeber infrage. Hebammenkunde kann man an Fachhochschulen studieren.

Die Dauer des Studiums bis zum Bachelorabschluss beträgt mindestens 3 und höchstens 4 Jahre. Für Hebammen bzw. Entbindungspfleger ist damit häufig ein direkter Berufseinstieg möglich. Führungspositionen, spezialisierte Aufgabenstellungen oder Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung erfordern oftmals im Anschluss an den Bachelorstudiengang ein Masterstudium (Dauer: 1-2 Jahre).
Ingenieur/in - Biotechnologie
Die Tätigkeit im Überblick:
Ingenieure und Ingenieurinnen für Biotechnologie analysieren biologische Vorgänge in Zellen sowie den Aufbau von Zellbestandteilen, um diese reproduzieren und für praktische Anwendungen etwa in den Bereichen Gesundheit, Landwirtschaft und Ernährung sowie Umweltschutz nutzbar machen zu können. Dabei arbeiten sie z.B. mit Methoden der Molekular- und Biochemie, der Verfahrens- und Regelungstechnik und der Bioinformatik.

Arbeitsplätze finden Ingenieure und Ingenieurinnen für Biotechnologie in Unternehmen der chemischen und pharmazeutischen Industrie sowie in Labors für chemische Untersuchungen. Sie sind auch in Betrieben der Saatguterzeugung sowie der Nahrungsmittelindustrie oder in der medizinischen, natur- und ingenieurwissenschaftlichen Forschung beschäftigt. Unternehmen des Anlagenbaus für die Biotechnologie kommen ebenso als Arbeitgeber infrage. Darüber hinaus können sie in der öffentlichen Verwaltung, an Hochschulen oder in Verbänden tätig sein.

Die Ausbildung im Überblick:
Biotechnologie kann man als eigenständiges Fach sowie als Schwerpunkt oder Studienrichtung innerhalb von Studiengängen z.B. der Agrarbiologie oder Verfahrenstechnik studieren.

Nachfolgend wird das Bachelorstudium Biotechnologie beschrieben, das zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss führt.

Grundständige Studiengänge im Bereich Biotechnologie:

    *Apparative Biotechnologie
    *Bioanalytik
    *Bioingenieurwesen
    *Biomolecular Engineering
    *Biosystemtechnik
    *Biotechnologie
    *Biotechnologie/Bioinformatik
    *Bio- und Umwelttechnik (Bio- and Environmental Engineering)
    *Industrielle Biotechnologie
    *Lebensmittelwissenschaft und Biotechnologie
    *Medizinische Biotechnologie
    *Molekulare Biotechnologie
    *Pflanzenbiotechnologie
    *Pharmazeutische Biotechnologie

Biotechnologie kann als Schwerpunkt bzw. Studienrichtung z.B. in folgenden Studiengängen gewählt werden:

    *Agrarbiologie
    *Chemie und Biotechnologie
    *VerfahrenstechnikWirtschaftsingenieurwesen

Es gibt auch duale Studiengänge im Bereich Biotechnologie - hier ist eine Ausbildung oder eine berufliche Tätigkeit fester Bestandteil des Studiums.
Klinischer Monitor/in / Referent/in - klinische Studien (CRA) / Clinical Research Associate
Die Tätigkeit im Überblick:
Referenten und Referentinnen für klinische Studien (CRA) sind zuständig für die Planung, Durchführung und Auswertung nationaler und internationaler klinischer Studien, die sich in der Regel auf die Wirksamkeit, die Verträglichkeit und die Anwendungsgebiete neuer Arzneimittel beziehen.

Beschäftigung finden Referenten und Referentinnen für klinische Studien (CRA) bei Pharmaunternehmen, in der pharmazeutischen Forschung und bei Dienstleistungsunternehmen, die im Bereich der klinischen Arzneimittelprüfung tätig sind.

Zugang:
Um diese Tätigkeit ausüben zu können, ist üblicherweise ein Hochschulabschluss im Bereich der Naturwissenschaften, Pharmazie oder der Medizin erforderlich
Logopäde/Logopädin - Studium
Die Tätigkeit im Überblick:
Logopäden und Logopädinnen behandeln Menschen mit Sprach-, Sprech- und Stimmstörungen und nehmen Leitungsaufgaben im Therapiebereich wahr. Zudem unterrichten sie Logopädie-Schüler/innen bzw. Studierende und forschen in ihrem Fachgebiet.

Logopäden und Logopädinnen arbeiten hauptsächlich an Hochschul-, Vorsorge- und Rehabilitationskliniken, in Logopädie-Praxen und -Zentren oder in psychologischen Praxen. Darüber hinaus sind sie in Wohn- und Erziehungsheimen, Familienberatungsstellen, Kindergärten oder Grundschulen tätig. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten Gesundheitsämter und weiterführende Schulen, z.B. Berufsfachschulen für Logopädie, sowie Universitäten und Fachakademien.

Die Ausbildung im Überblick:
Logopädie kann man an Fachhochschulen und Universitäten studieren. Das Fach kann eigenständig, aber auch in Verbindung mit Ergotherapie und Physiotherapie studiert werden. Darüber hinaus kann man das Fach Sprachförderung und Bewegungserziehung an Pädagogischen Hochschulen studieren.

Die Dauer des Studiums bis zum Bachelorabschluss beträgt mindestens 3 und höchstens 4 Jahre. Für Logopäden und Logopädinnen ist damit häufig ein direkter Berufseinstieg möglich. Führungspositionen, spezialisierte Aufgabenstellungen oder Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung erfordern oftmals im Anschluss an den Bachelorstudiengang ein Masterstudium (Dauer: 1-2 Jahre).

Grundständige Studiengänge im Bereich Logopädie:

    *Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie
    *Logopädie
    *Logopädie: Angewandte Therapiewissenschaft
    *Sprachförderung und Bewegungserziehung
Medizininformatiker/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Medizininformatiker und Medizininformatikerinnen entwickeln, betreuen und vertreiben medizinische Informations- und Dokumentationssysteme, z.B. Krankenhausinformationssysteme, bildgebende Therapie- und Diagnoseverfahren, computerunterstützte Operationstechniken oder wissensbasierte Systeme.

Arbeitsplätze finden Medizininformatiker/innen bei Software- und Datenbankanbietern, EDV-Dienstleistern und im Gesundheitswesen. Forschung und Entwicklung sowie Hersteller von medizintechnischen Geräten oder Hochschulen eröffnen weitere Tätigkeitsfelder. Darüber hinaus bieten Unternehmen der Pharmaindustrie, die öffentliche Verwaltung oder die Unternehmensberatung Beschäftigungsmöglichkeiten.

Die Ausbildung im Überblick:
Medizininformatik kann man an Fachhochschulen und Universitäten studieren. Das Fach kann eigenständig oder in Verbindung mit Biomedizintechnik, aber auch als Schwerpunkt z.B. innerhalb von Informatik-Studiengängen absolviert werden.

Die Dauer des Studiums bis zum Bachelorabschluss beträgt mindestens 3 und höchstens 4 Jahre. Für Medizininformatiker und -informatikerinnen ist damit häufig ein direkter Berufseinstieg möglich. Führungspositionen, spezialisierte Aufgabenstellungen oder Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung erfordern oftmals im Anschluss an den Bachelorstudiengang ein Masterstudium (Dauer: 1-2 Jahre).

Grundständige Studiengänge im Bereich Medizininformatik:

    *Medizinische Informatik
    *Medizininformatik
    *Medizininformatik und Biomedizintechnik
    *Medizintechnische Informatik

Medizininformatik kann als Schwerpunkt z.B. in folgenden Studiengängen gewählt werden:

    *Informatik
    *Mikrotechnik und Medizintechnik
    *Wirtschaftsinformatik
Ökotrophologe/Ökotrophologin

Die Tätigkeit im Überblick:
Ökotrophologen und Ökotrophologinnen arbeiten in den Bereichen Ernährung, Haushalt und Wirtschaft. Sie befassen sich mit Fragen der physiologischen, ökonomischen und technologischen Grundlagen von gesunder Ernährung für den Menschen und lösen z.B. Versorgungsprobleme in der Gemeinschaftsverpflegung, arbeiten in der Energie- und Ernährungsberatung oder sind in der Forschung und Produktion, z.B. in der Lebensmittelindustrie tätig.

Sie arbeiten in der medizinischen und ernährungswissenschaftlichen Forschung sowie in der Produktentwicklung und Qualitätskontrolle einer Vielzahl von Betrieben, die Nahrungs- und Genussmittel herstellen. Auch in Krankenhäusern und Heimen sind sie beschäftigt. Universitäten, Berufsakademien oder Einrichtungen der Erwachsenenbildung kommen ebenso als Arbeitgeber infrage. Darüber hinaus können sie auch bei Caterern, in der öffentlichen Verwaltung, bei Verbraucherorganisationen, in Marktforschungsinstituten oder Verlagen tätig sein.

Die Ausbildung im Überblick:
Ökotrophologie kann man an Universitäten und Fachhochschulen studieren. Das Fach kann eigenständig, aber auch als Schwerpunkt innerhalb von Studiengängen im Gesundheitsbereich bzw. als Zwei-Fach-Bachelor absolviert werden. Darüber hinaus wird Ökotrophologie im Rahmen von Lehramtsstudiengängen angeboten.

Die Dauer des Studiums bis zum Bachelorabschluss beträgt mindestens 3 und höchstens 4 Jahre. Für Ökotrophologen und Ökotrophologinnen ist damit häufig ein direkter Berufseinstieg möglich. Führungspositionen, spezialisierte Aufgabenstellungen oder Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung erfordern oftmals im Anschluss an den Bachelorstudiengang ein Masterstudium (Dauer: 1-2 Jahre).

Grundständige Studiengänge im Bereich Ökotrophologie:

    *Ernährung und Versorgungsmanagement
    *Ernährungs- und Hauswirtschaftswissenschaft
    *Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften
    *Ernährungswissenschaft
    *Ökotrophologie (Schreibweise auch: Oecotrophologie)

Ökotrophologie kann als Schwerpunkt z.B. in folgenden Studiengängen gewählt werden:

    *Bewegung und Gesundheit
    *Gesundheitsförderung
    *Gesundheit und Ernährung

Pflegepädagoge/-pädagogin
Die Tätigkeit im Überblick:
Pflegepädagogen und -pädagoginnen sind vor allem in der Aus- und Weiterbildung im Fachgebiet Pflege bzw. Gesundheit tätig und übernehmen in Einrichtungen des Gesundheitswesens Leitungsfunktionen.

Pflegepädagogen und -pädagoginnen arbeiten an Berufsfachschulen und schulischen Einrichtungen für medizinische Pflegeberufe oder Gesundheitsberufe. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten Krankenhäuser und Kliniken, Sozialpflegeschulen von Diakonien, paritätischen Verbänden oder Pflegeheimen sowie die berufliche Erwachsenenbildung. In Wissenschaft und Forschung sind sie an Hochschulen tätig.

Die Ausbildung im Überblick:
Pflegepädagogik kann man an Fachhochschulen studieren. In Verbindung mit Medizinpädagogik kann das Fach auch an Universitäten absolviert werden.

Die Dauer des Studiums bis zum Bachelorabschluss beträgt mindestens 3 und höchstens 4 Jahre. Für Pflegepädagogen und -pädagoginnen ist damit häufig ein direkter Berufseinstieg möglich. Führungspositionen, spezialisierte Aufgabenstellungen oder Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung erfordern oftmals im Anschluss an den Bachelorstudiengang ein Masterstudium (Dauer: 1-2 Jahre).

Grundständige Studiengänge im Bereich Pflegepädagogik:

    *Anleitung und Mentoring in den Gesundheitsberufen
    *Berufspädagogik im Gesundheitswesen
    *Gesundheits- und Pflegepädagogik
    *Medizinpädagogik
    *Pädagogik in Gesundheitsberufen
    *Pflegemanagement/Pflegepädagogik
    *Pflegepädagogik
Physician Assistant
Der Bachelor of Science in Physician Assistant (PA) dient der Weiterqualifizierung von medizinischem Personal.

Der Physiciant Assistant ist ein intermediär medizinischer Assistent, der hochspeziefische Aufgaben im operativen und interventionellen Bereich unter Aufsicht eines Arztes durchführt.

    * Eingriffsvor- und nachbereitung
    * Assistenz bei Operationen/Interventionen
    * Wundverschluss und Verband
    * Funktionsdiagnostik
    * Dokumentation und DRG-Verschlüssellung
    * kleine chirurgische Eingriffe
    * Wundversorgung auf Station
    * technische Untersuchungen
    * Qualitätskontrolle und Patient Flow Management
    * Koordination medizinischer Abläufe
    * Steuerung betriebswirtschaftlicher Prozesse
    * Mitarbeit in der Entwicklung und Forschung, u.a.

BSc PA‘s üben nicht die Heilkunde aus, sondern werden stets im Aufsichts- und Verantwortungsbereich eines approbierten Arztes tätig. Physician Assistants ersetzen weder ärztliche noch pflegerische Berufsbilder.

Der BSc in Physician Assistance ist auch kein „Bachelor-Medizinstudium“ sondern hat ein neues, eigenständiges Qualifikationsprofil, wie es im Ausland bereits bekannt und geschätzt ist.
(Quelle: http://www.physician-assistant.de/, 16.06.2011)

BSc PA‘s treten nicht in Konkurrenz zu Ärzten sondern bieten vielmehr eine praktische Unterstützung und Entlastung für Ärzte auf akademischem Qualifikationsniveau.
Physiotherapeut/in - Studium
Die Tätigkeit im Überblick:
Physiotherapeuten und -therapeutinnen nehmen im Therapiebereich Leitungsaufgaben wahr, behandeln Patienten mit bestehender oder drohender Einschränkung der körperlichen Bewegungsmöglichkeiten und unterrichten Physiotherapie.
Physiotherapeuten und -therapeutinnen mit Hochschulabschluss arbeiten in Vorsorge- und Rehabilitationskliniken sowie Facharzt- und Physiotherapiepraxen. Auch an Gesundheitszentren, in Wellness- und Fitnesseinrichtungen sowie bei ambulanten Pflegediensten oder in Pflegeeinrichtungen für Senioren und Menschen mit Behinderung können sie tätig sein.

Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten Hochschulen sowie Berufsfachschulen für Physiotherapie.

Die Ausbildung im Überblick:
Physiotherapie kann man an Fachhochschulen studieren. Das Fach kann eigenständig, aber auch in Verbindung mit Ergotherapie und Logopädie absolviert werden.

Die Dauer des Studiums bis zum Bachelorabschluss beträgt mindestens 3 und höchstens 4 Jahre. Für Physiotherapeuten und -therapeutinnen ist damit häufig ein direkter Berufseinstieg möglich. Führungspositionen, spezialisierte Aufgabenstellungen oder Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung erfordern oftmals im Anschluss an den Bachelorstudiengang ein Masterstudium (Dauer: 1-2 Jahre).

Grundständige Studiengänge im Bereich Physiotherapie:

    *Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie
    *Physiotherapie
    *Physiotherapie: Angewandte Therapiewissenschaft
Psychologe/Psychologin

Die Tätigkeit im Überblick:
Psychologen und Psychologinnen unterstützen Menschen bei der Bewältigung persönlicher Probleme und helfen Patienten mit psychischen Störungen. Sie beobachten und analysieren das Verhalten von Individuen oder Gruppen und nutzen die Ergebnisse ihrer Untersuchungen zur psychologischen Behandlung oder zur Beratung sowie für wirtschaftliche Interessen.

Psychologie kann man an Fachhochschulen und Universitäten studieren.

Im Studienbereich Psychologie werden folgende Studiengänge angeboten:

    *Psychologe/Psychologin für allgemeine Psychologie
    *Psychologe/Psychologin für Kommunikationspsychologie
    *Psychologe/Psychologin für Rehabilitationspsychologie
    *Psychologe/Psychologin für Sozialpsychologie
    *Psychologe/Psychologin für Wirtschaftspsychologie

Die Dauer des Studiums bis zum Bachelorabschluss beträgt mindestens 3 und höchstens 4 Jahre.

Public Health Manager/in / Gesundheitswissenschaftler/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Gesundheitswissenschaftler/innen entwickeln Analysen, Konzepte, Projekte und Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention im öffentlichen Gesundheitswesen, leiten diese bzw. führen sie durch und überprüfen deren Ergebnisse.

Sie arbeiten in verschiedenen Einrichtungen des Gesundheitswesens, etwa im Krankenhaus-Management, in Gesundheitsämtern, in Organisationen des Gesundheitswesens, bei Kranken- oder Rentenversicherungen. Gesundheitswissenschaftler/innen nehmen führende Positionen bei verschiedenen Unternehmen ein, vorrangig aus der Gesundheitsbranche. Darüber hinaus können sie im Sozialwesen, z.B. in Pflegeheimen, oder in der Forschung tätig sein.

Die Ausbildung im Überblick:
Gesundheitswissenschaften kann man an Fachhochschulen und Universitäten studieren. Das Fach kann eigenständig, aber auch als Schwerpunkt im Rahmen von anderen Gesundheitsstudiengängen absolviert werden. Studiengänge der Gesundheitswissenschaften werden auch in Form von Zwei-Fach-Bachelors angeboten, wobei Gesundheitswissenschaften mit einem weiteren Studienfach kombiniert werden.

Die Dauer des Studiums bis zum Bachelorabschluss beträgt mindestens 3 und höchstens 4 Jahre. Für Gesundheitswissenschaftler/innen ist damit ein direkter Berufseinstieg möglich. Führungspositionen, spezialisierte Aufgabenstellungen oder Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung erfordern oftmals im Anschluss an den Bachelorstudiengang ein Masterstudium (Dauer: 1-2 Jahre).

Grundständige Studiengänge im Bereich Gesundheitswissenschaften:

    * Angewandte Gesundheitswissenschaften
    * Bewegung und Gesundheit
    * Gesundheitsförderung
    * Gesundheitspädagogik
    * Gesundheits- und Sozialwesen/Health and Social Services
    * Gesundheitswissenschaften
    * Pflege und Gesundheit
    * Pflege und Gesundheitsförderung
    * Public Health/Gesundheitswissenschaften

Gesundheitswissenschaften können als Schwerpunkt z.B. in folgenden Studiengängen gewählt werden:

    * Fitnesstraining
    * Health Care Management
    * Soziale Arbeit
    * Sport, Gesundheit und Prävention

Es gibt duale Studiengänge an Hochschulen und Berufsakademien - hier ist eine Ausbildung oder eine berufliche Tätigkeit fester Bestandteil des Studiums.
Regulatory Affairs Manager/in

Die Tätigkeit im Überblick:
Regulatory-Affairs-Manager/innen arbeiten eng mit behördlichen Institutionen und Prüfstellen zusammen, die über die Marktzulassung von Arzneien entscheiden, um sie von der Wirksamkeit und Zuverlässigkeit der jeweiligen Produkte zu überzeugen. Dabei koordinieren sie alle Aktivitäten, die zur Zulassung der Produkte - auch auf den internationalen Märkten - erforderlich sind.

Regulatory-Affairs-Manager/innen arbeiten in erster Linie in der chemischen und pharmazeutischen Industrie. Darüber hinaus können sie auch bei Zulassungsstellen für Arzneimittel oder bei Contract Research Organisationen (CRO), in Gesundheitsbehörden und öffentlichen Einrichtungen, bei Fachgesellschaften und Verbänden der Pharmaindustrie tätig sein.


Zugang:
Um diese Tätigkeit ausüben zu können, ist üblicherweise ein Studium der Pharmazie, Medizin, Biologie oder Chemie erforderlich. Auch mit einem Masterstudium im Bereich Drug-Regulatory-Affairs hat man Zugang zur Tätigkeit.

Sporttherapeut/in
Die Tätigkeit im Überblick:
Sporttherapeuten und -therapeutinnen helfen Patienten, körperliche, psychische oder soziale Beeinträchtigungen mithilfe von Sport zu überwinden. Sporttherapeuten und -therapeutinnen arbeiten hauptsächlich in Rehabilitations- und Kurkliniken, Krankenhäusern, Facharztpraxen für Sportmedizin und Reha- und Therapiezentren. Auch Gesundheitszentren, Sportverbände, Krankenkassen sowie Hochschulen bieten Beschäftigungsmöglichkeiten. Darüber hinaus können sie bei Sportgeräteherstellern, insbesondere für therapeutische Geräte, und in Kurhotels tätig sein.

Die Ausbildung im Überblick:
Sporttherapie kann man an Universitäten studieren. Das Fach kann eigenständig studiert werden, Sporttherapie wird aber auch als Nebenfach im Rahmen eines allgemeinen sportwissenschaftlichen Studiums angeboten.

Die Dauer des Studiums bis zum Bachelorabschluss beträgt mindestens 3 und höchstens 4 Jahre. Für Sporttherapeuten und -therapeutinnen ist damit häufig ein direkter Berufseinstieg möglich. Führungspositionen, spezialisierte Aufgabenstellungen oder Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung erfordern oftmals im Anschluss an den Bachelorstudiengang ein Masterstudium (Dauer: 1-2 Jahre).

Grundständige Studiengänge im Bereich Sporttherapie:

    *Präventions-, Rehabilitations- und Fitnesssport
    *Sport, Gesundheit und Prävention
    *Sporttherapie und Prävention
Sportwissenschaftler/in

Die Tätigkeit im Überblick:
Sportwissenschaftler/innen erteilen Sportunterricht und vermitteln Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren in Sportvereinen, Schulen, Fitnessstudios und Rehabilitationseinrichtungen sportliche Fertigkeiten und Kenntnisse. Zudem sind sie im Sportmanagement, in Forschung und Beratung tätig.

Beschäftigungsmöglichkeiten finden sie im Schulwesen, bei Sportvereinen und Sportverbänden, in Sportämtern, Kliniken und Rehabilitationszentren sowie bei kommerziellen Sportanbietern. Forschung und Lehre an Hochschulen oder sportwissenschaftlichen Instituten bieten ihnen ebenfalls berufliche Perspektiven. Ferner können sie im Management von Berufssportlern und -sportlerinnen und professionellen Sportmannschaften tätig werden. Darüber hinaus bieten sich Einsatzfelder in Unternehmen der Sportindustrie, im Sportjournalismus, bei Krankenkassen, wo sie z.B. die Konzeption und Betreuung von Gesundheitsprogrammen übernehmen. Sportwissenschaftler/innen können auch im Bereich Tourismus, etwa in Wellnesshotels, arbeiten oder übernehmen das Sporttraining bei Polizei, Bundeswehr und Bundespolizei.

Die Ausbildung im Überblick:
Sportwissenschaft kann man an Universitäten studieren. Das Fach kann eigenständig oder als Zwei-Fach-Bachelor absolviert werden. Darüber hinaus wird Sportwissenschaft auch als Unterrichtsfach im Rahmen von Lehramtsstudiengängen angeboten.

Die Dauer des Studiums bis zum Bachelorabschluss beträgt mindestens 3 und höchstens 4 Jahre. Für Sportwissenschaftler/innen ist damit häufig ein direkter Berufseinstieg möglich. Führungspositionen, spezialisierte Aufgabenstellungen oder Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung erfordern oftmals im Anschluss an den Bachelorstudiengang ein Masterstudium (Dauer: 1-2 Jahre).

Grundständige Studiengänge im Bereich Sportwissenschaft:

    *Angewandte Sportwissenschaft
    *Bewegung und Gesundheit
    *Geistes-, Sprach-, Kultur- und Sportwissenschaften
    *Sport und Sportwissenschaft
    *Sportwissenschaft
    *Sportwissenschaft - Bewegungsbezogene Gesundheitsförderung
    *Sportwissenschaft und Informatik

Anmerkung: alle Beschreibungen ohne Quellenangabe wurden aus der Datenbank BERUFENET der Arbeitsagentur übernommen -> http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/

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