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Altenpflegehelfer/in / Pflegefachhilfe (Altenpflege)

Kurzbeschreibung der Tätigkeit:

Altenpflegehelfer/innen gehen Altenpflegern/-pflegerinnen bei allen Tätigkeiten zur Hand, die sich bei der Betreuung und Pflege älterer Menschen ergeben.

Arbeitsplätze für Altenpflegehelfer/innen werden hauptsächlich in geriatrischen und gerontopsychiatrischen Abteilungen von Krankenhäusern sowie in Pflege- und Rehabilitationskliniken angeboten. Ferner gibt es Stellen in Altenwohn- und -pflegeheimen, in Wohnheimen für behinderte Menschen, in Beratungsstellen für Senioren und im ambulanten Dienst (z.B. bei paritätischen Verbänden mit angeschlossenem Pflegedienst).

Aber auch in privaten Haushalten, z.B. bei der Betreuung von Seniorenwohngemeinschaften oder pflegebedürftigen Familienangehörigen, werden Altenpflegehelfer/innen und Pflegefachhilfskräfte gerne beschäftigt.

Kurzbeschreibung der Ausbildung:

Die schulische Ausbildung zum/zur Altenpflegehelfer/in ist landesrechtlich geregelt und findet an Berufsfachschulen und Berufskollegs statt. Berufsschule und Ausbildungsbetrieb wirken dabei im Rahmen einer „Lernortkooperation“ zusammen.

Abschlussbezeichnungen für die üblicherweise einjährige Ausbildung können je nach Bundesland unterschiedlich sein. In Hamburg ist diese Tätigkeit ein anerkannter Ausbildungsberuf (Gesundheits- und Pflegeassistent/in); dort dauert die Ausbildung zwei Jahre.

Auch andere Bildungseinrichtungen bieten Ausbildungsgänge zum/zur Altenpflegehelfer/in an. Die jeweiligen Bildungsträger folgen dabei in Ausbildung und Prüfung eigenen internen Regelungen.

Altenpfleger/in

Kurzbeschreibung der Tätigkeit:

Die Aufgabe eines Altenpflegers/einer Altenpflegerin ist die Betreuung und Pflege hilfsbedürftiger älterer Menschen. Dabei geht es neben der Wahrnehmung pflegerisch-medizinischer Aufgaben auch darum, ihnen bei der Bewältigung des Alltags behilflich zu sein, sie zu beraten und zu motivieren und zu sinnvoller Beschäftigung und Freizeitgestaltung anzuregen.

Arbeitsplätze für Altenpfleger/innen werden hauptsächlich von den geriatrischen und gerontopsychiatrischen Abteilungen der Krankenhäuser sowie von Pflege- und Rehabilitationskliniken angeboten, außerdem von Kurzzeitpflegeeinrichtungen mit pflegerischer Betreuung oder von Tages- und Hauskrankenpflegediensten. Auch in Altenwohn- und -pflegeheimen, bei ambulanten sozialen Diensten, bei paritätischen Verbänden mit angeschlossenem Pflegedienst, in Wohnheimen für behinderte Menschen oder bei Seniorenberatungsstellen werden Altenpfleger/innen beschäftigt. Ein weiteres Betätigungsfeld ist der private Sektor, etwa die Betreuung von Seniorenwohngemeinschaften oder pflegebedürftigen Angehörigen. Seltener finden sich Stellen bei Seniorenorganisationen, die eine Pflegeberatung anbieten, bei Pflegestützpunkten oder bei Diakonien mit angeschlossenem Altenpflegedienst.

Kurzbeschreibung der Ausbildung:

Die Ausbildung zum/zur Altenpfleger/in ist bundesweit einheitlich geregelt. Dabei findet der theoretische Teil der Ausbildung an Berufsfachschulen für Altenpflege, der praktische Teil in Altenpflegeeinrichtungen statt.

Die Ausbildungsdauer liegt zwischen drei (Vollzeit) und bis zu fünf Jahren (Teilzeit). Ferner gibt es Modellversuche, in denen nach einer insgesamt dreieinhalbjährigen Ausbildung mit integriertem Aufbaumodul ein weiterer Abschluss im pflegerischen Bereich erworben werden kann.

Die Berufsfachschulausbildung zum/zur Altenpfleger/in kann überdies auch mit einem Hochschulstudium kombiniert werden.

Assistent/in für medizinische Gerätetechnik

Kurzbeschreibung der Tätigkeit:

Installation, Wartung und Reparatur medizintechnischer Geräte sind die Hauptaufgaben des Assistenten/der Assistentin für medizinische Gerätetechnik, aber auch die Kundenberatung bezüglich der Einsatzmöglichkeiten und Anwendung der Geräte sowie die Einweisung des medizinischen Fachpersonals in deren sachgerechte Bedienung gehören dazu.

Stellenangebote für Assistenten und Assistentinnen für medizinische Gerätetechnik gibt es bei den Herstellern medizinischer Geräte, in Krankenhäusern oder im medizintechnischen Fachhandel.

Kurzbeschreibung der Ausbildung:

Die Ausbildung zum Assistenten/zur Assistentin für medizinische Gerätetechnik ist  landesrechtlich geregelt und findet an Berufsfachschulen statt.

Die dreijährige Ausbildung schließt den Erwerb von Zusatzqualifikationen ein.

Es werden zwei Schwerpunkte angeboten:

- Instandhaltung medizinischer Geräte und Systeme

- Medizinprodukteberatung

Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/in

Kurzbeschreibung der Tätigkeit:

Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/innen beschäftigen sich mit der Entwicklung und dem optimalen Einsatz der menschlichen Stimme. Auch die Behandlung von Atem-, Stimm-, Sprech-, Sprach-, Hör- und Schluckstörungen gehört zu diesem Beruf, der im medizinisch-therapeutischen, präventiven oder pädagogischen Bereich ausgeübt wird.

Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/innen werden überwiegend in Sprach-, Stimm- und Atemtherapiepraxen, in Frühförderungs- und Heilpädagogikeinrichtungen, in phoniatrischen und Hals-Nasen-Ohren (HNO)-Abteilungen von Kliniken und Sanatorien beschäftigt, außerdem in Praxen von Ärzten und Ärztinnen, die sich auf Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen spezialisiert haben sowie in HNO-Fachpraxen.

Auch Kindertagesstätten, Pflegeheime, Volkshochschulen und Gymnastikschulen, Berufsfachschulen für Sozialpädagogik oder Logopädie sowie Schauspielschulen bieten Arbeitsplätze für Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/innen an. Die professionelle Schulung und Behandlung der menschlichen Stimme wird auch von Rundfunkanstalten, Opern- und Schauspielhäusern sowie  künstlerischen bzw. pädagogischen Hochschulen nachgefragt.

Kurzbeschreibung der Ausbildung:

Die dreijährige Ausbildung zum/zur Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/in ist landesrechtlich geregelt und findet an Berufsfachschulen statt.

Augenoptiker/in

Kurzbeschreibung der Tätigkeit:

Augenoptiker/innen fertigen Sehhilfen und passen sie den Kunden individuell an. Außerdem fallen Kundenberatung, der Verkauf von Brillen, Kontaktlinsen und optischen Geräten sowie  kaufmännische Arbeiten in ihren Arbeitsbereich.

Arbeitsplätze werden hauptsächlich in Betrieben des Augenoptiker-Handwerks, ferner in der optischen und feinmechanischen Industrie angeboten.

Kurzbeschreibung der Ausbildung:

Augenoptiker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO). Die Ausbildung ist bundesweit geregelt und dauert drei Jahre.

Biologielaborant/in

Kurzbeschreibung der Tätigkeit:

Biologielaboranten und -laborantinnen bereiten Untersuchungen an Tieren, Pflanzen, Mikroorganismen und Zellkulturen vor, die sie dann unter Anleitung von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen durchführen. Beobachtend und kontrollierend begleiten sie die Versuchsabläufe und werten die Ergebnisse aus.

Arbeitsplätze für Biologielaboranten/-laborantinnen finden sich in der medizinischen und biologischen Forschung, in der angewandten Medizin und im öffentlichen Gesundheitswesen. Auch die Pharma-, Kosmetik-, Lebensmittel- und Biotechnik-Industrie sowie Krankenhäuser beschäftigen Angehörige dieses Berufszweiges.

Kurzbeschreibung der Ausbildung:

Die Ausbildung zum/zur Biologielaboranten/-laborantin ist ein nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) anerkannter Ausbildungsberuf.

Die Ausbildung ist bundesweit geregelt und dauert dreieinhalb Jahre. Sie wird von den Industriebetrieben angeboten und verfügt durch Wahlqualifikationseinheiten über eine flexible Struktur. Eine schulische Ausbildung ist ebenfalls möglich.

Biologisch-technische/r Assistent/in

Kurzbeschreibung der Tätigkeit:

In Ausübung ihres Berufs bereiten  biologisch-technische Assistenten bzw. Assistentinnen Versuche an und mit Tieren, Pflanzen, Zellkulturen und Mikroorganismen vor und führen diese durch. Weiter gehört die Überwachung der Versuchsabläufe, die Dokumentation der Ergebnisse und deren Auswertung zu ihren Aufgaben.

Biologisch-technische Assistenten und Assistentinnen werden von Forschungsinstituten, vor allem aus dem naturwissenschaftlichen, medizinischen oder ökologischen Bereich, angestellt. Auch im Gesundheitswesen, in chemischen oder pharmazeutischen Unternehmen, bei Prüf- und Lehranstalten der öffentlichen Verwaltung oder in der Lebensmittelindustrie werden  entsprechende Stellen angeboten.

Kurzbeschreibung der Ausbildung:

Die Ausbildung zum/zur biologisch-technischen Assistenten/in ist landesrechtlich geregelt und findet an Berufsfachschulen und Berufskollegs statt.

Je nach Bundesland wird der erworbene Abschluss unterschiedlich bezeichnet. Teilweise werden Ausbildungsschwerpunkte angeboten, z.B.:

*Biologie und Biotechnologie       

*Bioinformatik und Molekularbiologie

*Biochemie

Die Ausbildungsdauer beträgt zwei Jahre (bzw. drei bis vier Jahre, wenn Zusatzqualifikationen erworben werden).

Chemielaborant/in

Kurzbeschreibung der Tätigkeit:

Die Vorbereitung bzw. Durchführung von chemischen Untersuchungen und Versuchsreihen fallen in den Aufgabenbereich des Chemielaboranten/der Chemielaborantin, ferner die Analyse von chemischen Stoffe, die Trennung von Stoffgemischen und die Herstellung chemischer Substanzen sowie die Auswertung der protokollierten Ergebnisse.

Stellenangebote für Chemielaboranten und -laborantinnen finden sich vor allem in Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionslaboratorien der chemischen und pharmazeutischen Industrie, der Farben- und Lackindustrie oder der Nahrungsmittelindustrie. Auch naturwissenschaftliche und medizinische Hochschulinstitute sowie Betriebe, die  chemische Untersuchungen und Beratung anbieten und nicht zuletzt Umweltbehörden bieten entsprechende Arbeitsplätze an.

Kurzbeschreibung der Ausbildung:

Die dreieinhalbjährige Ausbildung zum Chemielaboranten/zur Chemielaborantin (Ausbildungsberuf) ist nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) anerkannt, bundesweit geregelt und wird in der Industrie angeboten. Sie weist aufgrund von Wahlqualifikationseinheiten eine flexible Struktur auf. Eine schulische Ausbildung ist ebenfalls möglich.

Chemikant/in

Kurzbeschreibung der Tätigkeit:

Chemikanten und Chemikantinnen steuern und überwachen Maschinen und Anlagen, welche chemische Erzeugnisse herstellen, abfüllen und verpacken.

Arbeitsplätze für Chemikanten und Chemikantinnen finden sich vor allem in chemischen Industrieunternehmen, etwa im Bereich der Düngemittel-, Klebstoff-, Pflanzenschutz- und Desinfektionsmittelproduktion, in Chemiefaserwerken, bei Kosmetikproduzenten oder in der mineralölverarbeitenden Industrie, ebenso in der Farben- und Lackindustrie. Auch  pharmazeutische oder kunststoffverarbeitende Unternehmen stellen Chemikanten und Chemikantinnen ein.

Kurzbeschreibung der Ausbildung:

Die dreieinhalbjährige Ausbildung zum Chemikanten bzw. zur Chemiekantin (Ausbildungsberuf) ist nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) anerkannt, bundesweit geregelt und wird in der Industrie angeboten. Sie weist aufgrund von Wahlqualifikationseinheiten eine flexible Struktur auf.

Chemisch-Technische/r Assistent/in

Kurzbeschreibung der Tätigkeit:

Chemisch-Technische Assistenten und Assistentinnen arbeiten ihren Vorgesetzten in Wissenschaft und Technik bei chemischen Untersuchungen zu.

Vor allem Unternehmen der chemischen, pharmazeutischen und Kunststoffindustrie bieten Stellen für Chemisch-Technische Assistenten und Assistentinnen an. Arbeitsplätze für Angehörige dieses Berufes gibt es jedoch auch in vielen anderen Betrieben, in denen eine  regelmäßige chemische Überprüfung von Ausgangs-, Zwischen- und Endprodukten geboten ist, die Palette reicht hier von der Nahrungsmittelherstellung bis zur Entsorgung von Sondermüll. Untersuchungslabors oder Forschungseinrichtungen, etwa im Bereich Medizin oder Naturwissenschaften, stellen gleichfalls Chemisch-Technische Assistenten bzw. Assistentinnen ein, ebenso Betriebe der Textil-, Papier-, Glas- und Keramikindustrie.

Kurzbeschreibung der Ausbildung:

Die Ausbildung zum/zur Chemisch-Technischen Assistenten bzw. Assistentin ist landesrechtlich geregelt und findet an Berufsfachschulen und Berufskollegs statt.

Je nach Bundesland wird der erworbene Abschluss unterschiedlich bezeichnet. Teilweise werden verschiedene Ausbildungsschwerpunkte angeboten, z.B.:

*Biochemie

*Biotechnologie

*Chemische Analytik

*Laboratoriumstechnik

*Lebensmittelanalytik

*Lebensmittelchemie

*Umwelt

*Umweltanalytik

*Umweltschutztechnik

Die Ausbildung dauert gewöhnlich zwei Jahre (drei bis vier Jahre, wenn Zusatzqualifikationen erworben werden).